Tagomi Trading erhält begehrte New Yorker BitLicense

Quelle: Shutterstock

Tagomi Trading erhält begehrte New Yorker BitLicense

Tagomi Trading LLC, eine Tochter der New Yorker Holding Tagomi Inc., darf ab sofort mit dem regulatorischen Segen der regionalen Aufsichtsbehörde New York State Department of Financial Services (DFS) operieren. Seit 2015 müssen New Yorker Firmen zunächst die sogenannte BitLicense einholen, bevor sie Finanzdienstleistungen mit digitalen Assets anbieten dürfen.

Sowohl eine Virtual Currency License als auch eine Money Transmission License konnte sich Tagomi Trading vonseiten des zuständigen Regulators sichern. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die das DFS am 27. März auf seiner Website veröffentlichte.

Damit darf der Finanzdienstleister ab sofort auch im Bereich Krypto-Assets operieren und etwa Finanzprodukte auf Bitcoin-Basis anbieten. Die Money Transmission License kommt dem Unternehmen indes hinsichtlich seiner Aktivitäten als Broker zugute. Denn ab sofort erlaubt die Behörde auch die Durchführung von Order-Platzierungen für digitale Währungen wie BTC, ETH, BCH und LTC. Wie die DFS allerdings betont, sind Wertpapiere nach Definition der SEC ausgenommen. Mit Security Token wird Tagomi also vorerst nichts zu tun haben.

Tagomi erster Broker mit Genehmigung für Bitcoin-Maklertätigkeit

Mit den regulatorischen Stempeln ist Tagomi der „erste New Yorker Broker für digitale Währungen“ wie Bitcoin.

Wir begrüßen die gründliche Überprüfung und den sorgfältigen Umgang der DFS mit den Marktakteuren, um transparentere und fairere Marktbedingungen zu schaffen.

Greg Tusar, CEO von Tagomi Trading LLC

Auch das zuständige Department of Financial Services zeigt sich ambitioniert. Man wolle ein faires Marktumfeld für Bitcoin & Co. schaffen, bei dem auch institutionelle Investoren bedient werden können:

Die DFS setzt sich für die Förderung von Innovationen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des aufstrebenden Sektors für virtuelle Währungen in New York ein.

Linda A. Lacewell, Intendantin der DFS

Und weiter: „Die Zustimmung der DFS zu Tagomis Lizenzen bietet den Verbrauchern mehr Schutz auf einem sich ständig entwickelnden globalen Finanzmarkt.“

Institutionelle Investoren im Blick

Tagomis Kerngeschäft wird vor allem das Angebot von Broker-Dienstleistungen für institutionelle Investoren sein. Ein Feld, welches seit geraumer Zeit starken Auftrieb erfährt. Schließlich gibt es zwar eine ganze Reihe an Krypto-Börsen. Regulierte Finanzdienstleistungen für institutionelle Anleger sind im Krypto-Ökosystem allerdings Mangelware.

Seit 2015 ist das DFS mit der Aufsicht über den sich immer schneller ausbreitenden Krypto-Sektor betraut. Seither gewährte die Behörde 18 Unternehmen die begehrte BitLicense. Dies ist der höchste regulatorische Orden im Hinblick auf Krypto-Geschäftspraktiken im US-Bundesstaat New York.

Die Zustimmung der Behörde war indes bei Tagomi fest eingeplant. Bereits Anfang März konnte das Unternehmen in einer Funding-Runde etwa zwölf Millionen US-Dollar einsammeln. Zu den Investoren gehört neben Pantera Investments auch der Yale-Fonds Paradigm.

JETZT NEU: DER BTC-NAVIGATOR

Das deutschsprachige Blockchain-Ökosystem an einem Platz vereint:

HANDELSPLÄTZEJOBSEVENTSUNTERNEHMENPRODUKTEAKZEPTANZSTELLENWEBSEITEN

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Bitcoin-Marktsentiment: Volatilität erreicht neue Höhen
Bitcoin-Marktsentiment: Volatilität erreicht neue Höhen
Bitcoin

Kraken veröffentlicht seine Marktanalyse für den Monat Juni. Demnach erreicht die Bitcoin-Volatilität wieder neue Höhen. Im selben Zug sei ein Fortsetzen des Kurstrends, der seit April dieses Jahres besteht, zu beobachten.

