Amundi, Europas größter Vermögensverwalter und die Tokenisierungsplattform Spiko haben den Spiko Amundi Overnight Swap Fund (SAFO) gestartet. Der Fonds ist als tokenisierter Teilfonds der SPIKO SICAV (französisches Recht) strukturiert und richtet sich an institutionelle Investoren. Laut Amundi soll SAFO vor allem den Liquiditäts- und Besicherungsbedarf von Unternehmen und Finanzinstituten abdecken und als cash-ähnliches Instrument mit 24/7-Übertragbarkeit der Anteile dienen.
Ethereum und Stellar als Register: Chainlink liefert die NAV-Daten
Das Anlegerregister des Fonds wird auf Ethereum und Stellar geführt, mit der Möglichkeit, bei Bedarf weitere Netzwerke anzubinden. Für die technische Infrastruktur rund um Daten und Interoperabilität kommt Chainlink zum Einsatz. Der Nettoinventarwert (NAV) soll automatisiert on-chain bereitgestellt werden, damit sich Fondskennzahlen und Transfers auch außerhalb klassischer Börsenzeiten konsistent abbilden lassen. Zum Start nennt Chainlink ein zugesagtes Volumen von 100 Millionen US-Dollar. Beim RWA-Volumen ohne Stablecoins liegen aktuell Canton und Provenance vor Ethereum und Stellar taucht ebenfalls in den Top-10-Netzwerken auf.
Amundi übernimmt das Investmentmanagement, CACEIS fungiert als Depotbank und Administrator, Spiko als Transferstelle, Tokenisierungsplattform und Broker. Für den Krypto-Markt ist das weniger ein Bitcoin-Kurstreiber als ein Struktur-Signal. Tokenisierung wandert immer mehr aus Pilotprojekten in regulierte Fondsprozesse und öffentliche Blockchains werden zunehmend als Infrastruktur-Schicht für TradFi-Produkte genutzt.
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