Der Krypto-Markt blickt auf schwierige Monate zurück und kommt weiterhin nicht nachhaltig aus seiner Seitwärtsphase heraus. Die Aufmerksamkeit der Anleger gilt deshalb auch den geopolitischen Entwicklungen. Zwar verliefen die Gespräche zwischen den USA und dem Iran in dieser Woche deutlich ruhiger als zuletzt. In den vergangenen Wochen kam es jedoch gerade an den Wochenenden immer wieder zu neuen Verhandlungen und überraschenden Wendungen.
Unterdessen hat die globale Geldmenge M2 erstmals die Marke von 23,05 Billionen US-Dollar überschritten. Viele Anleger hoffen, dass ein Teil dieser zusätzlichen Liquidität künftig in knappe Vermögenswerte wie Bitcoin fließt. Eine steigende Geldmenge allein führt jedoch nicht automatisch zu einem höheren Bitcoin-Kurs. Erst wenn tatsächlich zusätzliches Kapital in Kryptowährungen fließt, kann dies die Kurse nachhaltig antreiben.
Krypto zeigt Stärke
Bitcoin notiert aktuell bei 62.521 US-Dollar und gewinnt auf Tagessicht 1,43 Prozent. Ethereum steigt auf 1.750 US-Dollar und legt 2,06 Prozent zu. Auch Solana setzt seine Erholung fort und notiert bei 83,34 US-Dollar, was einem Plus von 2,89 Prozent entspricht. XRP gehört mit einem Kurs von 1,14 US-Dollar und einem Tagesgewinn von 3,86 Prozent zu den stärksten großen Kryptowährungen.
Auch bei den Meme Coins zeigt sich Stärke. Pepe, einer der bekanntesten Meme Coins neben Dogecoin, gewinnt innerhalb von 24 Stunden 12,62 Prozent und zählt damit zu den größten Gewinnern am Krypto-Markt.
Bei den Spot Bitcoin ETFs endete in dieser Woche eine längere Negativserie. Zwar summierten sich die Abflüsse auf Wochensicht auf 526,64 Millionen US-Dollar, am Donnerstag verzeichneten die ETFs jedoch wieder Zuflüsse von 221,72 Millionen US-Dollar. Die Spot Ethereum ETFs schlossen die Woche hingegen mit Abflüssen von 13,67 Millionen US-Dollar ab.
An den traditionellen Finanzmärkten blieb es am Freitag ruhig. Aufgrund eines Feiertags in den USA fand kein regulärer Handel an den US-Börsen statt. Damit richtet sich der Blick der Anleger nun auf das Wochenende und mögliche geopolitische Entwicklungen, die zum Wochenstart auch den Krypto-Markt beeinflussen könnten.
