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Verseuchte Scheine? „Zentralbank der Zentralbanken“: Kreditkarten Corona-verseuchter als Cash

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat sich mit der potenziellen Corona-Gefahr von Banknoten und Münzen auseinandergesetzt.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat sich mit der Frage befasst, ob das Bezahlen mit Bargeld in Zeiten der Coronavirus-Pandemie gefährlich ist. Die gute Nachricht: Was Münzen und Banknoten betrifft, kann die BIZ Entwarnung geben. Anders verhält es sich jedoch mit den Kreditkarten:

Wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit der Übertragung durch Banknoten im Vergleich gering ist mit anderen häufig berührten Gegenständen, wie z.B. Kreditkarten-Terminals oder PIN-Pads.

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich im BIS Bulletin vom 3. April

Die BIZ werde deshalb die Akzeptanz von Bargeld weiter fördern. Gleichzeitig könne die Corona-Krise einen katalysierenden Einfluss auf die Entwicklung von digitalem Zentralbankengeld (Central Bank Digital Currency, CBDC) nehmen:

Mit Blick auf die Zukunft könnten die Entwicklungen den Übergang zu digitalen Zahlungen beschleunigen. Dies könnte eine Kluft öffnen beim Zugang zu Zahlungsinstrumenten, was sich negativ auf Bankenlose und ältere Verbraucher auswirken könnte. Die Pandemie kann die Forderungen nach der Verteidigung der Rolle von Bargeld verstärken – aber auch die Forderung nach digitalen Währungen der Zentralbanken.

BIS Bulletin

Im März hatten zuletzt die Zentralbanken aus England und Frankreich CBDC-Testläufe angekündigt.

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