TenX-CEO Toby Hoenisch steht im Livestream Rede und Antwort – Weitere Details zu Hosp-Rücktritt
TenX, TenX-CEO Toby Hoenisch steht im Livestream Rede und Antwort – Weitere Details zu Hosp-Rücktritt

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TenX-CEO Toby Hoenisch steht im Livestream Rede und Antwort – Weitere Details zu Hosp-Rücktritt

Wie ist der Status quo bei TenX? Kann die Firma ohne ihre ikonische Führungsfigur Julian Hosp bestehen? Co-Founder und neuer CEO der singapurischen Firma steht im Livestream auf YouTube Rede und Antwort. BTC-ECHO hat die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

Zwei Themen dominieren: Da wären zum einen die Umstände der Trennung von Krypto-Influencer Julian Hosp sowie zum anderen der aktuelle Status der Karten.

Die Causa Hosp

Zum ersten Thema gibt es (geringfügig) neue Erkenntnisse. Die Firma habe strenge Richtlinien, die an den Handel mit den eigenen PAY Token gebunden sind: Alle Mitarbeiter – insbesondere Teile der Führungsriege des Start-ups – sind angehalten, über den Kauf und Verkauf der Token Rechenschaft abzulegen.

„TenX hat strenge Regelungen hinsichtlich des Insider Tradings. Dies gilt insbesondere für Executives.“

Seit dem 21. Dezember sei das Unternehmen aber „von keiner Seite über den Verkauf von TenX PAY Token informiert worden.“ Also auch nicht von Dr. Hosp. Das verwundert, hatte der Österreicher auf Medium den Verkauf eines Teils seiner Token eingestanden:

„Genau wie im letzten Jahr habe ich am Ende des Jahres einige meiner Token verkauft, um einen Teil meiner Einkommensteuer auszugleichen.“

TenX-CEO Toby Hoenisch steht im Livestream Rede und Antwort – Weitere Details zu Hosp-Rücktritt

Es kann resümiert werden, dass Hosp Token verkauft hat und dies scheinbar nicht ausreichend gegenüber dem Unternehmen offengelegt hat, wenn man den Aussagen der neuen Geschäftsführung glaubt. Ob das etwas mit seinem Rücktritt zu tun hat – darüber lässt sich nur spekulieren.

Die Lücke, die Hosp hinterlässt, will Toby Hoenisch so gut es geht ausfüllen. Nebentätigkeiten der Mitarbeiter seien immer noch toleriert, sogar erwünscht, solange TenX im Fokus der eigenen Bestrebungen steht.

When Cards? Now.

Eines der brennendsten Themen der Community war der Status der TenX-Debitkarten. Schon vorher war bekannt geworden, dass die in Singapur ansässige Firma bisher lediglich 20 Karten ausliefern konnte. Das erhitzte die Gemüter, schließlich wurde die Debitkarte als das Kernprodukt der Firma beworben.

Schon bald soll sich diese Zahl drastisch erhöhen. Wie der neue CEO zu Protokoll gab, hat ab sofort ganz Singapur die Gelegenheit, den KYC-Prozess zu durchlaufen. Da man noch im ersten Quartal nach ganz Asien expandieren will, sollten die Karten alsbald in die Hände eines wesentlich größeren Publikums finden.

Wann Europäer mit einer Karte rechnen können, konnte Hoenisch nicht näher spezifizieren. Man arbeite daran:

„Der nächste Schritt wird Europa sein. Wir arbeiten mit Partnern in Europa, eine Lizenz [für den Verkauf der Karten] zu erhalten.“

Kurz nach dem Livesteam auf YouTube, tauchte dieses Video auf dem TenX Channel auf:

Token und Rewards

Der CEO gab sich sichtlich Mühe, auch etwas Licht ins Dunkel um den Status des Token-Updates zu bringen. Nachdem TenX am 31. Dezember 2018 einen Snapshot über die Bestände des PAY Tokens ausführte, versprach man, alsbald mittels Airdrop die neuen TenX Token auszuschütten. Die Ausschüttung sollte im Verhältnis 1:1 erfolgen.

Dies soll Hoenisch zufolge „noch in diesem Quartal passieren“.

Ein Hauptgrund vieler Investoren für die Teilnahme am ICO im Jahr 2017 waren die versprochenen Rewards. Das Unternehmen warb mit einer Art Cashback-Programm, das Anleger an den Unternehmensumsätzen beteiligt. Auch dazu gab es einige Updates:
So soll die Höhe der Rewards quartalsmäßig ermittelt werden, Investoren können die Auszahlung aber „täglich einfordern“.

Des Weiteren sollen nicht nur die Erträge aus Zahlungen mit der Krypto-Debitkarte in die Rewards einfließen, sondern die Umsätze aus allen Geschäftsbereichen des Unternehmens.

Falls man zu Zeiten des Snapshots keine PAY Token besessen hat oder diese auf einer Exchange lagerte, muss man wohl auf Krypto-Börsen zurückgreifen, um dieser habhaft zu werden.

Nach den Wirren um den Rücktritt von Julian Hosp blickt das Unternehmen jetzt nach vorne.

Hier das gesamte Video zum Nachschauen.

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