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CO2-Emissionen Microsoft setzt bei seinen Umweltzielen auf die Blockchain-Technologie

Im Kampf gegen den Klimawandel setzt das Technologieunternehmen Micosoft nun auf die Blockchain-Technologie.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Microsoft Umwelt

Beitragsbild: Shutterstock

Das Thema Umweltschutz befindet sich schon länger auf der Agenda von Microsoft. Bereits im Jahr 2020 gab das Unternehmen bekannt, dass es bis 2030 seinen eigenen CO2-Fußabdruck verschwinden lassen will. Darüber hinaus wolle das Unternehmen den kompletten Kohlenstoff, den es seit 1975 hervorbrachte, wieder beseitigen.

Regen Network, ein Marktplatz für Klimalösungen, veröffentlichte am 31. Januar eine Pressemitteilung bezüglich einer Zusammenarbeit mit Microsoft. Mit dem Kauf der Kohlenstoffgutschriften geht Microsoft nun einen weiteren Schritt, seine Klimaziele zu erreichen. Gemeinsam mit dem Regen Network, dass auf der Cosmos-Blockchain basiert, gab Microsoft die ersten „Carbon Plus Grassland-Gutschriften“ bereits an zwei Ranches im australischen New South Wales aus.

Die Kohlenstoffgutschriften dienen als Maß für die Sequestrierung, der Einlagerung von Giften, im Boden. Positive Nebeneffekte würden sich laut dem Regen Network in Bereichen des Ökosystems, des Tierschutzes und der Bodengesundheit beobachten lassen. Das Unternehmen erklärte, dass die bewirtschaftete Beweidung die Bodendegradation umkehren, die Kohlenstoffbindung verbessern und die Boden- und Vegetationsqualität verbessern könne. Die organische Bodenkohlenstoffkonzentration könnte sich auf diese Weise um 4,5 Prozent erhöhen. Christian Shearer, CEO von Regen Network, fand in der Pressemitteilung lobende Worte gegenüber der Initiative:

Unsere Zusammenarbeit mit Impact Ag und Wilmot Cattle Co macht uns hoffnungsvoller denn je, dass landwirtschaftliche und naturbasierte Lösungen für den Klimawandel nicht nur real sind, sondern auch das Potenzial haben, Kohlenstoff schnell zu binden und unsere Widerstandsfähigkeit zu stärken. Das Ausmaß, in dem Microsoft Emissionsgutschriften kauft, sollte uns allen Hoffnung geben, dass das Geschäft ein Katalysator für Veränderungen sein kann und wird.

Ursprünglich wurde die Initiative von der Naturkapitalfirma Impact AG ins Leben gerufen, ehe Microsoft diese kaufte und die Emissionsgutschriften ausgeben konnte. Shearer erklärte indes, dass er die „natürlichen Ansätze zur Bekämpfung des Klimawandels“ auch nach diesem Projekt verfolgen wolle.

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