OpenPayd hat von der maltesischen Finanzaufsicht eine MiCA-Lizenz als Krypto-Dienstleister erhalten. Damit kann das Unternehmen seine Angebote künftig über das sogenannte Passporting-Verfahren im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anbieten. Die Zulassung kommt wenige Tage vor dem Ende der MiCA-Übergangsfrist am 1. Juli. Zuletzt hatten auch Ripple und Bitcoin Suisse entsprechende Genehmigungen für ihr Europageschäft bekannt gegeben.
OpenPayd zählt zu den größten Infrastruktur-Anbietern für digitale Zahlungen in Europa. Das Unternehmen bietet Banken, Fintechs und Krypto-Firmen eine Plattform, über die sich klassische Finanzdienstleistungen und digitale Vermögenswerte miteinander verbinden lassen. Nach eigenen Angaben verarbeitet OpenPayd jährlich Transaktionen im Wert von mehr als 240 Milliarden US-Dollar für über 1.100 Unternehmen weltweit.
OpenPayd setzt auf Stablecoins
Mit der MiCA-Lizenz kann OpenPayd nun auch regulierte Krypto-Dienstleistungen anbieten. Dazu gehören unter anderem die Abwicklung von Stablecoins sowie die Umwandlung zwischen klassischen Währungen und Kryptowährungen. “Stablecoins werden zunehmend Teil der globalen Finanzinfrastruktur”, erklärte OpenPayd-Chefin Iana Dimitrova.
Zu den Kunden von OpenPayd zählen unter anderem die Krypto-Börsen Kraken und OKX sowie die Handelsplattform eToro. Das Unternehmen bereitet derzeit einen Börsengang in den USA vor.
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