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Nach Horror-CrashKraken: Zahlt die Bitcoin-Börse eine Wiedergutmachung?

Nachdem Ethereum auf Kraken zwischenzeitlich auf 700 US-Dollar gestürzt war, hat die Krypto-Börse nun offenbar mit der Zahlung von Entschädigungen begonnen.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin-Münuze neben Smartphone mit Kraken-Logo, im Hintergrund Balken- und Torten-Diagramme

Quelle: Shutterstock

“Auf den Märkten für digitale Vermögenswerte ist es sehr unüblich, Trades rückgängig zu machen” – mit diesen Worten reagierte die Bitcoin-Börse Kraken auf Forderungen von Kunden, die eine Wiedergutmachung für den 22. Februar fordern. An diesem Tag kam es zu erheblichen Verwerfungen am Krypto-Markt – nahezu alle Coins sahen heftige Kursverluste. Das Problem: Auf Kraken waren einige Assets – darunter Ether (ETH) und Cardano (ADA) – deutlich stärker im Kurs gefallen als auf anderen Handelsplätzen. ETH rutschte kurzfristig sogar auf ein Tief von 700 US-Dollar (USD). In Verbindung mit dem Umstand, dass es in diesem Zeitraum teilweise zu Problemen beim Login und der Verfügbarkeit der Kraken-API gekommen war, hat das für Unmut bei den Anlegern gesorgt.

Kraken Crash: Meldungen von einzelnen Wiedergutmachungen tauchen auf

Nun kursieren im Netz die Aussagen einiger Kraken-Kunden, die von einer Teilkompensation für ihre Trading-Verluste berichten. Danach hat die Bitcoin-Börse diversen Tradern Angebote zur Schadensbegrenzung unterbreitet. Die Höhe der angebotenen Entschädigung fällt dabei unterschiedlich aus. Manche Nutzer berichten einem Bericht von New Money Review zufolge von einer Wiedergutmachung in Höhe von 50 Prozent ihres Verlusts. Andere geben an, mit geringeren Beträgen abgespeist worden zu sein. Das Spektrum erstreckt sich dabei von 15 bis 40 Prozent.

Mittlerweile hat sich Jesse Powell zu der Wiedergutmachungs-Aktion geäußert. Auf Twitter erklärte der Kraken CEO, dass größere Fälle individuell beleuchtet würden. Bei kleineren Beträgen solle die Wiedergutmachung automatisiert erfolgen.

Die Beträge basieren auf dem, was sie erhalten hätten, wenn die Preisuntergrenze so hoch gewesen wäre wie an einer anderen Exchange. In der Regel werden 80-100 % davon gutgeschrieben, eine Kombination aus Cash und Gebühren.

Kraken CEO Jesse Powell via Twitter

Die Bitte um nähere Informationen zu den Bedingungen für eine Entschädigung blieb vonseiten Kraken zu Redaktionsschlus unbeantwortet.

Auskunftsfreudiger zeigte sich indes Johannes Schmitt, Krakens Director of Banking and Payments, in der aktuellen Ausgabe des Kryptokompass – dem ersten Börsenbrief für digitale Assets.

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