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Anerkennung als MSB Ritterschlag für kanadische Krypto-Unternehmen

Für kanadische Bitcoin-Börsen und -Zahlungsdienstleister gelten ab sofort dieselben Regeln wie für ihre Pendants aus der Fiat-Welt.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Bitcoin-Münze auf kanadischer Flagge

Quelle: Shhutterstock

Die (nicht nur) von der kanadischen Regulierung bislang eher stiefmütterlich bedachte Krypto-Industrie hat am 1. Juni eine wichtige Zäsur erfahren. Seit Anfang des Monats gelten Bitcoin-Börsen und Krypto-Zahlungsdienstleister als Geldserviceunternehmen (Money Service Business, MSB) nach kanadischem Recht. Sie genießen damit denselben rechtlichen Status wie ihre Pendants aus dem traditionellen Finanzsektor.

Damit geht einher, dass sie sich als MSB bei der kanadischen Antigeldwäsche-Behörde, dem Financial Transactions and Reports Analysis Centre of Canada (FINTRAC) registrieren müssen. Die kanadische Bitcoin-Börse Bull Bitcoin hat in einem Blog Post auf Medium das Inkraftreten der Gesetzesänderung begrüßt.

Unsere Haltung in der Frage der Regulierung war immer, dass Bitcoin-Börsen und Zahlungsdienstleister wie Fiat-Börsen und -Zahlungsdienstleister reguliert werden sollten, nicht mehr und nicht weniger. Dies ist das Ergebnis, das wir erreicht haben.

Für kanadische Trader bedeutet die Gesetzesänderung jedoch auch neue bürokratische Hürden. Um mehr als 1.000 US-Dollar am Tag traden zu können, muss beim Krypto-MSB seine Identität verifizieren. Neben Name und Kontaktdaten sind nun auch die Angabe des Berufs sowie des Geburtsdatums obligatorisch.

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