Craig Wright Möchtegern-Bitcoin-Erfinder bekommt Korb vom britischen Gericht

Schlagzeile
Redaktion

von Redaktion

Am · Lesezeit: 1 Minute

Teilen
Eine Statur aus Stein verdeckt sich mit Hand das Gesicht.

Quelle: Shutterstock

Jetzt anhören
BTC39,058.00 $ 3.13%

Craig Wright hat eine Absage vom Londoner Gericht (Royal Courts of Justice Strand) bekommen. So hatte der selbsternannte Satoshi Nakamoto den Kopf hinter Bitcoin Cash, Roger Ver, wegen Diffamierung angeklagt.

Für Craig Wright sieht es aktuell nicht gut aus, kaum jemand nimmt den selbsternannten Satoshi Nakamoto noch ernst. Nun ist auch eine Klage vor dem Londoner Gericht gescheitert, wo er seinen Kritiker Roger Ver der Rufschädigung bezichtigt hatte. So hatte der Bitcoin.com-Gründer, Roger Ver, Craig Wright in einem bereits gelöschten YouTube-Video von 2019 als Lügner und Betrüger bezeichnet.


Wer ist für Bitcoin-Gerichtsangelegenheiten zuständig?

Eigentlich ist Craig Wright geborener Australier, allerdings lebt er zur Zeit im Vereinigten Königreich. Da er aber seinen geschäftlichen Ruf in Großbritannien von Roger Ver in Mitleidenschaft gezogen sieht, ist er auch dort vor Gericht gezogen. Roger Ver selbst lebt in Sankt Kitts and Nevis, einem Inselstaat auf den Kleinen Antillen. Das Londoner Gericht sieht sich allerdings nicht als zuständig an, da sein Ruf grenzüberschreitend in Verruf geraten ist. Schließlich ist Bitcoin keiner geographischen Region zuzuordnen.

Craig Wright dürfte dies allerdings nicht zum Aufgeben bringen. Schließlich kämpft er schon seit vielen Monaten vor Gericht darum, als Sotoshi Nakamoto anerkannt zu werden.


Teilen
Newsletter
Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail
Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

Erneute AbwendungBinance: Totale Blockade von britischer Großbank HSBC

2 Stunden

Es wird immer enger: Nach Barclays unterbindet jetzt mit HSBC auch die zweite britische Großbank Zahlungen ihrer Kunden an die Kryptobörse Binance.


Erneuter Schock für Binance-Kunden: Die Bank HSBC verbietet ihren britischen Kunden die Verwendung von Kreditkarten für Zahlungen an die Krypto-Börse. Dies geht aus Tweets hervor, in denen die betroffenen Kunden die Mitteilung der Bank posteten. Die Entscheidung ist wohl aufgrund einer Ankündigung der britischen Regulierungsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) im Juni erfolgt. Die Behörde verkündete damals, dass Binance keine regulierten Aktivitäten in Großbritannien durchführen darf.

Wir werden uns nicht zu einzelnen Wertpapieren oder Kryptowährungsbörsen äußern. Wir legen besonderen Wert auf hohe Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) und der Know-Your-Customer-Prinzipien und demgemäß verfolgen wir die Entwicklungen, die Kundennachfrage und die sich ändernde Regulierung in diesen Märkten genau

, zitiert Yahoo Finance einen HSBC-Sprecher zu der Angelegenheit.

Binance kritisiert fehlende Dialogbereitschaft der HSBC

Gegenüber Coindesk äußerte sich ein Binance-Sprecher dementsprechend enttäuscht von der plötzlichen Blockade der Bank. 

Wir würden einen Dialog begrüßen, um etwaige Bedenken zu diskutieren. Die Compliance-Verpflichtungen nehmen wir sehr ernst und sind bestrebt, mit den Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten. Wir möchten eine Politik gestalten, die die Verbraucher schützt, Innovationen fördert und unsere Branche voranbringt

, so der Standpunkt des Unternehmens. Erst vor knapp einem Monat hat die britische Bank Barclays zu einer ähnlichen Maßnahme gegriffen und Zahlungen ihrer Kunden an Binance unterbunden.

