Ansage an die Konkurrenz Ethereum-Mining-Pool von Binance soll Konkurrenz Schachmatt setzen

Schlagzeile
Leon Waidmann

von Leon Waidmann

Am · Lesezeit: 1 Minute

Teilen
DeFi Konkurrenz in den Schatten stellen

Quelle: Shutterstock

Jetzt anhören
ETH3,874.46 $ 2.20%

Sieben Monate nachdem die Krypto-Exchange Binance seinen Bitcoin-Miningpool ins Leben gerufen hat startet die größte Krypto-Börse der Welt jetzt einen Ethereum-Miningpool – Was bedeutet das?

Laut einer offiziellen Verkündung von Binance können Nutzer des Binance Mining-Pools nun neben Bitcoin (BTC) auch Ether (ETH) minen. Die Gebühr für den ETH-Mining Pool soll 0,5 Prozent betragen.


Damit macht die Krypto-Börse eine klare Ansage an die Konkurrenz, die häufig das Doppelte verlangt. Die bekannten Ethereum Mining Pools Ethermine und SparkPool erheben beispielsweise einen Prozent auf ETH-Mining-Rewards.

Bis zum 12. Dezember verlangt Binance gar keine Gebühr für das ETH-Mining Das heißt, dass Nutzer ihre Ethereum-Hash-Power an den Binance Pool anschließen können, ohne einen Teil ihres Gewinns mit der Börse teilen zu müssen.

Der Ethereum Mining Pool verwendet, ähnlich wie der Bitcoin Mining Pool, die Full Pay-per-Share (FPPS) Methode für die Auszahlung der Belohnungen. Dadurch sollen die Miner noch mehr Rewards als bei vielen Konkurrenten erhalten.

Es bleibt abzuwarten, ob der Ethereum-Miningpool von Binance an den Erfolg des Bitcoin-Mining Pool anknüpfen kann.

Bitcoin und Ethereum Mining
BTC.com

Laut dem Tracker BTC.com hatte der Bitcoin Mining Pool der Exchange aktuell etwa zehn Prozent der Hash Rate des Netzwerks.


Teilen
Newsletter
Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail
Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

BreakingBitcoin ETF steht kurz bevor – Nasdaq ruft SEC zur Genehmigung auf

8 Stunden

Die Zulassung eines Bitcoin ETF in den USA rückt immer näher. Nun erhält ein Eilantrag von Valkyrie Unterstützung von der Nasdaq.


In den USA geht es Schlag auf Schlag. Nachdem heute Morgen bereits Gerüchte über die Genehmigung eines Bitcoin ETFs durch die Securities and Exchange Commission (SEC) kursierten, gibt es nun den nächsten Hinweis auf eine baldige Zulassung. Wie aus einem Dokument der Nasdaq hervorgeht, hat die Börse bereits den Valkyrie Bitcoin Strategy ETF für die eigene Handelsplattform zugelassen und fordert nun die SEC auf, die Genehmigung für den entsprechenden Antrag zu erteilen. Genauer heißt es in dem Schreiben:

Wir bestätigen ferner, dass die oben beschriebenen Wertpapiere von der Börse zur Notierung und Registrierung nach offizieller Bekanntgabe der Emission genehmigt wurden. Uns ist bekannt, dass der Registrant eine sofortige Beschleunigung des Inkrafttretens der Registrierung beantragt, und wir schließen uns diesem Antrag hiermit an.

Nasdaq Vice President Eun Ah Choi

Die Nasdaq schließt sich damit dem Antrag von Valkyrie an, die zuvor nochmals ein Formular bei der SEC eingereicht hatten. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Leuchtfeuer und sorgt für Verwirrung innerhalb der Anlegerschaft. Einige fassten die Meldung gar als Genehmigung des Bitcoin ETF durch die US-Börsenaufsicht auf. Die ist jedoch noch nicht in trockenen Tüchern. Die Nasdaq verstärkt mit dem Schreiben weiter den Druck auf die SEC. Valkyrie wartet bereits seit August auf die Genehmigung durch die Finanzbehörde. Ob sich das Warten für das Investmentunternehmen gelohnt hat, werden die kommenden Tage zeigen. In Valkyries Fall läuft die Entscheidungsfrist noch bis zum 25. Oktober.

