Patoshi's Castle So viele Bitcoin hat Satoshi Nakamoto wirklich

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Das Geheimnis um das Bitcoin-Vermögen von Satoshi Nakamoto wurde enthüllt. Dank Whale Alert und dem Patoshi-Pattern.

Das geschätzte Vermögen des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto beträgt offenbar 1.125.150 BTC. Das sind beim aktuellen Bitcoin-Kurs etwa 10,9 Milliarden US-Dollar. Diese Informationen gehen aus einem Bericht des Blockchain-Analysedienstes Whale Alert hervor. Laut ihren Erkenntnissen habe der anonyme Erfinder der Kryptowährung noch bis Mai 2010 BTC „geschürft“.

Der Bitcoin-Erfinder und das Patoshi-Pattern


Um das herauszufinden, haben sie eine bestimmte Mining-Technik, das so genannte „Patoshi Pattern“ gestützt. Dieses wurde von Sergio Demian Lerner im Jahr 2013 identifiziert. Dieser erkannte ein Muster eines Miners, der regelmäßigen Abständen seine Geräte neustartete. Da dieser Miner bereits seit Beginn des Netzwerks dabei war und einen Teil seiner BTC an Hal Finney sendete, ließe sich mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, dass es sich um Satoshi Nakamoto handelt.

Ferner erkennt der Analysedienst, dass Satoshi selbst für 22.503 der ersten 54.316 Blöcken verantwortlich war. Satoshi habe währenddessen, so Whale Alert weiter, ein gleichbleibendes Mining-Schema an den Tag gelegt und die Geschwindigkeit dabei regelmäßig angepasst. So konnte er über einen längeren Zeitraum ungefähr 60 Prozent der Mining-Power für sich beanspruchen und gleichzeitig anderen Minern die Möglichkeit geben, am Netzwerk teilzunehmen.

Patoshi’s Castle

Durch seinen hohen Mining-Einsatz hat der Bitcoin-Erfinder schließlich das Netzwerk vor etwaigen 51-Prozent-Angriffen geschützt. Denn wer über mehr als die Hälfte der Rechenpower im Netzwerk einnimmt, kann, zumindest theoretisch, die „Geschichte der Blockchain“ fälschen. Das bedeutet zwar, dass das Netzwerk mit der Zeit immer sicherer wird; je größer die Verteilung der Miner, desto geringer die Gefahr einer solchen Attacke. Auf der anderen Seite wäre das Netzwerk gerade zu Anfangszeiten für solche Interventionen noch anfällig gewesen.

Somit hat der Bitcoin-Erfinder eine mit der Zeit immer sicher werdende digitale Daten-Festung in Form der Blockchain entworfen. Whale Alert stellt schließlich fest, dass die über 1,1 Millionen BTC nach wie vor nicht ausgegeben worden sind. Ob Satoshi nach Beendigung des Patoshi-Patterns noch weiter „geschürft“ hat ist ungewiss; der Analysedienst konnte lediglich feststellen, dass es im Jahr 2010 nicht weiter fortgeführt worden ist.

Wer ist der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto?

Um den Erfinder von Bitcoin ranken sich seit Anbeginn der Blockchain Mythen. So ist bis heute nicht gesichert, ob es sich bei Satoshi um eine einzelne Person oder um ein Programmiererkollektiv handelt. Seine Ursprünge werden jedoch in der Cypherpunk-Bewegung verortet. Jene Personengruppe also, die sich für den Schutz der Privatrechte von Personen im Digitalen einsetzt. In einer Mailingliste der Bewegung hatte Satoshi Nakamoto auch ursprünglich das Bitcoin White Paper veröffentlicht. Zu den möglichen Kandidaten zählen unter anderem Nick Szabo, Hal Finney und Dorian Nakamoto. Details dazu kann man auf der BTC-ACADEMY nachlesen.

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