Informationsanfrage ICE plant automatisierte Buchhaltung und Transaktionen mit Bitcoin

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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ICE-Logo auf US-amerikanischer Flagge

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Die US-Einwanderungs- und Zollbehörden planen eine Automatisierung der Buchhaltung. Transaktionen sollen künftig mit Bitcoins stattfinden.

Die Technologieabteilung der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) hat am Freitag eine Informationsanfrage (RFI) für eine Software ausgeschrieben, um die Verwaltung der Finanzprüfung der Agentur zu verbessern. Die Software soll auch die Nutzung von Bitcoin berücksichtigen.

Bislang laufen die Finanzgeschäfte von ICE nur teilweise automatisiert. So heißt es in der Auschreibung:

Alle Finanzaktivitäten nutzen ein Hauptbuch, wobei derzeit mehrere Instanzen von QuickBooks verwendet werden, die schließlich manuell konsolidiert werden. Jede Transaktion erfordert ein gewisses Maß an manueller Bearbeitung, angefangen bei der Verfolgung von Arbeitsabläufen, E-Mails, Tintensignaturen (nasse Unterschriften), Scannen/Kopieren und schließlich der Ablage (Papierablage).

Abhilfe soll ein Add-on für eine bereits vorhandene Open-Source-Anwendung, um bestehende Funktionen des Finanzmanagements der Behörde zu digitalisieren. Es ist ein zentrales Buchhaltungssystem geplant, um Abläufe im Zusammenhang mit Finanztransaktionen zu automatisieren.

Dazu hat ICE einige Beispielszenarien aufgeführt. Unter anderem ging es um einen Anwendungsfall für digitale Währungen, zur Verfolgung und Überweisung, Käufen und Verkäufen von Bitcoin.

Unternehmen mit entsprechender Rückmeldung und Lösungen können bis zum 9. November Antworten auf die Fragen der Agentur einreichen und haben die Chance auf ein Einzelgespräch.



 

 

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(Fast) Ohne GrenzenBorderless Capital: 500 Millionen US-Dollar für ALGO-Projekte

1 Stunde

Borderless Capital will mit einem 500-Mio.USD-Fonds Projekte unterstützen, die die “neue Generation” von dApps auf der Algorand-Blockchain vorantreiben. Auch in Sachen NFT soll einiges geschehen.

Die Risikokapitalgesellschaft Borderless Capital hat einen Fonds im Wert von 500 Millionen US-Dollar aufgelegt. In diesem geht es darum, Projekte zu unterstützen, die auf der Algorand-Blockchain aufbauen. Wie es in einer Pressemitteilung des in Miami ansässigen Unternehmens heißt, trägt der Fonds den Namen Borderless ALGO Fund II. Sein Ziel ist es, digitale Vermögenswerte zu unterstützen, die die “nächste Generation” von dezentralen Anwendungen (dApps) auf Algorand antreiben. 

Borderless Capital ist bereits einer der führenden Investoren von Algorand (ALGO). Mit diesem neuen Fonds verdoppelt das Unternehmen sein Engagement in das Ökosystem. Im Juni 2019 startete der ALGO Fund I, der zunächst 200 Millionen US-Dollar einbrachte.

Wir haben Borderless Capital bereits im November 2018 gegründet, noch bevor das Algorand MainNet live war. Es erstaunt uns zu sehen, wie sich das Ökosystem seither entwickelt hat, aber wir glauben, dass dies erst der Anfang ist und es noch viel Raum für weiteres Wachstum gibt

, äußert sich David Garcia, Founding Managing Partner bei Borderless Capital, optimistisch.

Borderless Capital will Wachstum der Blockchain ankurbeln

Das Geld solle dazu dienen, das Wachstum von Algorand weiter anzukurbeln und neue Innovationen, die auf die Blockchain zukommen, zu ermöglichen. Dabei sollen insbesondere Projekte für Non-fungible Token (NFT) und Decentralized Finance (DeFi) im Fokus stehen. Nach eigenem Bekunden sucht Borderless nach Möglichkeiten, die “Schöpferszene mit NFTs aufzumischen” und gleichzeitig das Wachstum von Finanzierungen in das DeFi-Ökosystem von Algorand zu beschleunigen.

Krypto-AdoptionKonzum: Größte Supermarktkette Kroatiens akzeptiert Bitcoin-Zahlungen

15 Stunden

Die größte Supermarktkette Kroatiens, Konzum, akzeptiert nun Krypto-Zahlungen. Der Service, der bisher nur im Online-Shop verfügbar ist, soll alsbald auch in die physischen Geschäfte ausgeweitet werden.

Wer heute den Online-Shop von Konzum besucht hat, ist mit einer weiteren Bezahlmethode beglückt worden: Der Onlinestore des Supermarktes akzeptiert nun Zahlungen in verschiedenen Kryptowährungen, darunter Bitcoin. Neben dem digitalen Gold akzeptiert Konzum Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH), EOS, DAI, Ripple (XRP), Stellar Lumen (XLM), Tether (USDT) und USDC. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die die Supermarktkette am heutigen Mittwoch, dem 1. Dezember, veröffentlicht hat.

