Edward Snowden: Bitcoin ist eine Gefahr für die Privatsphäre

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Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Edward Snowden

Quelle: Shutterstock

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Kryptowährungen haben in weiten Teilen der Gesellschaft immer noch einen dubiosen Ruf. Statt die Anonymität zu preisen, klagt Ex-Geheimagent Snowden jedoch den Mangel an Privatsphäre bei Bitcoin-Transaktionen an.

Es gibt ein neues Lebenszeichen des Whistleblowers Edward Snowden. Er gehört zu den illustren Gästen, die auf einem vom Blockchain-Projekt Orchid organisierten virtuellen Gipfeltreffen zum Thema “Digital Privacy” sprachen und ihre Meinung unter anderem zu Kryptowährungen und digitalen Assets preisgaben. Der ehemalige CIA-Spion nutzte die Gelegenheit, um Klartext zu sprechen. Er stellt der Kryptowährung Bitcoin kein gutes Zeugnis aus. Unter anderem der Mangel an Transaktionsdaten steht im Fokus seiner Kritik:

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Wir haben ein Recht auf Privatsphäre, wenn die Leute, die die Regeln schreiben, eine Revolution durchgemacht haben. Sie waren vor kurzem noch eine Minderheit. Bitcoin ist in vielerlei Hinsicht Mist, zum Beispiel bei der finanziellen Privatsphäre. Technologie ist ein Vergrößerer der Macht. In den frühen Tagen war die Regierung schlecht darin, sie zu benutzen.

Snowden machte schon einmal gegen Bitcoin mobil

Snowdens Wortlaut ist einem Blogbeitrag des Risikokapitalgebers Steve Jurvetson zu entnehmen. Dies ist nicht das erste Mal, dass der ehemalige CIA-Agent Snowden die Pseudonymität von Bitcoin unter die Lupe nimmt. Allerdings stammt sein letzter Tweet zu der Thematik aus dem September 2017. Seinerzeit monierte Snowden fehlende Sicherheitsmechanismen. Für Zcash (ZEC) war er jedoch voll des Lobes. Aus seinem Exil in Moskau, für das Snowden mittlerweile die unbefristete Aufenthaltserlaubnis genießt, tönt er weiter gegen das Establishment:

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Auktion mit AdoptionSotheby’s wird Kryptowährungen bei Banksy-Auktion akzeptieren

19 Stunden

Bei der Banksy-Auktion kommende Woche wird das Auktionshaus Sotheby’s Bitcoin und Ethereum als Zahlungsmittel akzeptieren. Dafür setzt man auf die Zusammenarbeit mit der Kryptobörse Coinbase.


Nächste Woche steht der Kunstszene erneut eine spektakuläre Auktion ins Haus. Beim Londoner Auktionator Sotheby’s kommt dort das Werk “Love is in the Air”  des weltberühmten Graffiti-Künstlers Banksy unter den Hammer. Experten schätzen den Preis bei 3 bis 5 Millionen US-Dollar. Obwohl es sich um ein physisches Werk, also nicht um NFT-Kunst handelt, wird Sotheby’s laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters Bitcoin und Ethereum als Zahlungsmittel akzeptieren. Dies ist ein absolutes Novum für ein echtes Gemälde.

Kooperation von Sotheby’s mit Coinbase

Um dies zu ermöglichen, arbeitet Sotheby’s mit der Kryptobörse Coinbase zusammen. Diese teilte in ihrem Blog mit, etwaige Kursschwankungen während der Auktion in Schach zu halten. Es soll indes nicht die letzte Kooperation zwischen Coinbase und dem Auktionshaus sein.

Die Nutzung der vertrauenswürdigen Börse Coinbase ist eine natürliche Entwicklung und steht im Einklang mit unserem Bestreben, das Kauferlebnis unserer Kunden zu verbessern und neue Wege zu entwickeln, um unseren Kundenstamm zu erweitern

, sagte Stefan Pepe, Chief Technology Officer von Sotheby’s. Nach der ersten NFT-Auktion von Sotheby’s im April erscheint der Schritt, für die Zahlung auch Kryptowährungen entgegenzunehmen, nur konsequent. 

