XRP-Comeback? 

Diesen Großinvestor hat Ripple im Auge

Ripple will in der Bankenwelt mitmischen. Aktuell steht ein großer Name im Raum. Ist ein US-Finanzriese am XRP-Token interessiert?

Tobias Zander
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Beitragsbild: Shutterstock

| Auch im aktuellen Handelsjahr kann sich Ripple (XRP) bisher nicht von seiner Kursschwäche befreien
  • Ripple-CTO David Schwartz hat seinen XRP-Ledger kürzlich gegenüber Franklin Templeton angepriesen. Dabei handelt es sich um einen der größten Vermögensverwalter der Welt.
  • Franklin Templeton twitterte über das Potenzial verschiedener Blockchain-Netzwerke. In seiner Antwort hob Schwartz die starke Leistung des XRP-Ledgers hervor. Dieser sei äußerst effizient und würde seit inzwischen über zehn Jahren Millionen von Transaktionen für Ripple abwickeln.
  • Das amerikanische Finanzunternehmen Franklin Templeton verwaltet mehr als 1,4 Billionen US-Dollar und hat bereits früher Interesse an der Blockchain-Technologie gezeigt.
  • Die XRP-Community litt zuletzt unter der schwachen Performance ihrer Kryptowährung, welche aktuell bei etwa 0,55 US-Dollar steht. In den letzten Monaten schnitt sie erheblich schlechter ab als Bitcoin und viele Top-Altcoins, obwohl der Markt insgesamt zulegte.
  • Nachdem es bei der SEC-Anklage für Ripple zwischenzeitlich gut aussah, kletterte der XRP-Token im Juli 2023 auf etwa 0,82 US-Dollar. Aber er konnte dieses Jahreshoch nicht verteidigen und brach um ungefähr ein Drittel ein.
  • In den vergangenen Wochen mehrten sich Gerüchte um einen ETF für den Ripple-Token XRP. Nach der Wiederbelebung der SEC-Anklage muss die Wahrscheinlichkeit für eine Genehmigung eines solchen ETFs allerdings als gering eingeschätzt werden, zumal Ripple als stark zentralisiert gilt und die größten XRP-Wallets selbst kontrolliert.
  • Nicht zuletzt sind Ripple und XRP zwei verschiedene Dinge. Auch wenn sich das Unternehmen erfolgreich in der Bankenwelt etablieren kann, bleibt die Integration des XRP-Tokens ungewiss.
  • Sollte Ripple der schon länger angestrebte Börsengang gelingen, könnte die zukünftige Aktie für Investoren spannender sein als die hauseigene Kryptowährung. 
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