- Die US-Notenbank streicht den Begriff “Reputational Risk” aus ihrem Prüfungsprogramm für Banken. Stattdessen sollen künftig klarer definierte finanzielle Risiken im Fokus stehen.
- Das Ziel: Mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Bankenaufsicht.
- Gleichzeitig könnte der Schritt neue Spielräume für Finanzinstitute eröffnen, um Geschäftsbeziehungen mit Krypto-Unternehmen einzugehen – ohne das Risiko negativer Außenwirkung fürchten zu müssen.
- Das heißt: Die Entscheidung erleichtert Krypto-Unternehmen den Zugang zu Bankdienstleistungen.
- Besonders für die US-Kryptoindustrie, die sich seit Jahren über sogenannte “Debanking”-Praktiken beklagt, ist das ein bedeutendes Signal.
- “Debanking” bezeichnet die Schließung von Konten durch eine Bank, die als risikobehaftet eingestuft werden, beispielsweise aufgrund extremer politischer Zugehörigkeit oder hoher Betrugsgefahr.
- Die Maßnahme der Fed reiht sich in eine regulatorische Neuausrichtung ein: Zwei US-Behörden (OCC and FDIC) haben sich von der Reputationsrisiko-Komponente verabschiedet.
- US-Senatorin Cynthia Lummis begrüßt die Entscheidung der Fed in einem Post auf X als einen Sieg für Bitcoin und digitale Vermögenswerte. Es sei ein Erfolg, aber es gebe noch mehr zu tun, so Lummis.
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