- Craig Bowser, Senator von Kansas, will bis zu 10 Prozent des Pensionsfonds für öffentliche Angestellte in Bitcoin-ETFs investierten. Nun hat er ein entsprechendes Gesetz vorgeschlagen.
- Geht der Entwurf durch, könnte Kansas die “Gelder des Fonds in börsengehandelte Bitcoin-Produkte investieren und reinvestieren.” Die Bedingung: Sie müssen von einer in Kansas registrierten Investmentgesellschaft ausgegeben werden.
- Geht es nach Bowser, müssten die ETF-Investments verkleinert werden, sie im Wert steigen. Wenn der Wert der Bitcoin-ETFs 10 Prozent des Fonds übersteigt, wären die Verantwortlichen dementsprechend nicht zum Verkauf verpflichtet. Es sei denn, dies wäre im besten Interesse der Rentner.
- Die Idee des republikanischen US-Senators muss jedoch erstmal das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen.
- Am 16. Januar legte der Senat den Gesetzesentwurf vor. Am Tag darauf ging er an den Ausschuss für Finanzinstitute und Versicherungen.
- Sehen diese Behörden keine Bedenken, muss der Entwurf noch vier Schritte durchlaufen, bevor er ans Repräsentantenhaus des Bundesstaates geht. Dann muss noch der Gouverneur zustimmen oder sein Veto einlegen.
- Noch im Jahr 2023 brachten Politiker im Repräsentantenhaus von Kansas einen Gesetzentwurf ein, um politische Krypto-Spenden auf 100 US-Dollar zu begrenzen.
- Außerdem war vorgesehen, das Halten von Krypto-Spenden zu verbieten. Der Gesetzentwurf aus dem Jahr 2023 ging aber letztendlich nicht durch.
- Nicht nur Kansas will in Sachen Rente auf Bitcoin-ETFs setzen. Schon 2024 dachte der US-Bundesstaat Arizona über Bitcoin-ETFs in Rentenfonds nach. Der Pensionsfonds von Michigan hat hingegen schon 6,6 Millionen US-Dollar in Rententöpfe investiert.
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