Sollte dem Antrag stattgegeben werden, dürfte die SEC auch Bitcoin-ETF-Anträgen anderer Aspiranten grünes Licht geben. Ein Katalysator für Bitcoin und den restlichen Krypto-Space wäre es allemal.

Mehr als ModellversuchTesla: Bitcoin-Investment hat eine Milliarde USD an Wert gewonnen

10 Stunden

Der Autobauer Tesla hat mit seinen Bitcoin-Investitionen bereits eine Milliarde US-Dollar verdient – der Kauf hat sich also durchaus gelohnt und auch Nachahmer gefunden.

Der Bitcoin-Kurs ist aktuell wieder auf dem Weg nach oben und nimmt sogar die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar in Angriff. Einer der großen Profiteure dieser Entwicklung ist der Elektroautohersteller Tesla. Anfang des Jahres hat er ein 1,5-Milliarden-USD-Investment in Bitcoin getätigt. Obwohl es in der Folge zu einigen Turbulenzen durch Tweets des Firmenchefs Elon Musk gekommen ist, stieg der Wert dieser Investition mittlerweile um eine Milliarde US-Dollar.

Dem Analysedienst Bitcoin Treasuries zufolge besitzt Tesla derzeit rund 43.200 BTC. Bei den aktuellen Kursen sind diese nun 2,5 Milliarden Dollar wert. Im zweiten Quartal des Jahres verkaufte Tesla 10 Prozent der ursprünglich gekauften BTC zu einem gemeldeten Durchschnittspreis von rund 50.000 US-Dollar. Dieser Schritt wurde von vielen als Rückzug kritisiert. Elon Musk zeigte sich von der Kritik aber wenig beeindruckt.

Viele Unternehmen eiferten Tesla nach

Damals begann auch Tesla mit der Annahme von Bitcoin-Zahlungen, stellte diese aber kurz darauf wegen Umweltbedenken ein. Der CEO Elon Musk twitterte immer wieder über Kryptowährungen und unterstützte die von einem Meme inspirierte Kryptowährung Dogecoin maßgeblich. Auf jeden Fall haben seit dem Engagement Teslas auch viele weitere Firmen Bitcoin in ihre Bilanz aufgenommen. Dazu zählen etwa Jack Dorseys Unternehmen Square. MicroStrategy begann mit dem Kauf schon deutlich vor Tesla und hält derzeit laut Bitcoin Treasuries 114.041 BTC.

Mega FundingTradingView nach Investment mit 3 Milliarden USD bewertet

15 Stunden

Das soziale Netzwerk für Trader sicherte sich ein 298 Millionen US-Dollar schweres Investment. Demnach ist TradingView aktuell mit 3 Milliarden US-Dollar bewertet.

Die Trading-Chart-Plattform konnte insgesamt 298 Millionen US-Dollar in einer neuen Funding-Runde aufbringen. Aus einer Pressemitteilung vom 14. Oktober geht hervor, dass TradingView durch das Investment von Tiger Global nun mit 3 Milliarden US-Dollar bewertet ist. Die Charting-Plattform ist unter anderem für die Abbildung des Preisverlaufes von Kryptowährungen bekannt.

Jüngst berichtete der Chart-Gigant mit einem Kundenstamm verteilt in über 180 Ländern ein starkes Wachstum während der letzten 18 Monate. Demnach stiegen die angelegten Benutzerkonten in diesem Zeitraum um 400 Prozent. Zudem erfuhr TradingView einen Anstieg der Plattform-Besucher, der mit 238 Prozent nicht gering ausfällt. Damit kann das Unternehmen mittlerweile 30 Millionen monatliche User ihrer Services verbuchen.

