Neues Listing-Verfahren 

XRP, Solana, Cardano: ETF-Anträge sollen zurückgezogen werden

Die SEC ordnet die Rücknahme der ETF-Anträge für Litecoin, XRP, Solana, Cardano und Dogecoin an. Grund sind neue Listing-Verfahren.

Moritz Draht
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Verschiedene Kryptowährungsmünzen umgeben das Emblem der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) und symbolisieren die regulatorische Aufsicht über digitale Währungen und die sich entwickelnde Landschaft für ETF-Zulassungen.

Beitragsbild: Shutterstock

| Geraten die ETF-Pläne nun ins Stocken?
  • Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat offenbar die Emittenten mehrerer geplanter Krypto-ETFs angewiesen, ihre eingereichten 19b-4-Anträge zurückzuziehen. Das berichtet die Journalistin Eleanor Terrett auf X. Betroffen sind demnach Produkte auf Basis von Litecoin, XRP, Solana, Cardano und Dogecoin.
  • Terrett erklärte, dass die Aufforderung im Zusammenhang mit der Genehmigung allgemeiner Listing-Standards stehe, die diese Einzelanträge künftig überflüssig machen. Laut ihrer Aussage könnten die Rücknahmen bereits ab dieser Woche beginnen.
  • Die 19b-4-Anträge waren bislang das zentrale Verfahren für die Genehmigung neuer börsengehandelter Produkte. Mit den am 17. September beschlossenen generischen Listing-Standards hat die SEC den Prozess vereinheitlicht: Künftig können bestimmte Krypto-ETFs ohne individuelles 19b-4-Verfahren gelistet werden. Dadurch soll die Genehmigungsdauer auf etwa 75 Tage verkürzt werden
  • Ursprünglich wurde damit gerechnet, dass die SEC bis spätestens Oktober 2025 über die meisten Anträge für Altcoin ETFs entscheidet. Inwieweit die neuen Listing-Standards den Zeitplan verschieben, ist noch unklar. Theoretisch könnten die Genehmigungen nun rasch erfolgen, vorausgesetzt, die Anträge erfüllen auch die neuen Kriterien.
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Quellen

    Tweet von Eleanor Terrett | X

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