"To the moon" – oder auch nicht Mondrakete mit Bitcoin an Bord geht Treibstoff aus

Die Mondrakete Vulcan ist mit einem Bitcoin an Bord auf dem Weg zum Mond. Das Ziel erreicht sie womöglich aber nicht. Kurz nach Start gab es eine Störung.

Moritz Draht
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Beitragsbild: Shutterstock

| Der Bitcoin erreicht den Mond vermutlich nicht
  • Krypto-Börse Bitmex hat den Meme-gewordenen Spruch “to the moon” wohl etwas zu wörtlich genommen. Gestern startete eine Vulcan-Rakete der United Launch Alliance zum Erdtrabanten – an Bord: ein Bitcoin.
  • Zur Nutzlast gehört neben allerlei technischem Gerät, einem Behälter der DHL und einer Plakette mit Gravur des ersten Bitcoin-Blocks eine physische Wallet mit einem Bitcoin.
  • Laut Bitmex ist es “der erste finanzielle Vermögenswert, der ins All geschickt wird”. Dem Unternehmen nach seien “zukünftige Generationen in der Lage, mit dem Token von der Erde aus oder im Weltraum zu interagieren und persönliche Gegenstände wie Bitcoin-Ordinals über die öffentliche Adresse zum Mond zu schicken”.
  • Bitmex zufolge markiere “die erfolgreiche Landung des physischen Bitcoin auf der Mondoberfläche durch die kommerzielle Mondlandefähre Peregrine-1 den ersten Schritt zur Schaffung eines Geldsystems für eine Weltraumwirtschaft”.
  • Darauf muss die “Weltraumwirtschaft” sich aber offenbar noch gedulden. Denn das Projekt droht zu scheitern.
  • Wie die New York Times berichtet, habe es kurz nach Start eine Störung im Antriebssystem gegeben.
  • Wegen des Treibstoffverlusts werde die Rakete die Mondoberfläche demnach “wahrscheinlich nicht erreichen”.
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