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Premiere SBI Holdings lanciert Japans ersten Kryptofonds

Der erste Krypto-Fonds in Japan ist für langfristig interessierte Privatanleger gedacht und stammt von der zur SBI Group gehörenden SBI Holdings. Dabei sind die regulatorischen Hürden in Japan nicht gerade niedrig.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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SBI Holdings

Beitragsbild: Shutterstock

Der japanische Finanzriese SBI Holdings legt Berichten zufolge den ersten Kryptoasset-Fonds des Landes auf. Laut eines Bloomberg-Berichtes wird er in XRP und vier andere beliebte digitale Vermögenswerte investieren. Bereits Ende November soll der Startschuss fallen. Tomoya Asakura, der die Vermögensverwaltung für Japans größten Online-Broker SBI beaufsichtigt, sprach von “mehreren hundert Millionen Dollar”, auf die der Fonds anwachsen könnte. Private Investoren müssen bei SBI offenbar ein Minimum von etwa einer Million Yen (umgerechnet 9.100 US-Dollar) anlegen. Die SBI Group, zu der SBI Holdings gehört, ist der größte externe Anteilseigner von Ripple.

Ich möchte, dass die Leute den Fonds zusammen mit anderen Vermögenswerten halten und aus erster Hand erfahren, wie nützlich er für die Diversifizierung von Portfolios sein kann. Wenn unser erster Fonds sehr gut läuft, würden wir gerne schnell einen zweiten auflegen

, wird Asakura von Bloomberg zitiert.

SBI Holdings sieht auch institutionellen Fonds in Erwägung

Überdies deutete er auch an, dass die SBI einen separaten Krypto-Fonds für institutionelle Anleger auflegen könnte. Voraussetzung ist ein genügend großes Interesse. Die Pläne für einen Kryptofonds sind wohl schon einige Jahre alt. Doch Japans Finanzaufsichtsbehörde, die Financial Services Agency (FSA), hat strenge Regeln für den Verkauf von digitalen Vermögenswerten durch derartige Fonds aufgestellt. Das Finanzministerium des Landes hat außerdem angekündigt, dass es das Personal für die Aufsicht über Krypto-Assets aufstocken will. 

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