Bitcoin und Ethereum 

DWS startet eigene Krypto-ETCs

Die Krypto-Adoption geht weiter. Jetzt launcht die DWS neue Produkte für Bitcoin und Ether an der Deutschen Börse. Was Anleger wissen müssen.

Tobias Zander
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Deutsche Bank, Frankfurt

Beitragsbild: Shutterstock

| Der zur Deutschen Bank gehörige Vermögensverwalter DWS zeigt sich Krypto-freundlich
  • Die DWS Group hat als einer der führenden Vermögensverwalter zwei börsengehandelte Wertpapiere aufgelegt, welche den Kurs der beiden nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen Bitcoin und Ether eins zu eins abbilden sollen.
  • Schon heute kam es zum Listing der beiden neuen Exchange-Traded Commodities (ETCs) der DWS, dem “Xtrackers Galaxy Physical Bitcoin ETC” und dem “Xtrackers Galaxy Physical Ethereum ETC” an der Deutschen Börse.
  • Es handelt sich um physisch unterlegte Produkte mit jährlichen Kosten von 0,35 Prozent, die vor dem Hintergrund einer strategischen Partnerschaft der DWS Group mit der Krypto-Investmentgesellschaft Galaxy Digital Holdings lanciert wurden.
  • Für die physische Unterlegung der beiden börsengehandelten Produkte kooperiert die DWS mit Zodia und Coinbase. Diese sollen die entsprechende Anzahl an Bitcoin und Ether in gesonderten Offline-Depots (“Cold-Storage”) lagern.
  • “Mit einer kombinierten Marktkapitalisierung von mehr als 1,7 Billionen US-Dollar sind Bitcoin und Ethereum für Investoren und Vermögensverwalter mittlerweile zu bedeutend, um sie zu ignorieren”, sagte DWS-Produktchef Manfred Bauer in der Mitteilung, die BTC-ECHO vorliegt.
  • “Seit der ersten Bitcoin-Transaktion im Jahr 2009 haben sich digitale Assets von einer technologischen Nischeninnovation zu einer weltweit anerkannten Anlageklasse entwickelt”, heißt es weiter.
  • Damit geht die institutionelle Adoption von Krypto als Asset-Klasse auch in Deutschland weiter voran. Aktuell verwaltet die in Frankfurt sitzende DWS bereits fast eine Billion Euro.
  • Bereits im Frühling 2023 gab die DWS ihre Zusammenarbeit mit Galaxy bekannt, wie BTC-ECHO berichtete. Das zur Deutschen Bank gehörige Unternehmen sieht Krypto offenbar als wichtiges Mittel, um zu den US-Finanzriesen wie BlackRock und Fidelity aufzuschließen.
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