Denis Globa, CEO und Mitbegründer von TradingView, kommentierte das neue Funding. Er sagte, dass die neue Kooperation mit Tiger Global “wesentlich dazu beitragen” könne, “die Vision von TradingView vom informierten Finanzhandel und Investieren für die Welt voranzutreiben”. Außerdem erklärte er:

Wir haben dieses Unternehmen mit der Überzeugung aufgebaut, dass Menschen überall dasselbe wollen: die Kontrolle über ihre eigene wirtschaftliche Zukunft zu haben. Wir arbeiten darauf hin, indem wir ein Umfeld schaffen, in dem alle Trader und Investoren erst schauen und dann springen können. Unabhängig davon, wer Sie sind oder woher Sie kommen, haben Sie immer Zugang zu den besten Tools und den besten Erkenntnissen, um die richtigen Trading-Möglichkeiten zu finden und dann zu handeln.

Denis Globa, CEO und Mitbegründer von TradingView

Investments in Krypto

Neu an Bord der Trading-Plattform ist Tiger Global, eine Investmentgesellschaft mit Sitz in den USA. Dabei wird deutlich, dass bei dem Investor die Zeichen auf Krypto stehen. Vor kurzem machte das Unternehmen im Zusammenhang mit einem neuen Investment für MoonPay Schlagzeilen. Der junge Krypto-Zahlungsdienstleister sei dadurch mit einer überdurchschnittlich hohen Bewertung von 3,4 Milliarden US-Dollar davongekommen. Dabei bleibt es abzuwarten, was TradingView in Bezug auf den Krypto-Space in petto hat.

Alex Cook, Partner bei Tiger Global, erklärte:

TradingViews globale Reichweite, starkes Produktangebot und engagierter Kundenstamm positionieren das Unternehmen als Standardplattform für soziale Netzwerke und Finanzanalysen, die von allen Händlern und Investoren genutzt wird.

Alex Cook, Partner bei Tiger Global

RekordverdächtigUS-Mining-Unternehmen gibt 350 Millionen USD für neue Miner aus

19 Stunden

Cipher Mining hat mit dem Blockchain-Entwicklungsgiganten Bitfury einen Rahmenvertrag über den Kauf von Bitcoin Mining Rigs abgeschlossen. Bei der Abnahme von allen 56.000 Einheiten entsteht ein Auftragsvolumen von 350 Millionen USD.

Das US-amerikanische Mining-Unternehmen Cipher Mining erweitert seine Flotte in großem Stil. 28.000 bis 56.000 Mining-Rigs der nächsten Generation wurden bei Bitfury bestellt. Durch einen Preis von 6.250 US-Dollar pro Gerät ergibt sich ein Gesamtinvestment von 350 Millionen US-Dollar. Dies gilt für den Fall, dass Cipher alle Geräte abnimmt. Damit dürfte der Auftrag einer der größten der Mining-Geschichte sein. Das Formular 8-K, welches die United States Securities and Exchange Commission (SEC) am Montag erhielt, enthält alle Einzelheiten. Die Gesamtbestellung wird in sieben monatlichen Chargen ab Sommer 2022 bis Dezember 2022 ausgeliefert. 

Stets vorbehaltlich des Abschnitts “Verzögerungen/Verfügbarkeit” wird Bitfury mindestens 4.000 Server pro Monat liefern und der Kunde wird mindestens 4.000 Server kaufen. Wenn die monatlich verfügbare Menge 4.000 Server übersteigt, wird Bitfury dies mitteilen

, heißt es in dem Formular.

USA werden zum Mining Hotspot

Im Rahmen des SEC-Antrags wird Cipher Mining innerhalb von drei Werktagen nach Abschluss der Vereinbarung eine Vorauszahlung in Höhe von 10 Millionen USD leisten, um die umfangreiche Bestellung in Gang zu setzen. Cipher Mining wird überdies von Investoren wie Fidelity Management and Research und der mit Morgan Stanley verbundenen Counterpoint Group unterstützt. Die USA gewinnen für Mining-Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Erst recht, nachdem in China die Politik immer repressiver wird. Nach den Daten des Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index entfallen auf die Vereinigten Staaten inzwischen mehr als ein Drittel (35,4 Prozent) der weltweiten BTC-Hash-Ratenverteilung. 

Mehr zu dem Thema könnt ihr hier nachlesen: