Blockchain zieht ins klassische Banking ein 

Größte Bank des Nahen Ostens wickelt Zahlungen über JPMorgan-Blockchain ab

Die Qatar National Bank wickelt ihre US-Dollar-Zahlungen über die Blockchain von JPMorgan ab. Es ist die größte Bank im Nahen Osten.

Giacomo Maihofer
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Bürogebäude von J.P. Morgan

Beitragsbild: Shutterstock

| JP Morgan ist die nach Marktkapitalisierung größte Bank der Welt
  • Die QNB Group aus Katar verlagert ihre US-Dollar-Zahlungsabwicklung für Geschäftskunden auf die Blockchain-Plattform Kinexys von JPMorgan. Der Schritt unterstreicht die wachsende Nutzung der Technologie im internationalen Bankwesen.
  • Mit dem neuen System können Überweisungen nun in wenigen Minuten rund um die Uhr abgewickelt werden – auch an Wochenenden –, während klassische Banktransaktionen oft mehrere Tage dauern.
  • “Es ist der Traum eines Schatzmeisters”, erklärte Kamel Moris, Leiter des Transaktionsbankings bei QNB, angesichts der Geschwindigkeit und Flexibilität der neuen Infrastruktur.
  • JPMorgan hatte sein Blockchain-Netzwerk bereits 2019 gestartet, das heute täglich drei Milliarden US-Dollar an Zahlungen verarbeitet. Ein Bruchteil der insgesamt rund zehn Billionen US-Dollar, die der Bankriese täglich im Zahlungsverkehr bewegt.
  • Die Plattform soll nun schrittweise auch anderen Finanzinstituten geöffnet werden, um über das weltweite Korrespondenzbankennetz von JPMorgan noch mehr Unternehmen zu erreichen.
  • Parallel testet auch Swift, das über 11.000 Banken verbindet, den Einsatz von Blockchain-Technologie. Namhafte Institute wie BNP Paribas und BNY Mellon beteiligen sich an den Pilotprojekten.
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