Sinneswandel bei Milliardär George Soros? Vorbereitungen für Bitcoin-Handel auf Hochtouren
Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

George Soros

Quelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/george-soros-founder-chairman-open-society-1040544331?src=XtS7kjIdHyxqKg2_llOD-w-1-1

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Eine Fondsgesellschaft des Milliardärs George Soros bereitet den Handel mit Kryptowährungen vor. Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen im Wert von 26 Milliarden US-Dollar. Soros zeigte sich bisher skeptisch und beschrieb Digitalwährungen als eine instabile Blase. Jetzt scheint er seine Meinung geändert zu haben.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am 6. April, dass den Tradern des Soros Fund Management bald erlaubt sein wird, auch mit Kryptowährungen zu handeln. Beim Unternehmen laufen die Vorbereitungen für den Handel mit Bitcoin & Co. auf Hochtouren.


Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte der Milliardär Soros noch im Januar dieses Jahres, dass Digitalwährungen aufgrund ihrer Kursschwankungen grundsätzlich nicht als Zahlungsmittel geeignet seien. Aus welchen Gründen es zu dem Strategiewechsel kam, ist noch nicht bekannt. Ein Sprecher des Unternehmens lehnte ein Kommentar zu der Neuigkeit ab.

Durch den Bitcoin-Kursfall seit Jahresbeginn verzichteten zahlreiche Fonds-Manager auf den Handel mit Kryptowährungen oder schoben ihre Pläne auf unbestimmte Zeit auf. Andere Investmentfirmen wie Passport Capital scheuen sich nicht, das Geld ihrer Anleger in Kryptowährungen zu investieren. Dem Hedgefonds-Manager Alan Howard wird nachgesagt, sogar sein eigenes Vermögen in selbige Vermögenswerte zu stecken.

Regulierung würde für Rechtssicherheit sorgen

Im letzten Quartal des Vorjahres erwarb George Soros eine Beteiligung am überaus modern eingestellten E-Commerce-Unternehmen Overstock.com. Schon im August 2014 gab die Geschäftsleitung von Overstock.com bekannt, digitale Währungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Zudem standen Pläne für eine eigene Online-Handelsplattform im Raum, natürlich auch mit eigenem Initial Coin Offering.

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Wenn klar ist, wie die jeweiligen Behörden konkret mit den Themen Kryptowährungen und ICOs umgehen, entsteht eine gewisse Rechtssicherheit. Diese könnte Investmentfirmen, deren Fondsmanager und ihre Anleger in großer Anzahl anziehen. Manche Kryptoinvestoren auf Twitter zeigen sich skeptisch gegenüber Soros Ankündigung. Soros wird oft Marktmanipulation nachgesagt und mit seinem Vermögen könnte er sogar eine Auswirkung auf den Kurs haben. Eine gute Gelegenheit für den Bitcoin-Honeybadger, seine Stärke zu beweisen.

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