Reichster Mann der Welt Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt – und möchte in Bitcoin bezahlt werden

Schlagzeile
Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Teilen
Elon Musk vor Tesla Logo

Quelle: Shutterstock

Jetzt anhören
BTC48,775.00 $ -8.77%

Vergangene Woche äußerte sich Tesla-Gründer Elon Musk abermals zur Kryptowährung Bitcoin. Via Twitter erklärte er, dass er einer Bezahlung in Bitcoin keinesfalls ablehnend gegenüberstehen würde.

Am 8. Januar 2021 veröffentlichte der Schriftsteller Ben Mezrich einen Tweet, in dem er erklärte, dass er es nicht ablehnen würde, mit Bitcoin bezahlt zu werden. Etwa einen Tag später antwortete Elon Musk auf diesen Tweet mit den Worten „ich auch nicht“.

Wie kaufe ich Bitcoin? Ratgeber und Anbietervergleich 2021

Wir erklären dir schnell und einfach wie du Bitcoin sicher und günstig kaufen kannst und worauf du dabei achten solltest!

Zum Ratgeber >>


Für viele Unternehmer war das Jahr 2020 von finanziellen Verlusten geprägt. Nicht jedoch für Elon Musk. Vor kurzem überholte er im Milliardärs-Index der Nachrichtenagentur Bloomberg den Amazon-Gründer Jeff Bezos und gilt nun als reichster Mensch der Welt. Sein Vermögen beträgt schätzungsweise 209 Milliarden US-Dollar (Stand: 12. Januar).

Vor wenigen Tagen erreichte der Bitcoin-Kurs ein neues Allzeithoch und knackte die 40.000 US-Dollar-Marke. Bereits im Dezember 2020 kursierten Gerüchte, dass Musks Unternehmen Tesla Bitcoin in seine Bilanz aufnehmen wolle. Die Aktie des Autobauers bewegt sich momentan in ungeahnten Höhen und knackte vor kurzem die 800 US-Dollar-Marke. Im vergangenen Jahr lieferte Tesla insgesamt über eine halbe Million Autos aus. Musk bezeichnete das Anfang Januar als Meilenstein:

Ich bin so stolz auf das Tesla-Team, dass es diesen wichtigen Meilenstein erreicht hat! Zu Beginn von Tesla dachte ich, wir hätten (optimistisch betrachtet) eine 10-prozentige Chance, überhaupt zu überleben.

Twitter

Elon Musk und Michael Saylor diskutieren über Bitcoin

Musk erkundigte sich öffentlich bei MicroStrategy-Gründer Michael Saylor bezüglich einer Umwandlung von Teslas Firmenvermögen in Bitcoin. Saylors antwort auf Musks Nachfrage wie folgt:

Wenn Sie Ihren Aktionären einen Gefallen in Höhe von 100 Milliarden Dollar tun wollen, konvertieren Sie die Tesla-Bilanz von Dollar in Bitcoin.

Twitter

Musk fragte daraufhin, ob Transaktionen in dieser Größenordnung überhaupt umsetzbar seien. Saylor reagierte auf diese Frage und erinnerte daran, dass er selbst in den vergangenen Monaten bereits über 1,3 Milliarden Dollar in Bitcoin investierte. Man könnte fast meinen, dass die beiden Unternehmensgründer bereits ahnten, dass ihre öffentliche BTC-Diskussion den Run potenzieller Investoren noch einmal verstärken würde.

Bleibt abzuwarten, wie wörtlich Musks Aussage, mit Bitcoin bezahlt werden zu wollen, aufzufassen ist. Angesicht des aktuellen Bitcoin-Kurses, der sich trotz seiner jüngsten Kurskorrektur noch immer auf 34.000 US-Dollar befindet, scheint das jedenfalls keine schlechte Idee zu sein.


Teilen
Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail


Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

Neue GesetzeslageSEC: US-Repräsentantenhaus nimmt Börsenaufsicht in die Pflicht

4 Stunden

Die regulatorischen Behörden in den USA stehen unter Zugzwang. Der Krypto-Sektor wird immer bedeutender und die Anträge auf Bitcoin ETFs häufen sich. Nun schreibt ein neues Gesetz der SEC die Einrichtung einer Arbeitsgruppe vor.

