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TelegramDroht dem größten Krypto-Chat das Aus?

Wenn Telegram weiter deutsche Gesetze missachtet, will die Bundesinnenministerin harte Konsequenzen ziehen. Damit würden auch viele Krypto-Fans das Kommunikationsmedium ihrer Wahl verlieren.

Marlene Müller
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Telegram

Quelle: Shutterstock

  • Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte in einem Interview mit der Zeitung “Die Zeit“, dass sie bereit sei, in einer gemeinsamen europäischen Aktion den Nachrichtendienst Telegram zu verbieten.
  • Grund ihrer Drohung ist die Nichteinhaltung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Dieses verpflichtet Anbietende sozialer Netzwerke dazu, offensichtlich rechtswidrige Inhalte nach einer entsprechenden Beschwerde zu entfernen.
  • Telegram verweigert sich dieser Einhaltung, da der Nachrichtendienst offenkundig kommuniziert, mittels angeschalteter 1:1 Verschlüsselung keine Daten an Dritte (auch keine Regierungen oder Kontroll-Instanzen) zu geben und auch keine Inhalte zu entfernen.
  • Viele Krypto-begeisterte Personen sind ebenfalls in unterschiedlichen Gruppen auf Telegram organisiert. Das liegt mitunter daran, dass der Nachrichtendienst keine Begrenzung für Gruppengrößen festlegt. Dadurch können beispielsweise über 3.000 Personen in einer Gruppe zu Krypto-Wetten oder Krypto-Steuer-Regularien teilnehmen.
  • Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut euch doch mal den Kryptokompass an.
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