Innovative Lösungen Mastercard: Sechs neue Fintechs sind Teil des Accelerator-Programms

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Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Mastercard-Logo an Firmengebäude

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Mastercard holt gleich sechs innovative Fintechs mit an Bord seines Accelelerator-Programms Start Path – mit dabei auch ein Blockchain-Start-up.

Der Kreditkartenanbieter Mastercard treibt seine Krypto-Adaption weiter voran. Mit dem Mastercard Start Path existiert bereits ein Accelerator-Programm für Fintech-Startups. Nun gehören sechs neue Unternehmen dazu. Diese haben für die Bereiche Software-as-a-Service (SaaS) und Blockchain-basierte Zahlungen besonders innovative Lösungen entwickelt.


Zu den Ausgewählten gehören Asante Financial Services, Cledara, Jifti, Moeda Seeds, SpendDebt und Tippy. Die Wahl ist deswegen auf diese Unternehmen gefallen, weil sie zu den Innovatoren der Branche zählen, teilte Mastercard kürzlich per Pressemitteilung mit. Moeda Seeds sticht hingegen als einziges Blockchain-Unternehmen hervor, das digitales Banking, Zahlungen und Mikrokredite unter Verwendung der Distributed-Ledger-Technologie anbietet. 

Mastercard bietet Start-ups sechsmonatigen Support

Da sich die Fintech-Landschaft mit einer beispiellosen Geschwindigkeit entwickelt, stellt Mastercard die Infrastruktur und die Vermögenswerte zur Verfügung, um Fintech-Innovatoren beim Wachstum zu unterstützen. Letztendlich werden so mehr Menschen von der digitalen Wirtschaft profitieren. Die neuen Start-Path-Unternehmen repräsentieren die Zukunft der Fintech-Branche und bieten Lösungen, die die Bedürfnisse der Verbraucher antizipieren

, sagte Amy Neale, Senior Vice President der Abteilung Fintech & Enablers in der Mitteilung. Start Path ist ein sechsmonatiges Accelerator-Programm, das Start-ups bei der Skalierung und Kommerzialisierung ihrer Produkte und Dienstleistungen unterstützt. Unternehmen, die für Start Path ausgewählt werden, erhalten begehrten Zugang zu Technologie, Know-how und Ressourcen von Mastercard.


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Wirklich nachhaltig?Stronghold: US-Mining-Unternehmen plant Börsengang mit 100 Mio. USD

3 Stunden

Stronghold Digital Mining hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einen Börsengang in Höhe von 100 Millionen US-Dollar beantragt. Die Energie fürs Mining gewinnt das Unternehmen durch das Verbrennen von Abfallkohle.


Während die Miner in China zusehends in die Bredouille geraten, sieht die Lage in anderen Teilen der Welt günstiger aus. So hat die im US-Bundesstaat Pennsylvania ansässige Bitcoin-Mining-Firma Stronghold Digital Mining bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) einen Börsengang in Höhe von 100 Millionen US-Dollar beantragt. Das Unternehmen reichte sein S-1-Formular am 27. Juli ein. Wenn die SEC ihr Einverständnis gibt, wird Stronghold seine Stammaktien der Klasse A am Nasdaq Global Market unter dem Kürzel “SDIG” notieren lassen. 

Stronghold ist ein nach eigenen Worten “nachhaltig” ausgerichtetes Bitcoin-Mining-Unternehmen, das im Jahr 2021 gegründet wurde. Seine Hauptanlage, das Scrubgrass-Kraftwerk in Pennsylvania, wandelt Abfallkohle in Strom um. Dieser kommt dann zum Mining von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zum Einsatz. Im Juni hat das Unternehmen zwei private Kapitalerhöhungen im Wert von 105 Millionen Dollar abgeschlossen.

Stronghold will weiter mächtig expandieren

Laut der neuen Einreichung bei der SEC wird Stronghold die Mittel für allgemeine Unternehmenszwecke verwenden. Dazu zählen Akquisitionen weiterer Miner und Stromerzeugungsanlagen.  Das Unternehmen hegt also offenbar konkrete Pläne, seine Gesamtkapazität der Hash-Rate deutlich zu erhöhen.

