Neue Kronen-Pläne 

Stablecoin von AllUnity bringt die schwedische Krone auf die Blockchain

AllUnity plant mit SEKAU den ersten vollständig reservierten Stablecoin für die schwedische Krone. Der Token soll bereits im Juni starten.

Josip Filipovic
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Das Bild zeigt Alexander Höptner, den CEO von Allunity

Beitragsbild: Alexander Höptner

| AllUnity CEO Alexander Höptner


AllUnity plant die Einführung eines neuen Stablecoins für die schwedische Krone. Das Unternehmen kündigte am Mittwoch an, mit SEKAU nach eigenen Angaben den weltweit ersten vollständig reservierten Stablecoin auf Basis der schwedischen Krone herauszugeben. Der Token soll im Verhältnis eins zu eins durch Kronenreserven gedeckt sein und unter den europäischen MiCA-Regeln als regulierter E-Geld-Token ausgegeben werden.

Hinter AllUnity stehen die Deutsche-Bank DWS, Flow Traders und Galaxy. Das Unternehmen besitzt bereits eine E-Geld-Lizenz in Europa und baut damit sein bestehendes Stablecoin-Angebot weiter aus. Neben SEKAU gehören bereits der Euro-Stablecoin EURAU sowie der an den Schweizer Franken gekoppelte CHFAU zum Portfolio. Der Start des neuen Tokens ist für Juni geplant.

AllUnity setzt auf Stablecoins und KI-Zahlungen

SEKAU vor allem für grenzüberschreitende Zahlungen und programmierbare Finanzanwendungen genutzt werden. Unternehmen, Fintechs und Finanzinstitute sollen Transaktionen rund um die Uhr nahezu in Echtzeit abwickeln können.

“Schweden ist seit langem weltweit führend beim Übergang zu einer bargeldlosen Wirtschaft, doch dieser Übergang erfordert auch eine neue Form des digitalen Geldes, die interoperabel und weltweit zugänglich ist”, so Alexander Höptner, CEO von AllUnity.

Und weiter: “SEKAU ist eine Antwort auf diesen Bedarf und stellt eine natürliche Weiterentwicklung der schwedischen Krone für die digitale Wirtschaft von heute dar, die sofortige Abwicklung, programmierbares Geld und grenzüberschreitende Zahlungen unterstützt.”

AllUnity erweitert sein Angebot um “Agentic Payments“, eine Zahlungslösung für KI-gesteuerte Transaktionen. Unternehmen können damit Zahlungen von autonomen KI-Agenten für Inhalte, Daten und Dienstleistungen annehmen. Die Lösung basiert auf dem offenen Standard x402 und ermöglicht nahezu Echtzeit-Transaktionen. Auszahlungen erfolgen schnell und kostengünstig in lokaler Währung direkt auf Geschäftskonten.

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