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S2F unter Beschuss Analyse: Stock-to-Flow-Modell und Bitcoin-Entwicklungen

ByteTree hat einen Bericht veröffentlich, in dem das S2F–Modell entlarvt wird. Mitbegründer Charlie Morris argumentiert gegen das Modell.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Taschenrechner mit Bullish Schriftzug und Bitcoin Chart im Hintergund

Beitragsbild: Shutterstock

ByteTree, ein Anbieter von Krypto–Asset–Daten, hat einen Bericht verfasst, in dem eines der berühmtesten Bitcoin–Wertermittlungsmodelle offen gelegt wird. Es handelt sich um das „Stock-to-Flow“-Modell (S2F–Modell). Das Modell prognostiziert dem Bitcoin bereits in einem Jahr einen Kursanstieg auf 100.000 US-Dollar.

S2F–Modelle existieren bereits seit Jahrzehnten. Sie werden verwendet um den Wert verschiedenster Rohstoffe vorherzusagen. „Stock“ steht hierbei für das vorhandene Angebot des Vermögenswertes und „Flow“ für das neugenerierte Angebot. Die Preisaktivität von Bitcoin wurde in Bezug auf das Bitcoin Halving untersucht.

ByteTree-Mitbegründer nicht vom S2F–Modell überzeugt

Charlie Morris, Mitbegründer und Chief Investment Officer von ByteTree behauptet, dass das Kursniveau von Bitcoin nicht von der Angebotsseite der Wirtschaft bestimmt werde. Angebot und Nachfrage würden sich in einer Wirtschaft solange anpassen, bis das neue Gleichgewicht erreicht ist. Da das Angebot von Bitcoins festgelegt ist, sei es Aufgabe der Nachfrageseite den Kurs zu bestimmen.

Wenn das Netzwerk einen großen Bestand und einen relativ kleinen Durchfluss hat, ist es der Bestand, der zählt. Wenn der Zulfuss abnimmt, wird es weniger wichtig, die Marktpreise zu beeinflussen.

Ebenso hätte die Relevanz der Bitcoin-Miner abgenommen, wie der Rückgang des Verhältnisses ihrer Einnahmen zur Marktkapitalisierung veranschauliche. Indes nehme ihr „wirtschaftlicher Fußabdruck ab“:

Bitcoin-Miner haben einmal pro Jahr 50 Prozent der Marktkapitalisierung verdient. Zu dieser Zeit hatten sie einen großen Einfluss auf den Kurs, aber mit 1,7 Prozent nicht. In ähnlicher Weise machten sie 68 Prozent des gesamten Transaktionswerts aus, der auf 3,9 Prozent gefallen ist.

Weiter erklärt Morris, dass es viele denkbare Gründe gäbe, weshalb der Bitcoin-Kurs steigen oder sinken könne – das S2F-Modell sei keiner davon. Bitcoin stelle ein leistungsstarkes digitales Netzwerk dar, eine Art Technologieaktie ohne Gewinn oder CEO, aber dafür wachsender Distribution und Anwendung.

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