Greenidge Erstes Hybrid-Kraftwerk schließt Bitcoin Mining Deal ab

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Bitcoin Mining

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Greenidge Generation LLC ist laut eigenen Angaben das erste Hybrid-Kraftwerk, das seinen Strom zum Bitcoin Mining anbietet. In einem Deal hat nun ein Investor Strom-Kapazitäten für 106 Petahash erworben.

In Form eines speziellen Hashpower-Vertrags hat Greenidge 106 Petahash an Stromleistung an einen Mining-Investor verkauft. Mit Hilfe des Dienstleisters BitOoda können institutionellen Investoren damit größere Blöcke an Hashleistung via OTC einzukaufen. Der BitOoda Hash TM Contract, der diese Form des Investments ermöglicht, wurde erst im Januar dieses Jahres eingeführt.


Der CEO von Greenidge, Tim Rainey, erklärt auf der eigenen Homepage seine Motive für das Investment-Konstrukt:

Ein solches Produkt bietet dieselben bewährten Absicherungsmöglichkeiten wie in traditionelle Rohstoffmärkten üblich und bringt institutionellen Anlegern in den Vereinigten Staaten die Vorteile des sauberen und energieeffizienten Btcoin Minings von Greenidge.

Tim Rainey, CEO Greenidge

Die Hybridanlage von Greenidge kann stündlich mehr als 100 mW saubere Energie erzeugen. Auch hat sie über das Empire-Pipelinesystem Zugang zum günstigsten Erdgas der USA. Mit Verträgen, die man physisch abrechnet und die wie ein traditionelles Hedging-Produkt funktionieren, sollen Investoren von günstigen Hash-Strom profitieren. Angeblich sollen Investoren so an Bitcoin gelangen, deren Preis unter dem des Spottmarktes liegt.



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Der Ruf der BörseIris Energy: IPO soll 100 Millionen US-Dollar einbringen

2 Stunden

Mit Iris Energy meldet eine weitere Mining-Firma meldet einen Börsengang in den USA an, ohne allerdings auch nur einen BTC zu besitzen.


Die Miningszene ist weiter in Aufruhr. Immer mehr Unternehmen schlagen die Brücke von der Energieerzeugung zum Gewinnen von Kryptowährungen. Das jüngste Beispiel ist Iris Energy aus Australien, das mittlerweile sogar einen Börsengang in den USA anstrebt. Am Montag wurde ein F-1-Formular bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht. Das Ziel ist es demnach, 100 Millionen US-Dollar einzusammeln und eine Notierung an der Nasdaq-Börse unter dem Ticker $IREN zu platzieren. Das Kuriose an Iris Mining: Anders als andere börsennotierte Miner in Nordamerika hortet Iris Energy seine Bitcoin nicht. Stattdessen liquidiert es seine neu geminten Coins täglich.

Wir minen seit 2019 Bitcoin. Wir liquidieren aber alle Bitcoin, die wir gewonnen haben, und haben daher zum 30. September 2021 keine Bitcoin in unserer Bilanz“

, heißt es in dem Börsenprospekt.

Iris Energy baut seine Flotte mit neuen Antminern aus

Das Miningunternehmen plant, den Nettoerlös aus dem Börsengang zur Aufstockung seines Betriebskapitals zu verwenden. Überdies soll es der Erweiterung seiner Hardware und Mining-Anlagen dienen. Der erste Standort von Iris Energy ist in Kanada. Das Unternehmen strebt weitere Anlagen in British Columbia, Texas und Asien an, um genügend Kapazitäten für die bereits bestellte Mining-Hardware zu haben. 

Es wurden bereits verbindliche Kaufverträge mit Bitmain abgeschlossen. Die neuesten Generation von Minern  Antminer S19j und Antminer S19j Pro sollen eine Gesamt-Hashrate von 14,5 EH/s bieten. Iris Energy gab an, dass es am 1. Oktober eine Hash-Rate von etwa 0,7 Exahashes pro Sekunde hatte, was etwa 0,4 Prozent der gesamten Hashrate des Bitcoin-Netzwerks entspricht. Neben Iris Energy verkündete auch Stronghold Digital Mining vor kurzem einen IPO.

