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DLT gegen Covid-19 Kommt der IOTA-Impfpass? Ubirch und IBM erhalten den Zuschlag

Der digitale Impfnachweis kommt: IT-Gigant IBM und das Kölner Start-up Ubirch haben den Zuschlag für die Entwicklung einer digitalen Lösung für die Verwaltung von Impfnachweisen erhalten. Ubirch hat seine Technologie, die unter anderem auf IOTA setzt, bereits erfolgreich in Corona-Test-Zentren eingesetzt.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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IOTA-Logo und Schriftzug

Quelle: Shutterstock

Die deutschen Behörden gelten nicht erst seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie als Nachzügler, wenn es um die Digitalisierung geht. Laut einer Studie der Europäischen Kommission aus dem Juni 2020 belegt Deutschland im EU-weiten Vergleich den zwölften Platz – dasselbe Ergebnis wie 2019. Zumindest in Sachen digitaler Impfpass scheint nun etwas Bewegung in den deutschen Bürokratie-Apparat zu kommen. Wie aus verschiedenen Medienberichten hervorgeht, haben der US-amerikanische IT-Gigant IBM und der deutsche IT-Dienstleister Ubirch vom Bundesministerium für Gesundheit den Zuschlag für die Entwicklung eines digitalen Nachweises für die Corona-Impfung erhalten. Ubirch setzt für seine Lösung unter anderem auf die Technologie von IOTA. Kommt also ein IOTA-Impfpass?

IOTA-Impfpass: Die Hintergründe

Das Kölner Start-up arbeitet bereits seit einer Weile mit den Berlinern von IOTA zusammen. Bereits im Januar berichtete BTC-ECHO über den Einsatz von Ubirchs Corona-Test-Lösung am Frankfurter Flughafen. IOTAs zugrundeliegende Distributed-Ledger-Technologie, also das Tangle, dient dabei zur Verankerung der Testergebnisse. Gegenüber BTC-ECHO erklärte Ubirch, dass man die Testergebnisse nicht nur im Tangle, sondern auch auf diversen Ethereum-basierten Blockchains verankere. Konkret kommen neben Ethereum, auch Ethereum Classic, sowie govdigital und Bloxberg zum Einsatz.

BTC-ECHO hat bei Ubirch um Stellungnahme gebeten und nachgefragt, ob sich an dieser Konstellation seit dem etwas geändert hat. Die Antwort des Unternehmens steht noch aus.

IOTA-Kurs bleibt bullish

Der IOTA-Kurs (MIOTA) handelt zu Redaktionsschluss bei 1,35 US-Dollar und konnte damit im Tagesvergleich um zarte zwei Prozent zulegen. Damit steht MIOTA zwar schwächer da als Bitcoin und Ethereum, die beide mit Zuwächsen zwischen 5 und 6 Prozent aufwarten können. Mit einem Plus von knapp 140 Prozent kann IOTA jedoch eine überragende Monatsbilanz vorweisen. Die bullishe Entwicklung geht unter anderem auf die Vermeldung von Fortschritten bei der Implementierung von Smart Contracts in IOTA zurück. Bis zu seinem Allzeithoch bei 5,25 US-Dollar, das MIOTA am 19. Dezember 2017 aufgestellt hat, ist jedoch noch deutlich Luft nach oben.

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