"Ein Erfolg, aber es gibt noch mehr zu tun" 

Fed lockert Bankenaufsicht: Gamechanger für Krypto-Firmen?

Die Federal Reserve streicht den Begriff “Reputational Risk” aus ihrem Prüfprogramm. Was das für Banken, Krypto-Unternehmen und den umstrittenen “Debanking”-Trend bedeutet.

Dominic Döllel
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Das Äußere des Federal-Reserve-Gebäudes ziert eine steinerne Adlerskulptur mit dem eingravierten Schriftzug "Federal Reserve" über dem Eingang - ein Symbol der Tradition, auch wenn Trends wie Krypto das Finanzwesen umgestalten.

Beitragsbild: Shutterstock

| Die Federal Reserve, kurz Fed, ist die Notenbank der USA
  • Die US-Notenbank streicht den Begriff “Reputational Risk” aus ihrem Prüfungsprogramm für Banken. Stattdessen sollen künftig klarer definierte finanzielle Risiken im Fokus stehen.
  • Das Ziel: Mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Bankenaufsicht.
  • Gleichzeitig könnte der Schritt neue Spielräume für Finanzinstitute eröffnen, um Geschäftsbeziehungen mit Krypto-Unternehmen einzugehen – ohne das Risiko negativer Außenwirkung fürchten zu müssen.
  • Das heißt: Die Entscheidung erleichtert Krypto-Unternehmen den Zugang zu Bankdienstleistungen.
  • Besonders für die US-Kryptoindustrie, die sich seit Jahren über sogenannte “Debanking”-Praktiken beklagt, ist das ein bedeutendes Signal.
  • “Debanking” bezeichnet die Schließung von Konten durch eine Bank, die als risikobehaftet eingestuft werden, beispielsweise aufgrund extremer politischer Zugehörigkeit oder hoher Betrugsgefahr.
  • Die Maßnahme der Fed reiht sich in eine regulatorische Neuausrichtung ein: Zwei US-Behörden (OCC and FDIC) haben sich von der Reputationsrisiko-Komponente verabschiedet.
  • US-Senatorin Cynthia Lummis begrüßt die Entscheidung der Fed in einem Post auf X als einen Sieg für Bitcoin und digitale Vermögenswerte. Es sei ein Erfolg, aber es gebe noch mehr zu tun, so Lummis.
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