Bitcoin Suisse beantragt Schweizer Banklizenz
Bitcoin Suisse beantragt Schweizer Banklizenz
Regulierung

Bitcoin Suisse hat eine Schweizer Banklizenz und eine Effektenhändlerlizenz bei der Schweizer Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA beantragt. Damit will das Unternehmen ihr Produktporfolio weiter ausbauen.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Der Ritterschlag für Bitcoin und Libra: Die US-Politik bekommt es mit der Angst zu tun
Der Ritterschlag für Bitcoin und Libra: Die US-Politik bekommt es mit der Angst zu tun
Kommentar

In dieser Woche stand der Krypto-Markt ganz unter amerikanischer Flagge. Donald Trump tweetete sein Unbehagen über Bitcoin und Libra. Kurzerhand zog auch das US-Finanzministerium nach und bezeichnete Bitcoin als Gefahr für die nationale Sicherheit. Wenn auch weniger über Bitcoin, so doch über Facebooks Libra, verlor auch der US-Senat in einer Anhörung kein gutes Haar. Kurzum: Dank Zuckerberg schaffen es Kryptowährungen nun ganz nach oben auf die politische Agenda. Über die Vor- und Nachteile, wenn man ins Visier der größten Volkswirtschaft der Welt rückt.

Die eigene DNA zu Geld machen: Start-up will Genmarkt mithilfe von DLT öffnen
Die eigene DNA zu Geld machen: Start-up will Genmarkt mithilfe von DLT öffnen
Blockchain

Das Start-up EDNA will mithilfe der Blockchain-Technologie mehr Menschen Zugang zum weltweiten Markt für DNA verschaffen. Gemeinsam mit dem Singapurer Finanzdienstleister WORBLI entwickelt das Unternehmen eine App, welche menschliches Erbgut sicher auf EOSIO-Blockchains registrieren und Nutzern gleichzeitig über Smart Contracts eine faire Aufwandsentschädigung zukommen lassen soll. Im Zuge intensiver Genforschung boomt der Handel mit menschlichen Genen derzeit. Für ihr Erbgut erhalten DNA-Spender jedoch oft nur einen Bruchteil des Marktwertes.

Bitcoin-Marktsentiment: Volatilität erreicht neue Höhen
Bitcoin-Marktsentiment: Volatilität erreicht neue Höhen
Bitcoin

Kraken veröffentlicht seine Marktanalyse für den Monat Juni. Demnach erreicht die Bitcoin-Volatilität wieder neue Höhen. Im selben Zug sei ein Fortsetzen des Kurstrends, der seit April dieses Jahres besteht, zu beobachten.

Gehackte Bitcoin-Börse BITPoint verspricht Entschädigungen für Kunden
Gehackte Bitcoin-Börse BITPoint verspricht Entschädigungen für Kunden
Sicherheit

Die gehackte Bitcoin-Börse BITPoints verspricht, ihre Kunden zu entschädigen. Das Ungewöhnliche daran: Die geprellten Kunden werden in Kryptowährungen ausgezahlt. Was ist von einer solchen Geschäftspraxis zu halten?

Angesagt

Bitcoin Suisse beantragt Schweizer Banklizenz
Regulierung

Bitcoin Suisse hat eine Schweizer Banklizenz und eine Effektenhändlerlizenz bei der Schweizer Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA beantragt. Damit will das Unternehmen ihr Produktporfolio weiter ausbauen.

Phēnix X1: Prototyp für Blockchain-Smartphone angekündigt
Mining

Mit Phēnix X1 gibt es offenbar einen ersten Prototypen für ein mining-fähiges Smartphone. Mit dem geplanten Modell soll es möglich sein, Kryptowährung zu schürfen. Außerdem wartet das Blockchain-Smartphone mit einer eigenen Krypto-Wallet auf.

Japan entwickelt offenbar „Swift“ für Bitcoin & Co.
Regulierung

Die Regierung Japans plant laut Medienberichten, ein SWIFT-ähnliches Netzwerk für den Zahlungsverkehr mit Bitcoin, Ripple, Ethereum und Konsorten zu entwickeln. Das Zahlungsnetzwerk soll unter anderem dazu dienen, Geldwäsche durch Kryptowährungen zu vermeiden.

„Bitcoin ist eine nicht aufzuhaltende Macht“ – Kongressdebatte stimmt bullish
Politik

Der Finanzausschuss des US-Kongresses tagte am gestrigen Mittwoch, dem 17. Juli, beinahe sechs Stunden. Auf der Tagesordnung standen Bitcoin, Libra & Co. Eines steht fest: Bitcoin ist auf der politischen Agenda angekommen.

Du bist Anfänger und möchtest einfach in Bitcoin & Krypto investieren? Wir empfehlen eToro!

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: