Digitaler Dollar Kongressabgeordnete fordern bedingungsloses Grundeinkommen

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Eine US-amerikanische Flagge weht neben dem Kongress

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Die Vorbereitungen zum digitalen US-Dollar laufen auf Hochtouren. Durch einen neuen Gesetzentwurf könnten die US-Bürger zudem künftig Anspruch auf das bedingungslose Grundeinkommen erhalten.

Der US-Kongress hat einen neuen Gesetzentwurf zur Einführung eines digitalen US-Dollars vorgelegt. Der Automatic Boost to Communities Act (ABC Act) sieht vor, dass die Wallets zum digitalen Dollar bis Anfang 2021 flächendeckend eingeführt werden könnten.

Menschen, und nicht Unternehmen, müssen im Mittelpunkt aller gesetzgeberischen Hilfsbemühungen stehen, um die durch diese globale Pandemie verursachten Schäden zu bekämpfen. Zu viele unserer Arbeiter, Menschen mit niedrigem Einkommen und Familien im ganzen Land waren sofort betroffen, und wir brauchen ein aggressives und umfassendes Finanzhilfeprogramm,

kommentiert die Kongressabgeordnete Rashida Tlaib. Der neue Gesetzentwurf schlägt zudem mehrere Zahlungskanäle für das Helikoptergeld vor. So sollen die Gelder zunächst direkt auf Bankkonten oder in Prepaid-Debitkarten fließen. Ab kommenden Jahr soll sich die Währung außerdem in Wallets einzahlen lassen.

Der ABC ACT fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen für US-Bürger, das durch das 2-Billionen US-Dollar schwere Konjunkturprogramm der Regierung gedeckt ist. Demnach soll die Bevölkerung während der Krise monatlich 2.000 US-Dollar und im Anschluss ein Jahr lang monatlich 1.000 US-Dollar erhalten. Laut Tlaib unterstützen bereits 57 Abgeordnete in beiden Kammern den Vorschlag zum bedingungslosen Grundeinkommen.


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Institutioneller InvestorJPMorgan steckt 100 Millionen-Dollar in Blockchain-Projekt Figure

6 Stunden

Immer mehr Großbanken der Wall Street pumpen hohe Summen in den Krypto-Markt. Das jüngste Beispiel gibt die Investmentbank JPMorgan ab.

Und wieder schlagen die institutionellen Investoren zu. So teilte die Blockchain-Hypothekenplattform Figure mit, dass sie eine 100-Millionen-Dollar-Finanzierung für ihre Hypothekenprodukte von der US-Investmentbank JPMorgan erhalten hat.

Figure Technologies sagte am Mittwoch laut Medienberichten, dass dies bereits das fünfte hohe Investment für sein Online-Kreditgeschäft ist. Das Volumen der Transaktionen beträgt nun insgesamt fast 1,5 Milliarden US-Dollar. Neben JPMorgan gehören auch Jefferies und andere namhafte Banken der WallStreet zu den Partnern. Das neue Geschäft deckt sowohl konforme als auch sogenannte Jumbo-Hypotheken ab. Damit sind Darlehen gemeint, die über die traditionellen Kreditbeschränkungen hinausgehen.

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Diese Anlage von JPMorgan wird uns helfen, weiterhin Innovationen im Bereich der Kreditvergabe zu schaffen

, sagte Mike Cagney, CEO von Figure, in einer Pressemitteilung.

Figure Technologies berichtete, dass sein Hypothekengeschäft im vierten Quartal 2020 um fast 50 Prozent gegenüber dem Vormonat gewachsen ist. Das Unternehmen nutzt die Blockchain-Technologie, um Hypotheken und Darlehen schneller und kostengünstiger zu vergeben, indem es Teile des Prozesses automatisiert. Figure schreibt sich auf die Fahne, weiterhin eine Reihe von Fintech-Neuheiten auf den Kapitalmärkten vorzustellen.

Das Unternehmen Figure wurde 2018 von dem Technologieunternehmer Mike Cagney gegründet. Dieser zeichnet auch für die Gründung von SoFi verantwortlich. Es ist ihm gelungen, unter seiner Führung als CEO das Unternehmen zu einem Multi-Milliarden-Dollar-Geschäft auszubauen.

Die Wall Street scheint derzeit immer euphorischer in Bezug auf den Krypto-Markt zu werden. Zuletzt hatte JPMorgan-Managing Director Nikolaos Panigirtzoglou einen Bitcoin-Kurs von sage und schreibe 146.000 US-Dollar prophezeit. 

Krypto-neugierigGoldman Sachs – steht der Einstieg in den Kryptomarkt bevor?

8 Stunden

Die US-Investmentbank Goldman Sachs wagt sich in den Krypto-Space vor und prüft digitale Wertpapiere, wie das Portal The Block berichtet.

Wie das Portal The Block berichtet, hat die US-Investmentbank Goldman Sachs eine Informationsanfrage (request for information; RFI) gestartet. Mit dieser will die Bank die Möglichkeiten von digitalen Wertpapieren überprüfen. Eine interne Quelle habe das dem Portal verraten, wollte jedoch anonym bleiben. Demnach startete die Bank bereits im Dezember vergangenen Jahres in die ersten Gespräche mit potenziellen Partnern für das Unterfangen.

Ähnlich wie JPMorgan, gaben wir eine Informationsanfrage zu digitalen Wertpapieren heraus. Wir erforschen digitale Wertpapiere auf breiter Front und entscheiden, welcher der nächste Schritt ist,

sagte die Quelle von Goldman Sachs.

Konkurrent JPMorgan ist bereits seit geraumer Zeit im Krypto-Space aktiv. Im Zuge dessen hatte die Großbank im Oktober vergangenen Jahres den JPM Coin von einem großen Technologiekunden kommerziell nutzen lassen. Takis Georgakopoulos, CEO von JPMorgan, äußerte sich damals optimistisch:

Wir glauben, dass wir zu einer Phase der Kommerzialisierung dieser Technologien übergehen. [Es ist ein Übergang] von der Forschung und Entwicklung hinzu etwas, dass ein echtes Geschäft werden kann.

Goldman Sachs: “Teil einer breiten Strategie”

Erst vergangene Woche sorgte die US-Behörde Office of the Comptroller of the Currency für Schlagzeilen. Denn die OCC erteilte der Krypto-Bank Anchorage ihren Segen und machte diese dadurch zur ersten nationalen “Digital Asset Bank” der USA. Die Prüfung der Digital Assets seitens Goldman Sachs sei, auch in Bezug auf Entwicklungen wie diese, Teil einer “breiten digitalen Strategie” der Bank, so die Quelle.

In Folge der OCC-Entscheidung sagte Diogo Mónica, Anchorage-Chef, dass die Erlaubnis viele große, risikoscheue institutionelle Player auf den Krypto-Zug aufspringen lassen werde. Auch direkt angesprochen auf JPMorgan, Citi und auch Goldman Sachs äußerte Mónica sich: “Wir sprechen mit all diesen Leuten.”

Bitcoin-MiningCoinbase Ventures investiert in das Mining-Unternehmen Titan

1 Tag

Vor Kurzem investierte Coinbase Ventures in das Software- und Dienstleistungsunternehmen Titan. Die Investition schafft eine neue Vertrauensgrundlage hinsichtlich des professionellen Bitcoin-Minings in Nordamerika.

Am 14. Januar veröffentlichte Titan einen Bericht, aus dem die Investition von Coinbase in das Mining-Unternehmen Titan hervorgeht. Diese fand im Rahmen einer Seed-Fundraising-Runde von Titan statt. 2018 wurde das Unternehmen von Ryan Condron , Jeff Garzik und Matthew Roszak gegründet. Die Entwickler haben sich zur Kernaufgabe gemacht, die Arbeit von Mining-Unternehmen in Nordamerika durch unterschiedliche fortschrittliche Mining-Softwares zu vereinfachen. Die Investition soll Titan nun dabei unterstützen, die Effizienz, Rentabilität und das Wachstum des Unternehmens zu fördern.

Das Mining hat sich vom Hobby zum Industriezweig und zur kritischen globalen Computerinfrastruktur entwickelt. Titan ist darauf vorbereitet, Mining-Unternehmen von Weltrang bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.

So heißt es in dem Bericht. Momentan befindet sich das Unternehmen in einer Beta-Testphase, die laut eigener Aussage im Februar 2021 enden soll. Im Dezember 2020 veröffentlichte Titan einen Bericht, in dem es heißt, dass die beiden nordamerikanischen Mining-Unternehmen CoinMint und CoreScientific die Ersten seien, die an dem Projekt teilnehmen. Mike Maloney, CFO von CoinMint äußerte sich wie folgt zu der Kooperation:

Während sich der Bergbau in Nordamerika seit einiger Zeit langsam entwickelt, hat ein vertrauenswürdiger Pool unter Führung von Branchenführern lange auf sich warten lassen und wird dringend benötigt.

Momentan führt Titan viele großangelegte Tests durch. Das Unternehmen erklärte, dass die Closed Beta voraussichtlich mit Januar dieses Jahres starten werde.

Wann wird er investieren?Elon Musk freundet sich mit Kryptowährungen an

2 Tagen

Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, äußert sich abermals zu Bitcoin. Doch noch ist der reichste Mann der Erde nicht ganz überzeugt.

Als Tech-Entrepreneur ist Elon Musk eigentlich dafür prädestiniert, zum Bitcoin-Enthusiasten zu werden. Bisher hat sich der Tesla-Gründer allerdings nie eindeutig zu seiner Haltung gegenüber Kryptowährungen geäußert. Doch der Ton ändert sich.

In einem Tweet schreibt Ben Mezrich, Autor von „Bitcoin Billionaires“, wohl mit Blick auf die jüngsten Kurssteigerungen, dass er es nie wieder ablehnen werde, in Bitcoin bezahlt zu werden. Eine Haltung, der Musk in einem Kommentar unter den Ausgangspost von Mezrich zustimmt. Interessant wird es allerdings im weiteren Verlauf des Threads. Dort postet Musk einen Kommentar, der zumindest andeutet, dass sich der Milliardär bereits tiefergehend mit Geld im Allgemeinen auseinandergesetzt hat.

Das, was wir Geld nennen, ist nur ein System, dass Arbeitsteilung ermöglicht.Was wirklich zählt, ist die Herstellung von Gütern und die Bereitstellung von Dienstleistungen. Wir sollten Währungen von einem informationstheoretischen Standpunkt aus betrachten. Was immer den geringsten Fehler und die geringste Latenz hat, wird gewinnen.

Musk noch unetschlossen

Ob Musk einem Bitcoin-Investment damit näher gekommen ist, ist allerdings fraglich. In früheren Interviews hatte der Unternehmer, der auch an der Gründung des Zahlungsdienstleisters PayPal beteiligt war, Zweifel geäußert, ob BTC tatsächlich die Währung der Zukunft werden könnte.

Die Bitcoin Community knüpft große Erwartungen an Elon Musk. Denn wenn sich der reichste Mann der Erde positiv zu Bitcoin äußert, wäre das ein Riesen Schritt für die Legitimierung der Kryptowährung und würde wohl signifikante Kursbewegungen nach sich ziehen.