Ein "chinesisches MicroStrategy"? 

SOS Limited will 50 Millionen US-Dollar in Bitcoin investieren

MicroStrategy findet immer mehr Nachahmer. Jetzt will eine chinesische Firma 50 Millionen US-Dollar in Bitcoin investieren. Was steckt dahinter?

Tobias Zander
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Bitcoin

Beitragsbild: Shutterstock

| Das Reich der Mitte öffnet sich schrittweise für Bitcoin und Co.
  • Das chinesische Unternehmen SOS Limited, welches unter anderem eine Bitcoin Mining-Anlage in Wisconsin betreibt, will demnächst 50 Millionen US-Dollar für ein BTC-Investment verwenden.
  • In einer Pressemitteilung verkündet die Firma ihre neue Krypto-Investmentstrategie und betont den “langfristigen Glauben an die Rolle von Bitcoin als Wertspeicher und strategischer Vermögenswert.”
  • Im Moment des Schreibens handelt die Krypto-Leitwährung bei 95.400 US-Dollar. Derzeit könnten von den 50 Millionen US-Dollar dementsprechend etwa 524 BTC für die Unternehmensbilanz erworben werden.
  • Unmittelbar nach der Ankündigung der Bitcoin-Käufe stieg der SOS-Aktienkurs über 100 Prozent von 7 auf bis zu 15 US-Dollar. Inzwischen handelt die Aktie außerbörslich nach einer Korrektur wieder bei knapp 11 US-Dollar.
  • “Wir glauben, dass dieser Investitionsplan die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität des Unternehmens im Bereich der Investitionen in digitale Vermögenswerte weiter verbessern wird”, sagt Yandai Wang, CEO von SOS Limited.
  • Auf Jahressicht steht die SOS-Aktie dennoch deutlich unter Wasser, mit einem Kursverlust von 86 Prozent, da die Firma bisher kaum profitabel ist. Offenbar will man mit Bitcoin das Ruder herumreißen.
  • Das große Vorbild aller Unternehmen, die eine Bitcoin-Strategie starten: MicroStrategy. Die Firma von Michael Saylor zählt inzwischen 386.700 BTC im Gesamtwert von etwa 37 Milliarden US-Dollar zu ihren Reserven.
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