"Ekelhaft" Investmentlegende Charlie Munger rechnet mit Bitcoin ab

Berkshire-Hathaway-Vorstand Charlie Munger redet Klartext über Bitcoin: Das digitale Gold sei “ekelhaft”.

David Scheider
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Ein trauriger Luftballon

Beitragsbild: Shutterstock

Wenn Vertreter der “Greatest Generation” über Bitcoin herziehen, wird es schnell peinlich. In die Reihe der Bitcoin-Kritiker hat sich nun auch Charlie Munger, seines Zeichens Kumpel von Investoren-Legende Warren Buffett, Co-Vorsitzender von Berkshire Hathaway und Multimilliardär, eingereiht. Der Investor fällt auf der jüngsten Aktionärsversammlung von Berkshire Hathaway ein vernichtendes Urteil über Bitcoin.

Natürlich hasse ich den Bitcoin-Erfolg. Ich begrüße keine Währung, die so nützlich für Kidnapper und Erpresser und so weiter ist. Ich mag es auch nicht, einfach ein paar zusätzliche Milliarden und Abermilliarden von Dollars an jemanden auszuschütten, der gerade aus dem Nichts ein neues Finanzprodukt erfunden hat.

Charlie Munger

Leider streut der 97-Jährige auch hier eine gehörige Prise FUD. Denn Bitcoin-Kritik, die sich an seiner Verwendung für illegale Zwecke abarbeitet, ist haltlos. Natürlich gibt es Menschen, die BTC für unmoralische Zwecke nutzen. Dafür aber ein Währungssystem als solches bzw. alle Bitcoiner in Sippenhaft zu nehmen, ist unredlich.

Doch damit nicht genug. Laut Munger sei die “ganze verdammte Entwicklung ekelhaft und gegen die Interessen der Zivilisation […].” Warren Buffett, der bei der Aktionärsversammlung den Platz neben Munger eingenommen hat, schwieg dieses Mal zu Bitcoin. Der einstmals reichste Mensch der Welt hatte sich ja bereits im Vorfeld an BTC abgearbeitet.

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