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500 Millionen USD mehr Coinbase will 2 Milliarden US-Dollar über Anleihen einnehmen

Die US-amerikanische Krypto-Börse Coinbase erhöht die geplante Anleihen-Summe um 500 Millionen US-Dollar. Nun möchte sie sich an den Finanzmärkten ganze zwei Milliarden weiteres Kapital besorgen. Was hat die Bitcoin-Börse mit dem frischen Geld vor?

Elias H.
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Coinbase und ein Dollar Schein

Beitragsbild: Shuttterstock

Am 13. September veröffentlichte Coinbase eine Pressmitteilung, in der es heißt, dass das Unternehmen sich mit frischem Kapital eindecken wolle. Das Unternehmen plante demnach, Anleihen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar auf den Finanzmärkten zu platzieren. Der genaue Zinssatz und etwaige Rückzahlungsbedingungen sollten dabei erst noch genauer mit den Erstkäufern ausgehandelt werden. Nun gibt die US-Kryptobörse bekannt: Coinbase möchte sich sogar noch mehr Geld beschaffen und erhöht die Summe der geplanten Anleihen um 500 Millionen US-Dollar. Nach Reuters sollen nun insgesamt zwei Milliarden US-Dollar Kapital an den Finanzmärkten beschafft werden. Als Grund nennt Coinbase die hohe Nachfrage.

Nach Reuters plant die Börse mit dem frischen Geld in neue Produkte, potenzielle Fusionen und Übernahmen zu investieren.

In der Pressemitteilung vom 13. September hieß es:

Diese Kapitalerhöhung bietet die Gelegenheit, unsere bereits starke Bilanz, mit kostengünstigem Kapital zu stärken. Coinbase beabsichtigt, den Nettoerlös aus dem Angebot für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden, was kontinuierliche Investitionen in die Produktentwicklung sowie potenzielle Investitionen oder Akquisitionen in andere Unternehmen, Produkte oder Technologien umfassen kann, die Coinbase in Zukunft identifizieren könnte. Der Abschluss des Angebots unterliegt den Markt- und sonstigen Bedingungen.

Coinbase, Pressemitteilung

Erst am 10. August hat Coinbase den jüngsten Aktionärsbrief veröffentlicht. Demnach hat Coinbase das zweite Quartal mit Barmitteln und Barmittel-ähnlichen-Vermögenswerten in Höhe von vier Milliarden US-Dollar beendet. Eine Art Kriegskasse für schlechte Zeiten also. Kurzum: Perfekt, um etwaigen Stress mit Finanzbehörden aussitzen zu können. Bei den aktuell niedrigen Zinsen ist es für das Unternehmen derzeit überdies möglich, kostengünstig Geld zu beschaffen.

Expansionskurs mit Hindernissen

Anfang August machte es noch den Anschein, als wäre bei dem Expansionskurs von Coinbase kein Ende in Sicht. Seit kurzer Zeit sieht das Bild jedoch anders aus. Denn erst gegen Ende August kam es bei der US-amerikanischen Krypto-Börse zu einer E-Mail-Panne. 125.000 Nutzer erhielten dabei eine Nachricht, in der es irrtümlicherweise hieß, ihre Login-Daten seien verändert worden. Außerdem berichtete BTC-ECHO erst am 9. September darüber, dass die SEC sich nun Coinbase vorknöpfen würde. Bei dem Streit zwischen der US-amerikanischen Finanzaufsichtsbehörde und der Krypto-Börse geht es um das geplante Lending-Programm. Durch dieses Lending-Programm können Kunden bis zu vier Prozent Effektivrendite verdienen. Der Ausgang dieses Rechtsstreits ist derzeit ungewiss.

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