- In der Vergangenheit hatte die Securities and Exchange Commission mehrere Anträge für börsengehandelte Solana Fonds abgelehnt und die CBOE (Chicago Board Options Exchange) angewiesen, die zuvor eingereichten 19b-4-Anträge für diese Investmentprodukte zurückzuziehen.
- Nun jedoch die überraschende Kehrtwende: Die US-Wertpapierbehörde hat die 19b-4-Anträge der NYSE (New York Stock Exchange) für die Listung und den Handel des Grayscale Solana Trusts anerkannt.
- James Seyffart, ETF-Analyst bei Bloomberg, sagt: “Dies ist insofern von Bedeutung, als die SEC dies bei den letzten Anträgen für SOL verweigert hatte”.
- Laut Seyffarts Kollege Eric Balchunas, ist der Schritt bemerkenswert. Es ist das erste Mal, dass die SEC einen ETF-Antrag für eine Kryptowährung anerkannt hat, die zuvor als “Wertpapier” eingestuft wurde.
- Die SEC lehnte die Anträge unter Genslers Aufsicht ab, weil sie der Ansicht war, dass sie fälschlicherweise als Rohstoff-Trust-Anteile eingereicht wurden, erklärt der Finanzanwalt Scott Johnsson.
- Die endgültige Frist für Grayscales Spot Solana ETF-Antrag ist laut Seyffart jetzt um den 11. Oktober.
- Am Donnerstag bestätigte die SEC auch mehrere andere Anträge für Krypto-ETFs, darunter den Antrag von Grayscale für einen Litecoin ETF und den Vorschlag von BlackRock, In-Kind-Redemptions für seinen iShares Bitcoin ETF zu ermöglichen. CBOE reichte zudem Anträge für die Notierung und den Handel mit Anteilen von vier XRP Fonds ein.
- Balchunas konstatiert: “Wir befinden uns jetzt in einem neuen Terrain, wenn auch nur ein kleiner Schritt, aber anscheinend ist es das direkte Ergebnis des Führungswechsels.”
- Die Entscheidung hat noch weitere Konsequenzen. Bei diversen Klagen gegen Krypto-Exchanges warf die SEC ihnen den Verkauf illegaler Wertpapiere vor und führte dafür unter anderem Solana als Beispiel auf. Auch diese Klagen werden nun wohl eingestampft.
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