Mit einem Teil der Erlöse aus dem IPO beabsichtigen wir, weitere 27.900 Miner zu beschaffen. Die Gesamtkapazität an Hash-Raten wird bis Dezember 2021 auf etwa 3.000 PH/s und bis Dezember 2022 auf über 5.300 PH/s steigen.

Nach Angaben von Stronghold werden für jeden von dem Unternehmen geförderten Bitcoin 200 Tonnen Abfallkohle vernichtet. Doch mit der “Nachhaltigkeit” ist es so eine Sache. Bei der Verbrennung entsteht nämlich giftige Asche. Laut einer Studie des Energy Justice Network ist das Verbrennen von Abfallkohle sogar deutlich schädlicher als das Verbrennen normaler Kohle.

KampfansageRobinhood: Mit neuem Feature gegen Volatilität am Krypto-Markt

18 Stunden

Die US-amerikanische Trading-Plattform Robinhood sagt Krypto-Volatilität mit einem neuen Feature den Kampf an – das steckt dahinter.

Laut einem Bericht von Bloomberg arbeitet die gebührenfreie Handelsplattform Robinhood derzeit an einer neuen Funktion. Dieses neue Feature soll Trader vor extremen Kursschwankungen schützen.

Demnach erforsche das Unternehmen momentan, wie es seine Nutzer besser vor volatilen Kursen schützen kann. Unter dem Namen “Price Volatility Protection” könnte das Feature live gehen. Indem Kauf- und Verkaufsaufträge von Tradern in Abhängigkeit von Kursschwankungen automatisch angepasst werden, könnte das neue Feature dabei helfen, User vor Volatilität zu schützen, so Bloomberg.

Um Ihre Kauf- oder Verkaufsaufträge vor Kursschwankungen zu schützen, kann es vorkommen, dass wir Ihre wiederkehrenden Aufträge auslassen oder weniger, als die von Ihnen gewählte Menge, kaufen.

Darüber hinaus geht aus dem Beitrag von Bloomberg hervor, dass Nutzer immer eine Benachrichtigung erhalten, wenn sich Trades anpassen. Außerdem ist im Code der neuen Schutzfunktion festgelegt, dass die vom Nutzer gewählte Kaufmenge nicht überschreitbar ist.

Robinhood geht an die Börse

Noch vor wenigen Monaten stand Robinhood scharf in der Kritik, nachdem die Plattform zeitweise den Handel mit bestimmten Kryptowährungen unterbrochen hat. Zudem haben erst Ende letzten Jahres Aufsichtsbehörden schwere Vorwürfe gegen die Plattform erhoben, da die Plattform zum Zocken verleite. Trotzdem soll es nun endlich so weit sein – noch in dieser Woche will das Unternehmen an die Börse gehen.

Money, Money, MoneyKrypto-Unicorn Fireblocks erhält massiven Geldsegen

19 Stunden

Der digitale Vermögensverwalter Fireblocks kann sich über weitere Liquidität freuen. Insgesamt nimmt das Unternehmen 310 Millionen US-Dollar ein.

Fireblocks freut sich über eine massive Finanzspritze. Wie das Unternehmen gestern per Pressemitteilung bekannt gab, nimmt der Krypto-Verwahrer aus einem Series D Funding 310 Millionen US-Dollar ein. Daraus ergibt sich auch ein neuer Firmenwert (etwa 2 Milliarden US-Dollar), den Fireblocks mehr als verdreifachen kann – und damit den Status als Unicorn weiter ausbauen.

An der Finanzierungsrunde beteiligten sich sowohl neue als auch bestehende Investoren. Unter ihnen renommierte Tech-Venture-Capital wie Sequoia Capital, Stripes, Spark Capital, Coatue und DRW. Über SCB 10X nahm auch die thailändische Siam Commercial Bank indirekt an dem Funding teil. Damit kann Fireblocks neben BNY Mellon und SVB Capital die dritte Großbank für sich gewinnen. Mit dem Geld wolle man weiter wachsen, erklärt Fireblocks CEO Michael Shaulov.

