Tether: Weiterer Verdacht auf Marktmanipulation
Tether, Tether: Weiterer Verdacht auf Marktmanipulation

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Tether: Weiterer Verdacht auf Marktmanipulation

Die Ergebnisse einer Untersuchung von Bloomberg deuten darauf hin, dass es beim Tether-Trading auf Kraken nicht mit rechten Dingen zugeht. Wie es aussieht, ermöglichen die Stablecoins Wash Trading: eine Praxis, die an den regulierten Märkten verboten ist.

Nun also die nächste Kontroverse: Wie Recherchen von Bloomberg suggerieren, wird durch Tether Marktmanipulation ermöglicht. Wie die Analysen des US-amerikanischen Medienunternehmens ergeben haben, folgten die Kursbewegungen nicht den gewöhnlichen Marktregeln. So hatten teilweise größere Order kaum einen Einfluss auf die Kursbewegung bei Tether, während kleinere Order dies taten. Außerdem sei die Genauigkeit der Trading Order verdächtig. Die Tatsache, dass manche der Kauf-Order auf bis zu fünf Dezimalstellen übereinstimmten und zudem wiederholt gestellt wurden, gilt im regulierten Marktumfeld als Warnsignal.

Marktmanipulation durch Wash Trading

Um ihre Vermutungen zu überprüfen, untersuchte Bloomberg zwischen dem 1. Mai und dem 22. Juni nach eigenen Angaben 56.000 Trades auf Kraken. Auffällig war dabei, dass die dritthäufigste Trading Order bei 13.076,389 Tether lag. Die Wirtschaftsexperten Rosa Abrantes-Metz und Mark Williams, mit denen Bloomberg zusammenarbeitete, sagten, dass solche Zahlen auf Manipulation durch automatisierte Trading-Programme hindeute. Die Programme seien darauf ausgelegt, Order mit einer bestimmten Größe zu suchen und dagegen zu traden. Dadurch wird letztlich Wash Trading möglich. Dabei kontrolliert man beide Seiten der Order, um so ein falsches Bild von Angebot und Nachfrage zu vermitteln. Dies ist eine Praxis, die an den regulierten Märkten verboten ist, nicht jedoch in der Kryptowelt.

Tether nach wie vor im Kreuzfeuer

Die Nachrichten um den Stablecoin brechen nicht ab. Nachdem erst kürzlich ein Statement veröffentlicht wurde, dass die Deckung von Tether durch den US-Dollar bestätigt sei, kamen an dieser Aussage direkt wieder Zweifel auf. Kurze Zeit später machte die Meldung die Runde, dass durch Tether Double Spending möglich wurde – doch auch hier ist nicht letztlich geklärt, ob es an dem Stablecoin oder den Börsen liegt, auf denen er gelistet ist.


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