Für die Akzeptanz der Kryptowährungen macht Konzum mit dem kroatischen Payment Provider PayCek gemeinsame Sache. Dieser garantiert für die Dauer des Checkout-Prozesses auch den Wechselkurs zu Fiat; Kund:innen haben also kein kurzfristiges Wechselkursrisiko.

“Die Einführung von Krypto-Zahlungen ist ein weiterer Indikator dafür, dass Konzum ständig globale Trends beobachtet, Innovationen einführt und den Standard im Einzelhandel setzt”, sagt Uroš Kalinić, ein Aufsichtsratsmitglied.

Neben den Online-Stores sollen Krypto-Zahlungen auch in der analogen Welt akzeptiert werden. Wann das der Fall ist, ist allerdings noch unklar. Für eine entsprechende Anfrage war Konzum bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.

Mehr Zeit für Krypto?Twitter-Gründer und CEO Jack Dorsey tritt zurück

3 Tagen

Die Ära Jack Dorsey nimmt vermutlich bald ein Ende. Medienberichten zufolge soll der aktuelle Twitter-CEO von seiner Position zurücktreten.

Ein Bericht des amerikanischen Medienhauses CNBC verkündete am heutigen 29. November, dass Jack Dorsey, Co-Founder und CEO des Social-Media-Gigants Twitter, von seiner Funktion als Twitter-Chef zurücktreten wird.

Wie aus dem Artikel hervorgeht, hatten unbekannte Quellen den unerwarteten Rücktritt des CEOs verraten. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch unklar, warum der 45-jährige Social-Media-Chef das Handtuch wirft. Twitter scheint bisher noch kein offizielles Statement dazu abgegeben zu haben.

Dabei ist Dorsey nicht nur der Co-Founder und CEO von Twitter, sondern auch der Chef des digitalen Zahlungsanbieters Square.

Mehr Zeit für Krypto?

Erst im vergangenen Jahr ist Dorsey mit Anschuldigungen seitens Elliott Management konfrontiert worden. Der Hedgefonds hinterfragte Dorseys Fähigkeit, beide börsennotierten Unternehmen gleichzeitig zu führen, und befürchtete, dass er Twitter dabei nicht genug Aufmerksamkeit schenken könne. Ob dies ausschlaggebend für die aktuellen Entwicklungen bei Twitter waren, ist jedoch unbekannt.

Der Bitcoin-Befürworter hat jüngst öffentlich mit dem Gedanken gespielt, mit Square in das Mining-Geschäft einzusteigen. Dabei wollte Dorsey den Zugang zum Schürfen neuer Bitcoin-Münzen zugänglicher für alle machen. Mit dem Rücktritt könnte also auch ein stärkerer Fokus auf die Krypto-Vorhaben des 45-Jährigen einhergehen.

Auf Twitter veröffentlichte Jack Dorsey eine E-Mail, die er an die Mitarbeiter:innen von dem Social-Media-Unternehmen sendete. Demnach steht Dorseys Nachfolger mit sofortiger Wirkung auch schon fest: Parag Agrawal, bisheriger Chef des Technikbereichs.

In der E-Mail betonte Dorsey auch, dass es allein seine Entscheidung gewesen sei, Twitter zu verlassen. Zudem sei er über die Entscheidung “sehr traurig … aber auch sehr glücklich”.

Shoppingtour500 Millionen USD für Bitcoin: Michael Saylor kauft erneut den Dip

3 Tagen

Michael Saylor hatte wohl am heutigen Cyber Monday auch Lust auf eine Shoppingtour – und kaufte 7.002 BTC.

Der MicroStrategy-Chef Michael Saylor machte sich natürlich auch den aktuellen Bitcoin Dip wieder einmal zunutze und stockte den Bestand des Unternehmens an dem digitalen Gold mächtig auf. Die Verkündung der neuen Coronavirus-Variante Omicron hatte den weltweiten Krypto- und Aktienmarkt auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Dabei mussten viele Kurse rote Zahlen schreiben.

Der Krypto-Enthusiast hat die Gewohnheit, um den digitalen Goldschatz seines Unternehmens kein Geheimnis zu machen. Auf Twitter dokumentierte er abermals seine Shoppingtour. Darin gibt Saylor bekannt, nun weitere 7.002 BTC für rund 414,4 Millionen US-Dollar erworben zu haben. Der Durchschnittspreis liegt dafür bei jeweils rund 59.187 US-Dollar. Das bedeutet, dass MicroStrategy inzwischen seit dem heutigen 29. November stolzer Besitzer von rund 121.044 BTC ist, die zu einem Durchschnittspreis von rund 29.534 US-Dollar pro BTC gekauft wurden.

Demnach ist MicroStrategy der größte, börsennotierte Bitcoin-Hodler.

Vor Markteröffnung in den USA liegt die MicroStrategy-Aktie jedoch rund 5 Prozent im Minus und notiert bei 663 US-Dollar. Der Bitcoin-Kurs jedoch scheint sich so langsam wieder zu fangen und schreibt nun wieder grüne Zahlen.