GeschmäcklesacheLuxuslabel Philipp Plein schaltet Krypto-Zahlungen für 15 Coins frei

17 Stunden

Philipp Plein krönt sich selbst zum “Crypto King”: Seit kurzem lässt sich seine Mode mit Bitcoin und Co. bezahlen. Die Krypto-Adoption des Modelabels hat allerdings einen Schönheitsfehler.

Eines muss man Philipp Plein lassen: Der Mann weiß, wie man dick aufträgt. Am 3. August verkündete der Modeschöpfer seiner Instagram-Gefolgschaft die frohe Kunde: Sein Shop akzeptiert nun BTC und 14 andere Kryptowährungen. Dabei outete Plein sich nicht nur als Krypto-Fan, sondern krönte sich kurzerhand zum “Crypto King”.

HEUTE UM 20 Uhr fangen wir an, 15 verschiedene Kryptowährungen online auf PLEIN.com und auch in unseren Stores zu akzeptieren – die Zukunft ist jetzt – Crypto King Plein peilt dieses Jahr 100 Millionen Euro Umsatz an – nur online. Ich bin ein Krypto-Investor und glaube an die Zukunft von Krypto – deshalb habe ich mich entschieden, diese Zahlungsmethode in meinen Stores und online anzubieten! […]

Philipp Plein via Instagram

Auch auf der Homepage finden sich subtile Andeutungen in Richtung der neuen Zahlungsoption.

Quelle: Philipp-Plein-Homepage (Screenshot, 4. August 2021)

Neben Bitcoin (BTC) kann bei Philipp Plein fortan mit folgenden Kryptowährungen bezahlt werden:

  • Bitcoin Cash (BCH)
  • BNB Mainnet (BNB)
  • Bitcoin SV (BSV)
  • Dogecoin (DOGE)
  • Ethereum (ETH)
  • Litecoin (LTC)
  • Nano (NANO)
  • OmiseGo (OMG)
  • Paxos Standard Token (PAX)
  • Qtum (QTUM)
  • Tron (TRX)
  • TrueUSD (TUSD)
  • USD coin (USDC)
  • Tether ERC-20 (USDT)

Preise werden im Shop nun auch in Bitcoin angezeigt.

Fiat- und Bitcoin-Preise auf plein.com

Philipp Plein: Crypto King mit Faible für Fiat

Die Krypto-Offensive von Philipp Plein kommt derweil nicht ganz ohne Abzüge in der ₿-Note daher. Zumindest Krypto-Puristen dürften sich an dem Umstand reiben, dass Plein mit Coinify einen Zahlungsabwickler einsetzt, der die Kaufbeträge in Fiat konvertiert.

Mit Coinify-Zahlungslösungen können Sie virtuelle Währungen akzeptieren, ohne selbst virtuelle Währungen halten zu müssen, und erhalten gleichzeitig Auszahlungen in Ihren bevorzugten lokalen Währungen,

wirbt der Dienstleister auf seiner Homepage.

Sprich: Beim “Crypto King” kommen nur Euro an. Zudem muss bei Kaufbeträgen über 10.000 Euro unter anderem ein Herkunftsnachweis für die verwendete Kryptowährung erbracht werden. Bei Preisen jenseits der 1.000 Euro für einen Bademantel ist diese Marke so schwer nicht zu erreichen.

Freilich: Trotz dieser vermeintlichen Schönheitsfehler ist jeder neue Händler für das Krypto-Ökosystem eine Bereicherung. Wie es um die Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel hierzulande aus rechtlicher Sicht bestellt ist, erfahrt ihr hier.

Schritt in die ZukunftFür Bitcoin und Co.: Mastercard bringt neue Krypto-Karte heraus

19 Stunden

Der Zahlungsdienstleister MasterCard und die 2013 gegründete australische Krypto Börse Coinjar haben sich zusammengetan, um eine Krypto-Karte auf den Markt zu bringen.

Mastercard und Coinjar haben sich zusammengetan, um gemeinsam eine Crypto Karte herauszubringen. Coinjar wurde 2013 in Australien von Asher Tan und Ryan Zhou gegründet und zählt zu den etabliertesten Kryptowährungs-Börsen Australiens.

