Geht es bald wieder aufwärts? 

Krypto-Marktupdate: Bitcoin und Co. auf Erholungskurs

Statt Uptober-Euphorie herrscht Unsicherheit am Krypto-Markt. Wie es für Bitcoin, Ethereum und Co. jetzt weitergeht.

Giacomo Maihofer
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Ein Bitcoin-Symbol inmitten von roten Finanzdiagrammen, Dollarscheinen und Abwärtspfeilen, mit BANKRUPT im Hintergrund, weist auf einen starken Rückgang des Bitcoin-Wertes hin.

Beitragsbild: Shutterstock

| Bitcoin und der Krypto-Markt befinden sich in einer schwierigen Phase
  • Bitcoin und Co. bewegen sich heute am 15. Oktober 2025 größtenteils seitwärts. Die meisten Top 100-Kryptowährungen verbuchen leichte Gewinne oder Verluste. Damit erholt sich der Markt insgesamt von der extrem negativen Entwicklung der letzten Tage.
  • Bitcoin notiert bei 112.000 US-Dollar, Ethereum bei rund 4.100 US-Dollar. Die Gesamtmarktkapitalisierung liegt bei rund 3,8 Billionen US-Dollar, fast unverändert. Der Fear & Greed-Index steht bei 37 Punkten und damit Angst. Nur der Privacy Coin zCash verbucht ein starkes Plus von fast 15 Prozent. Warum es aktuell einen Hype um Privacy-Projekte gibt, lest ihr hier: Cardano-Gründer Hoskinson: Privacy Chains sind das “nächste große Ding”.
  • Am vergangenen Freitag den 10. Oktober 2025 erlebte der Krypto-Markt den größten Flashcrash seiner Geschichte. Rund 19 Milliarden US-Dollar wurden liquidiert und 380 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet. Grund war die Meldung, dass Donald Trump doch wieder Zölle auf chinesische Waren erheben wollte. Auch der Aktienmarkt fiel noch vor Schluss stark.
  • Eigentlich wird im Oktober historisch eine starke Performance für Bitcoin erwartet, deshalb auch “Uptober” genannt. In 2013 kam es nur zweimal vor, dass Bitcoin den Monat mit einem Minus beendete: 2014 das erste, 2018 das letzte Mal. Aktuell ist die Kryptowährung rund 11 Prozent von seinem Allzeithoch von 126.000 US-Dollar entfernt.
  • Einige Analysten sehen den vergangenen Crash als positiv an. Das Open Interest lag davor auf Rekordniveau, genauso die Menge an gehebelten Positionen, gerade auf Long-Positionen. Übersetzt heißt das: Viele Trader wetteten mit möglichst hohem Risiko auf steigende Kurse. Diese wurden nun aus dem Markt gespült.
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