Ganz schön teuerKölner Staatsanwaltschaft versteigert Bitcoin über Marktwert

16 Stunden

Eine Bitcoin-Auktion von der Justiz aus Nordrhein-Westfalen endete am 27. Oktober um 12:00 Uhr mit einem dicken Plus.

Die Justiz aus NRW startete am Montag eine Bitcoin-Auktion. Nach dem eher bescheidenen Startgebot von 42.400 Euro ging der digitale Vermögenswert an den Höchstbietenden mit 57.010 Euro. Bei einem Kurs von rund 50.899 Euro am Mittwochmittag macht das ein Plus von über 6.000 Euro.

Die nordrhein-westfälische Strafverfolgungsbehörde gab vor kurzem bekannt, beschlagnahmte Bitcoin hauptsächlich aus dem Drogenhandel versteigern zu wollen. Gesetzlich, so die Justiz aus NRW, findet eine Versteigerung der digitalen Vermögenswerte statt, da laut Strafvollstreckungsordnung die “Verwertung verfallener oder eingezogener Gegenstände regelmäßig im Wege der Versteigerung” erfolge, “soweit vom Gesetz nichts anderes bestimmt ist”. In diesem Zuge erklärte die Behörde in NRW auch, dass “ein Vorzug für die Versteigerung über die Justizauktion gegenüber dem freihändigen Verkauf” gegeben sei. Insgesamt stehen 215 Bitcoin aus kriminellen Aktivitäten zur Auktion.

Dabei könnte man sich fragen, warum man für die Spitzenreiter-Kryptowährung mehr als den aktuellen Kurswert ausgeben sollte. Das Justizministerium gibt in einem Tweet an, dass es eben manchmal um den immateriellen Wert ginge. Und auch ein User spricht von einer “Emotionalität rund um die Erstausgaben”. Was beide Seiten vielleicht in der Aufregung vergessen haben: Das war nicht die erste staatlich gelenkte Bitcoin-Auktion. Bereits Anfang Januar versteigerte die Kölner Staatsanwaltschaft ebenfalls über Justiz Auktion konfiszierte Bitcoin im Gegenwert von damals 600.000 Euro.

Die Versteigerungsplattform der Justiz zeigt an, dass fast 60.000 potenzielle Mitbieter auf die Auktion geklickt haben – jedoch sind letztendlich nur 31 Gebote für den ersten Bitcoin eingegangen. Nachdem die volle Summe als Vorauszahlung durch Banküberweisung eingegangen ist, kann der Höchstbietende seine Paperwallet bei der Kölner Staatsanwaltschaft abholen.

Lockere GeldbörseCoinList erhält 100 Millionen US-Dollar und wird zum Unicorn

18 Stunden

In der Serie-A-Finanzierungsrunde erhält CoinList 100 Millionen US-Dollar und wird auf 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Das Unternehmen CoinList, bekannt für die Abwicklung von Token Sales und seine Handelsplattform, wurde in der aktuellen Serie-A-Finanzierungsrunde auf 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Damit darf sich das 2017 gegründete, in San Francisco ansässige Unternehmen nun offiziell der Gruppe der Unicorns zuordnen. Dabei handelt es sich um Start-ups, die mehr als eine Milliarde US-Dollar wert sind.

Die Serie-A-Finanzierungsrunde wurde von den Unternehmen Accomplice (Venture-Capital) und Agman Partners (Investment) geleitet. Teil des Deals ist auch, dass der CEO von Agman Partners, Scott Silverman, Teil des Vorstands von CoinList wird. Weitere an der Finanzierung beteiligte Unternehmen waren Alphemy Capital, Taavet+Sten, Continue Capital, CMT Digital, DFG Capital Management, Fenbushi Capital, GoldenTree Asset Management und Metaplanet.

Mit dem eingenommenen Geld soll die Anzahl der Teammitglieder in den nächsten 12 Monaten auf 150 verdoppelt werden. Außerdem heißt es auf der Website:

Wir werden die Mittel verwenden, um unsere Dienstleistungen und Operationen zu skalieren, unsere globale Gemeinschaft von Early Adopters besser zu unterstützen, neue Produkte wie CoinList Karma und CoinList Governance auf den Markt zu bringen, die die Protokollbeteiligung steigern, und weiterhin die besten neuen Projekte im Bereich Krypto zu finden und ihnen zu helfen und ihre Gemeinschaften erfolgreich sind.