Das US-Repräsentantenhaus hat heute mehrere parteiübergreifende Gesetze zu Finanzdienstleistungen verabschiedet. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor. Unter diesen Gesetzen ist auch eines, das für digitale Vermögenswerte durchaus von Relevanz sein könnte. Der überparteiliche Eliminate Barriers to Innovation Act wird von der US-Börsenaufsicht SEC verlangen, eine Arbeitsgruppe für digitale Vermögenswerte einzurichten. Das Gesetz soll dann die Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden und dem privaten Sektor zur Förderung von Innovationen sicherstellen.

[Dieser Gesetzentwurf] verlangt von der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die sich mit digitalen Vermögenswerten beschäftigt. Dies ist der erste Schritt bei der Eröffnung des Dialogs zwischen unseren Regulierungsbehörden und den Marktteilnehmern, um die benötigte Klarheit zu erreichen

, sagte Kongressabgeordneter Patrick McHenry, der republikanische Führer des House Financial Services Committee. McHenry war es übrigens auch, der den Gesetzentwurf einbrachte. 

Regularien der SEC oftmals als zu streng erachtet

Diese Arbeitsgruppe von SEC und CFTC wird neben ernannten Vertretern der Kommission auch aus Vertretern von Fintechs, Finanzinstituten und kleinen Unternehmen bestehen. Sie wird demgemäß innerhalb eines Jahres einen Bericht erstellen. Dieser wird eine Analyse des inländischen regulatorischen Rahmens und der Entwicklungen in anderen Ländern in Bezug auf digitale Vermögenswerte enthalten. Ob sich damit der Würgegriff etwas löst, dem sich viele Kryptounternehmen in den USA derzeit ausgestzt fühlen, bleibt abzuwarten. 

Nächstes IPO?Milliardenschwerer Investmentfonds stellt sich hinter Kraken

22 Stunden

Nach dem spektakulären Börsengang von Coinbase, nehmen auch andere Bitcoin-Börsen Anlauf für ein eigenes IPO. Darunter auch Kraken.

Der 5 Milliarden US-Dollar schwere Investmentfonds RIT Capital Partners hat sich bei der Bitcoin-Börse Kraken eingekauft. Die Höhe der Beteiligung des Londoner Finanzhauses ist bislang nicht bekannt.

Wie aus einer Mitteilung vom 12. April hervorgeht, erfuhren Anleger des von Jacob Rothschild gegründeten Fonds bereits im März von dem Investment. In der Mitteilung beschreibt der Broker James Glass Kraken als eine der größten Bitcoin-Börsen mit mehr als 6 Millionen Kunden. Er stellt eine Verbindung zu den IPO-Plänen des Umschlagsplatzes aus San Francisco her:

Medienberichten zufolge erwägt Kraken einen Börsengang mittels eines direkten Listings im Jahr 2022, nachdem das Handelsvolumen und die Zahl der Neukunden durch den Anstieg des Bitcoin-Preises einen Rekord erreicht haben.

Kraken tritt in Coinbase’ Fußstapfen

Die Pläne von Kraken stehen selbstverständlich im Zusammenhang mit dem Börsengang des Konkurrenten Coinbase. Naheliegend ist folglich, dass RIT Capital sich schon einmal in Stellung bringt, um von einem möglichen Kraken-Listing zu profitieren. Die Pläne von Coinbase bezeichnete Glass dabei als eine “Blockbuster-Direktlistung.” Beobachter gingen im Vorfeld davon aus, dass Coinbase auf 100 Milliarden US-Dollar eingeschätzt werden könnte. Im Zuge des Dircet-Public-Offering-Verfahrens verkaufen die Shareholder der Krypto-Börse gerade ihre Anteile.