Seit dem 3. August ist die Karte nun erhältlich, bisher jedoch nur in digitaler Form via Apple Pay oder Google Pay. Ab September soll die Karte dann auch wirklich eine Karte werden und in physischer Form herauskommen. Die Karte ermöglicht es, mit 30 Kryptowährungen in Geschäften und online zu bezahlen. Australische Krypto-Fans können nun also mit der Kryptowährung ihrer Wahl bezahlen. Unterstützte Krypto–Assets sind unter anderem Bitcoin, Ether und XRP.

Praktisch funktioniert das Ganze wie folgt: Die Karte wandelt beim Bezahlen vor Ort oder online die Kryptowährung, die man als den Favoriten bestimmt hat, in australische Dollar um. Die Händler selbst müssen nicht Teil dieses Projektes zwischen Mastercard und Coinjar sein. Auch müssen die Händler selbst keine Krypto-Wallet oder sonstiges einrichten. Nutzbar ist die Karte demnach überall dort, wo man eine Mastercard zum Einkaufen verwenden kann. Die von Mastercard und Coinjar herausgegebene Krypto-Karte soll kostenlos zu beantragen sein, keine monatlichen Gebühren benötigen und für die Verwendung der Karte soll man Coinjar Belohnungen erhalten, so das Unternehmen auf Twitter.

Weitere Anbieter neben Mastercard und Coinjar

In Australien gab es erst am 14. Juni die Nachricht, dass VISA und CryptoSpend eine eigene Krypto-Karte herausgebracht haben. Weitere Anbieter von Krypto–Karten sind: Bitpanda zusammen mit Visa, Binance mit Visa, Crypto.com ebenfalls mit Visa und Wirex mit Mastercard. Krypto-Fans haben also die Qual der Wahl.

AttackeMarathon Digital bläst zum Angriff auf die Hash Rate

1 Tag

Der Mining-Riese Marathon Digital nutzt das regulatorische Chaos und baut sein Einfluss auf die globale Bitcoin Hash Rate weiter aus. Insgesamt erwirbt man 30.000 neue Antminer.

Der nordamerikanische Mining-Gigant Marathon Digital plant eine Großoffensive auf die Bitcoin Hash Rate. Insgesamt erwirbt das Unternehmen aus Las Vegas 30.000 neue Antminer S19j Pro vom chinesischen Hersteller für ASIC-Chips Bitmain. Das teilte der Mining-Betrieb in einer Pressemitteilung mit. Marathon zahlt dabei 120,7 Millionen US-Dollar und rechnet mit einem Versand zwischen Januar und Juni nächsten Jahres. Es ist dabei nicht das erste Geschäft zwischen den beiden Unternehmen. Im Dezember vergangenen Jahres ging Marathon bereits einmal auf Shoppingtour und tütete 10.000 Antminer ein.

Mit dem Zukauf der Geräte erweitert Marathon den Anteil an der globalen Hash Rate enorm. Aktuell ist das US-amerikanische Unternehmen noch für etwa 2,6 Prozent des Netzwerkanteils zuständig. Sobald die zusätzlichen Miner in Betrieb sind, läge dieser Wert bereits bei 12 Prozent. Damit wäre man auf Anhieb viertgrößter Miner der Welt – mit einer Hash Rate von 13,3 EH/s.

Well played, Marathon

Marathon CEO Fred Thiel sieht den Zeitpunkt als passend an. In der Unternehmensmitteilung sagte er:

Die Erhöhung unseres Anteils an der Hash Rate des gesamten Netzwerks erhöht unsere Wahrscheinlichkeit, Bitcoin zu verdienen, und angesichts der einmalig günstigen Bedingungen im aktuellen Mining-Umfeld glauben wir, dass es ein günstiger Zeitpunkt ist, neue Miner in unseren Betrieb aufzunehmen. (…) Sobald alle Geräte einsatzbereit sind, wird unser Operationsbereich nicht nur zu den größten in Nordamerika, sondern weltweit gehören.

Marathon CEO Fred Thiel

Der Zeitpunkt der Neuanschaffung kommt für Marathon dabei mehr als gelegen. Die Mining-Aktivitäten in China liegen durch das rigorose Vorgehen der chinesischen Regierung brach. Mehr und mehr Miner wagen den Exodus nach Kasachstan, in die USA oder auch andere Teile der Welt. Während die Konkurrenz sich nach neuen Standorten umguckt und das Kräfteverhältnis neu verteilt wird, ergreift Marathon die Gunst der Stunde und setzt zum Endspurt an.