Blog, 26. Oktober 2021

CoinList Karma und Governance

Bei CoinList Karma handelt es sich um ein Produkt, das vorsieht, die Nutzer:innen des CoinList Ökosystem für ihren Beitrag in der Community zu entlohnen. Das bedeutet, dass sie für unter anderem für Staking, den Handel mit Währungen oder die Teilnahme an unterschiedlichen Programmen jeweils auf CoinList eine Entlohnung erfahren sollen. Im Blog heißt es:

Wir planen, in Kürze eine Vielzahl von Belohnungen einzuführen, aber im Moment erhalten Benutzer Abzeichen für wertschöpfende Aktivitäten, und berechtigte Benutzer mit einem hohen Karma-Level können sich Zugang zur Prioritätswarteschlange auf CoinList verdienen.

Blog, 6. September 2021

CoreData ResearchStudie – ein Drittel der Superreichen interessiert an Krypto-Investments

2 Tagen

Gründe für und gegen Krypto-Investments: Das sagen die Superreichen laut aktueller Studie.

In einer Studie, die im Juni/Juli 2021 von der Forschungsagentur CoreData Research durchgeführt wurde, befragten die Forscher:innen 600 professionelle Investor:innen in Europa, die insgesamt ein Vermögen verwalten, das größer als 400 Milliarden Euro ist. Dabei handelt es sich um Akteure aus den Bereichen Wholesale, Finanzberatungsunternehmen, Vermögensverwalter:innen und Family-Offices. Es ging um Gründe für oder gegen das Anlegen in Kryptowährungen, die Zunahme von risikoreicheren Produkten und die Informationslage der Kund:innen. Auftraggeberin war die WisdomTree Investment, Inc. Gesellschaft. Dabei handelt es sich um einen Produktsponsor von Exchange Traded Funds (ETF) und Exchange Traded Products (ETP).

Deutschland: Ursachen dagegen und Gründe dafür

Deutsche professionelle Investor:innen erklärten, dass das stärkste Argument für die fehlende Allokation in Kryptowährungen als Kapitalanlage die Volatilität (34 Prozent) des Krypto-Bereiches sei. 33 Prozent nannten als Grund den Mangel an Regulierung, während 29 Prozent die Ursache im fehlenden Vertrauen in die digitalen Währungen sieht. Trotzdem sagt über die Hälfte dieser Gruppe (55 Prozent), dass die Nachfrage nach risikoreicheren Investments seit Beginn der Covid-19-Pandemie gestiegen sei. Ein Drittel (32 Prozent) sieht das anders – in ihren Augen ist die Nachfrage gleich geblieben.

In Deutschland sind fast die Hälfte (45 Prozent) der Berater:innen überzeugt, dass “digitale Assets aufgrund der niedrigen Korrelation als Diversifikation im Portfolio genutzt werden können”. Dazu glauben 20 Prozent, dass die Renditen, die mittels Kryptowährungen erreicht werden können, über dem Marktdurchschnitt liegen. So hätten vier von fünf der professionellen Investor:innen mit ihren Kunden über eine Krypto-Investition gesprochen. Darüber hinaus würden 29 Prozent der Kund:innen beabsichtigen, unabhängig von den Berater:innen in Krypto zu investieren.

Europäische professionelle Investor:innen

Insgesamt, so die Studie, hätte das Bewusstsein über digitale Assets als auch die Investitionen in die Anlageklasse in den vergangenen Jahren zugelegt. Darüber hinaus seien viele der professionellen Investor:innen mit der Rolle in Portfolios von digitalen Assets vertraut. In der gesamten Gruppe der Befragten finden 34 Prozent eine Allokation in Kryptowährungen von ein bis zwei Prozent “angemessen”. Dabei stimmen auch 47 Prozent dafür, dass die Nachfrage in risikoreichere Investments zugenommen hätte seit dem Beginn der Pandemie. Mögliche Gründe dafür könnten die steigende Inflation oder die niedrigen Zinsen sein.