- Der Airdrop von LayerZero sorgt für Gesprächsstoff in der Krypto-Community. Grund für die Kontroverse war die Neueinführung eines Mechanismus zum Claimen der Token.
- Über “Proof-of-Donation“ mussten Nutzer, die an dem Airdrop teilnehmen wollten, eine kleine Spende für jeden ZRO Token entrichten, den sie ausgeschüttet bekommen wollten.
- Das Geld ging an Protocol Guild, das Ethereum Entwickler unterstützt. Laut der LayerZero Foundation kamen etwa 18,5 Millionen US-Dollar zusammen.
- Der Umstand, dass für einen Airdrop Spenden als Gegenleistung erbracht werden müssen, stieß einigen in der Krypto-Community auf. “Eine forcierte Spende nennt man Steuer”, schreibt etwa ein Nutzer auf X.
- LayerZero-Mitgründer, Brian Pellegrino, verteidigte den Mechanismus: “Niemand wird zum Spenden gezwungen. Wenn du nicht spenden willst, dann tu es einfach nicht.”
- Andere wiederum meinen, dass durch die Tatsache der finanziellen Gegenleistung das Prozedere eher einem ICO als einem Airdrop ähnle.
- Die Ausschüttung selbst lief relativ reibungslos. Insgesamt verteilte LayerZero 8,5 Prozent des gesamten Tokensupply an die Community. Zum Handelsstart lag ZRO bei 934 Millionen US-Dollar, fully diluted bei: 3,7 Milliarden US-Dollar.
- Nach dem Tokenlaunch ist der ZRO-Kurs zunächst abgestürzt. Im 24-Stundenverlauf verlor der Coin 23 Prozent. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt ZRO bei 3,15.
- Welche Probleme LayerZero genau lösen möchte, lest ihr hier: Gipfel der Krypto-Interoperabilität?
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