- Statt die eigene Berufungsklage gegen das Urteil im Streit mit der SEC weiter zu forcieren, stimmt Ripple Labs der Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 50 Millionen US-Dollar zu. Damit könnte der langjährige XRP-Rechtsstreit nun kurz vor der finalen Beilegung stehen.
- Stuart Alderoty, Chefjurist des Unternehmens hinter XRP, erklärt in einem X-Post: “Die SEC wird 50 Millionen US-Dollar der 125 Millionen US-Dollar Strafe behalten […], der Restbetrag wird an Ripple zurückgegeben.”
- Das Geld befinde sich bereits auf einem Treuhandkonto. Erst in der vergangenen Woche hatte die Behörde ihre Berufungsklage gegen Ripple Labs zurückgezogen, woraufhin der XRP-Kurs deutlich anzog und in der Spitze 2,56 US-Dollar erreichte.
- “Die Behörde wird das Gericht außerdem ersuchen, die auf Antrag der SEC verhängte einstweilige Verfügung aufzuheben”, ergänzt der Ripple-Anwalt in Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen.
- Ursprünglich hatte die SEC unter Führung von Gary Gensler eine Geldstrafe in Höhe von rund 2 Milliarden US-Dollar wegen “unregistriertem Wertpapierhandel” von Ripple verlangt. Dabei fokussierte sich die Behörde auf XRP-Verkäufe an institutionelle Investoren.
- Ein Berufungsverfahren hätte beiden Seiten erlaubt, verschiedene Aspekte des XRP-Gerichtsurteils anzufechten. Theoretisch wäre es für Ripple Labs also möglich gewesen, die 125 Millionen US-Dollar Geldstrafe komplett anzufechten.
- Das Ende der vierjährigen SEC-Ermittlungen spiegelt einen breiteren Trend in der US-amerikanischen Krypto-Regulierung wieder. In den vergangenen Wochen hatte die Behörde bereits Klagen gegen Coinbase, OpenSea und Robinhood fallen gelassen.
- Auf die positive Nachricht reagiert der XRP-Kurs zunächst verhalten und steht im Moment des Schreibens bei 2,45 US-Dollar, ein Kursverlust von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortag. Wie es für den Ripple-Coin weitergehen könnte, lest ihr im XRP-Kursupdate.
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