Aus der Mitteilung von Glass geht weiterhin hervor, dass das 10 Milliarden US-Dollar schwere Kraken den eigenen Unternehmenswert verdoppeln will. Laut dem Kraken CEO Jesse Powell seien Gespräche für die neuerliche Finanzierungsrunde für den Moment jedoch aufs Eis gelegt. Man warte die Ergebnisse des Coinbase-Börsengangs ab. Für RIT Capital zeichnet sich hier indessen eine weitere Möglichkeit ab, um aus der Beteiligung Gewinn zu schlagen.

Hooks-UpgradeXRP Ledger soll mit Smart Contracts aufgerüstet werden

23 Stunden

XRPL Labs hat das Hooks Beta-Testnet gelauncht. Besteht das Testnet dem Stresstest, könnte die Ripple-Währung bald in Smart Contracts eingebunden werden.

Nach neun Monaten Entwicklungszeit geht das Hook-Testnet in die öffentliche Betaversion über. XRPL Labs zufolge handelt es sich bei Hooks um “effiziente Codestücke, die auf einem XRPL-Konto definiert werden”. Dadurch lassen sich Transaktionen, je nach Komplexitätsgrad, zwischen zwei oder mehreren Parteien auffächern.

Quelle: XRPL Labs

Durch Hooks lässt sich somit “das Verhalten und der Ablauf von Transaktionen beeinflussen”. Dabei können sie ganz simple Befehlsstrukturen abbilden, wie etwa.: “lehne Zahlungen unter 10 XRP ab”, oder “für alle ausgehenden Zahlungen, sende 10 % auf mein Sparkonto”. Je mehr Parteien und Transaktionen, umso komplexer werden diese Vorgänge.

Das Hooks Testnet geht jetzt in die heiße Phase über. XRPL Labs plant mit einer achtmonatigen Entwicklungszeit, bis sich Hooks in das XRP Ledger integrieren lassen.

Die Hooks sind derzeit in einem öffentlichen Testnetz live. Es ist Zeit zum Testen, Codieren, Spaß haben und Dinge kaputtzumachen, sodass eine zukünftige Änderung zum Hinzufügen von Hooks zum XRP Ledger Livenet mit Zuversicht entworfen werden kann, hoffentlich Ende 2021.

Am Ende entscheiden jedoch die Validator Nodes über das Hooks-Schicksal im XRP Ledger. Für eine Integration braucht es eine 80-prozentige Zustimmung.

AdaptionWeWork: Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen

1 Tag

Laut einer Ankündigung hat die Coworking-Plattform WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen und akzeptiert nun auch Kryptowährungen. Die ersten Zahlungen sollen von Coinbase fließen.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, zieht immer weitere Kreise. Nach der Meldung, wonach Time-Leser ab Juli ihr Abonnement auch in BTC zahlen können, ist ein weiteres Beispiel der absolute Gigant unter den Coworking-Plattformen WeWork. Laut einer Ankündigung hat WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen. Fortan ist es möglich, Zahlungen in digitaler Währung für die virtuellen Arbeitsräume zu entrichten.

Dazu zählen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USD Coin (USDC), Paxos (PAX) und mehrere andere Kryptowährungen. WeWork wird die Währungen auch in seiner Bilanz halten und dort entsprechend ausweisen. Das Unternehmen wird seinerseits Vermieter und Drittpartner in Kryptowährungen bezahlen, wo dies möglich ist. Dafür möchte WeWork die größte US-Kryptobörse Coinbase nutzen. 

Viele Kunden von WeWork sind Fintechs

Überdies wird Coinbase das erste Mitglied sein, das Kryptowährung für die Bezahlung seiner WeWork-Mitgliedschaft verwendet. Als führendes Unternehmen im Fintech-Sektor möchte Coinbase offenbar mit gutem Beispiel vorangehen und nebenher auch in eigener Sache die Werbetrommel rühren. Für CEO Sandeep Mathrani ist die Entscheidung, Krypto-Zahlungen einzuführen, nur konsequent. Schließlich zählen viele Fintech-Startups bereits zur Klientel. 

Es ergibt nur Sinn für uns, die Möglichkeiten, die wir bieten, zu erweitern, indem wir Kryptowährung als akzeptierte Zahlungsform für unsere Mitglieder hinzufügen

, fügte Mathrani hinzu.