Shell und Macquarie planen Rohölhandel über Blockchain-Plattform

Stefan Schäfges

von Stefan Schäfges

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Stefan Schäfges

Stefan Schaefges ist studierter Wirtschaftsingenieur und Unternehmer. Als Berater, Trainer und Speaker berät er Unternehmen bei den Themen Digitalisierung, Robotics, Marketing und Mindset. Im Bereich Blockchain-Technologie befasst er sich insbesondere mit den Anwendungsmöglichkeiten im Businessbereich.

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Shell steigt in Blockchain-Geschäft ein

Quelle: Shutterstock

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Shell und Macquarie sollen an einem Blockchain-Projekt für den Handel von Rohöl mitwirken. Eine solche digitale Handelsplattform verspricht neben einer schnellen und effizienten Abwicklung auch eine hohe Sicherheit und viel Transparenz.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll das Unternehmen Sinochem Energy Technology Co Ldt. Zusammen mit Royal Dutch Shell und der Macquarie Group an einer Energie-Blockchain-Plattform arbeiten.

Sinochem Energy ist eine Tochtergesellschaft der Sinochem Group. Bei der Sinochem Group wiederum handelt es sich um ein staatliches Chemieunternehmen aus China. Royal Dutch Shell ist einer der weltgrößten Mineralölkonzerne und die Macquarie Group ist ein weltweit agierendes Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen aus Sydney, Australien.

Shell und Macquarie unterzeichnen Absichtserklärung

Laut eines Insiders sollen Shell und Macquarie im Juli eine Absichtserklärung unterzeichnet haben, um weitere Schritte hin zu einer Blockchain-Plattform für den Rohölhandel zu untersuchen. Die Blockchain-Plattform gilt als ein Inkubatorprojekt von Sinochem Energy und trägt den Namen Gateway.

Ferner sollen Shell und Macquarie sich darüber verständigt haben, ein Investment in Sinochem Energy zu prüfen.

Gateway soll die Blockchain-Technologie nutzen, um den Handel mit Rohöl und die Abwicklung effizienter zu machen. Zudem soll die Transparenz gesteigert und das Betrugsrisiko gesenkt werden. Die digitale Plattform soll einen Wert von 14,1 Millionen US-Dollar (100 Millionen Yuan) haben.

Sollten Shell und Macquarie zu positiven Ergebnissen kommen, dann könnte sich das Blatt für Sinochem Energy wenden. Denn das vor zwei Jahren gegründete Unternehmen steckt in einer Krise. Hohe Ausgaben stehen geringen Einnahmen gegenüber, sodass der Mutterkonzern die Tochtergesellschaft bereits angezählt hat.

Die Sinochem Group hat dem Technologieunternehmen eine interne Frist gesetzt, um bis Ende September oder spätestens Oktober strategische Investoren zu gewinnen, da das Unternehmen hohe Verluste macht.

Die Sinochem Group soll über 600 Millionen Yuan in Sinochem Energy investiert haben. Seitdem musste Sinochem Energy die Mitarbeiteranzahl von 1.000 auf die Hälfte reduzieren.

Sinochem Energy ist nicht das einzige Unternehmen, bei dem Shell ein Investment prüft. Bereits im Juli hatte BTC-ECHO berichtet, dass Shell bereits in das Unternehmen LO3 Energy investiert hat.

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