Die Intercontinental Exchange (ICE), Muttergesellschaft der New York Stock Exchange (NYSE), hat am gestrigen 27. März den Abschluss einer neuen Investition in Höhe von 600 Millionen US-Dollar in Polymarket bekannt gegeben. Damit vertieft der Börsenbetreiber sein Engagement in Prognosemärkten, die als neues Wachstumsfeld für klassische Handelsplätze identifiziert wurden.
Zusätzlich zur direkten Kapitalspritze plant ICE den Erwerb von Polymarket-Wertpapieren im Wert von bis zu 40 Millionen US-Dollar von bestehenden Anteilseignern. Dieser Schritt ergänzt die bereits im Oktober 2025 angekündigte Investitionszusage. Seinerzeit stellte ICE in Aussicht, insgesamt bis zu zwei Milliarden US-Dollar in Polymarket fließen zu lassen.
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Es handelt sich um einen der bisher größten Vorstöße eines traditionellen Finanzinstituts in den Sektor der dezentralen Prognosemärkte. Über die genauen Bedingungen der aktuellen Transaktion, einschließlich der Bewertung von Polymarket, wurde Stillschweigen vereinbart.
Skalierung durch Blockchain-Infrastruktur
Polymaeket steht indessen in der Kritik. Im Rahmen des Krieges zwischen Israel, den USA und dem Iran kam es zu Morddrohungen – wegen einer Wette.
Parallel dazu verschärft sich die regulatorische Debatte in den USA. Die Commodity Futures Trading Commission stuft entsprechende Event-Kontrakte zunehmend als eigene Anlageklasse ein und prüft deren Einordnung unter bestehendes Finanzmarktrecht.
Auch international wächst der Druck. In Argentinien wurde Polymarket laut einem Bericht von WuBlockchain landesweit blockiert. Behörden bewerten die Plattform als nicht-lizenzierte Glücksspielanwendung und haben Internetanbieter sowie App Stores zur Sperrung verpflichtet.