Wir sind begeistert, dass wir unser Unternehmen und unsere Infrastruktur mit dieser neuen Finanzspritze ausbauen können. Das Wachstum, das wir bisher erlebt haben, ist das Ergebnis der Arbeit aller Beteiligten, die in jeder Phase alles geben.

Fireblocks CEO Michael Shaulov

Fireblocks – das Objekt der Begierde

Allgemein scheinen Tech-Unternehmen, die sich der Verwahrung von Krypto-Assets verschrieben haben, zu begehrten Objekten für große Geldgeber geworden zu sein. Insbesondere gilt das für Fireblocks. So hat sich die Investitionssumme im Vergleich zur letzten Finanzierungsrunde im März fast verdoppelt. Michael Shaulov dazu:

Unsere Technologie hat sich seit der Gründung des Unternehmens in diesem Bereich hervorgetan, und ihre Erfolgsbilanz ist offensichtlich. Mit Blick auf das Wachstum der Branche besteht für uns ein enormes Potenzial, auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner für Finanzinstitute und andere Organisationen zu sein, die sicher und nahtlos in diesen Bereich einsteigen wollen.

Fireblocks CEO Michael Shaulov

Seit seiner Gründung 2019 gelang es Fireblocks, insgesamt 489 Millionen US-Dollar an Land zu ziehen. Unterstützungen gab es dabei stets von renommierten FinTech-Unternehmen wie Cyberstarts, Eight Roads, Tenaya Capital, Swisscom, Paradigm, Ribbit Capital und Coatue.

ThailandDieses Unternehmen startet Bitcoin-Mining-Offensive

21 Stunden

Der restriktive Kurs der chinesischen Regierung hinterließ am Minining-Markt ein Vakuum. Kein Zufall, dass ein thailändisches Unternehmen gerade jetzt ein ehrgeiziges Projekt aus der Taufe hebt.

Thailands Jasmine Telecom Systems (JTS) drängt ins Bitcoin-Mining. Mit 50.000 Mining-Geräten will das börsennotierte Unternehmen aus der Telekommunikationssparte bis 2024 zum größten BTC-Schürfer Südostasiens werden.

Die Bangkok Post berichtete am 26. Juni von den Plänen der Tochter des thailändischen Konzerns Jasmine International. Laut JTS-Präsident Dusit Srisangaoran hatte sein Unternehmen den Bitcoin-Space schon seit einiger Zeit im Auge hat. Dass der Einstieg jetzt erfolgt, ist folglich kein Zufall:

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für JTS, in das Bitcoin Mining zu investieren, da es weit verbreitet ist und der Zwischenfall in China dazu geführt hat, dass die Hash Rate auf ein Acht-Monats-Tief gefallen ist.

Die chinesische Regierung hatte dem Bitcoin Mining vor einigen Monaten den Kampf angesagt. Nach Mining-Verboten in mehreren Provinzen befindet sich die gesamte Branche im Umbruch.

Mit voller Kraft ins Bitcoin Mining

JTS gewährte der Bangkok Post Einblick in die eigenen Expansionspläne. Demnach wolle man verhältnismäßig klein anfangen, und im dritten Quartal diesen Jahres 500 Bitcoin-Miner in Betrieb nehmen. Für 2022 steht bereits die erste Verzehnfachung auf dem Programm. Gemeinsam mit Unternehmenspartnern plant JTS die Installation von fünf Tausend Mining-Maschinen. Der Telecom-Anbieter gibt dabei an, im Betrieb von Rechenzentren geübt zu sein.

Insgesamt möchte JTS bis zum voraussichtlich 2024 anstehenden Bitcoin-Halfing 50.000 Geräte in Betrieb nehmen. Die Thailänder hoffen, damit jährlich 16.000 BTC abzubauen und 5 Prozent der globalen Hash Rate zu besetzen.

Den Plänen von JTS kommt dabei ein regulatives Umfeld entgegen, das auf Einschränkungen setzt ohne Kryptowährungen gänzlich zu verbieten. Die örtliche Börsenaufsicht sprach derart zwar einen Bann für Meme Coins aus, der Status von König Bitcoin scheint fürs erste aber gesichert.