Große Zukunft?Micro Futures: Börse CME in Chicago erleichtert den Bitcoin-Einstieg

21 Stunden

Weniger wohlhabende Interessenten können nun auch Bitccoin-Terminkontrakte erwerben. Die CME Group ermöglicht dies mit ihren Bitcoin Micro Futures.

Der erste Bitcoin ETF harrt in den USA weiter seiner Zulassung. Dennoch erfreuen sich digitale Vermögenswerte auch an den Börsen in den Vereinigten Staaten einer immer breiteren Akzeptanz. Das jüngste Beispiel stammt von der Chicago Mercantile Exchange (CME). Diese hat offiziell ihr neuestes Bitcoin (BTC)-Derivatprodukt auf den Markt gebracht. Es handelt sich dabei um Micro Futures für Bitcoin, von denen jeder genau ein Zehntel eines einzelnen Bitcoins wert ist. 

Dieses neue Produkt ist eine effiziente, kostengünstige Möglichkeit für eine breite Palette von Marktteilnehmern. Diese reicht von Institutionen bis hin zu anspruchsvollen, aktiven Händlern. Die Micro Futures bieten ihnen die Möglichkeit, ihr Bitcoin-Engagement zu verfeinern und ihre Handelsstrategien zu verbessern

, so Tim McCourt, Global Head bei der CME Group.

Micro Futures bieten Sicherheit durch Regulation

Diesen Schritt hatte die CME Group bereits Ende März angekündigt. Laut J.B. Mackenzie, Geschäftsführer von TD Ameritrade Futures and Forex, schlagen Micro Bitcoin Futures zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens fielen durch sie die hohen Einstiegskosten weg. Überdies bieten sie den Anlegern die Sicherheiten eines regulierten Umfeldes. Die CME war es übrigens auch, die im Dezember 2017 die ersten Bitcoin Futures überhaupt eingeführt hat.

S&P Bitcoin IndexNeue Bitcoin- und Ether-Indizes für die Wall Street lanciert

1 Tag

Der Bitcoin-Markt wird immer professioneller. Nun lanciert S&P Dow Jones Indices drei Krypto-Ticker, die institutionellen Ansprüchen genügen.

S&P Dow Jones Indices lanciert insgesamt drei Krypto-Ticker: Den SPBTC (BTC-Ticker), SPETH (ETH-Ticker) and SPCMC (“MegaCap-Ticker”, eine Kombination aus ETH und BTC). Nach Angabe von S&P Dow Jones Indices messen die Kursticker allerdings keine Echtzeit-Krypto-Kurse, sondern Punkte. BTC etwa notiert aktuell bei 7,678 Punkten. Gemessen wird nicht der reale Spot-Preis, sondern lediglich die Rendite im Zeitraum X. Trader können so etwa die annualisierte Performance von Ether und Bitcoin vergleichen.

Bitcoin-Institutionalisierung schreitet voran

Als Datenlieferant tritt Lukka auf, ein führender Datendienstleister in Sachen Krypto-Marktdaten.

“Lukka ist der führende Anbieter von Krypto-Asset-Daten für über 160 Institutionen”, heißt es in der FAQ zu den neuen Indizes.

Mit der Implementierung der neuen Krypto-Ticker erhalten Bitcoin und Co. eine tiefere Integration in das traditionelle Finanzgeschäft. Das dürfte indes auch neuen Bitcoin-Finanzprodukten zuträglich sein. Schließlich bemängelte die SEC, dass es keine verlässlichen Krypto-Ticker gebe, die institutionellen Standards genüge. Dieser Umstand gilt ferner als eines der Hindernisse, die der Zulassung eines Bitcoin-ETFs im Wege stehen.

Wer weiß, vielleicht ist der S&P Bitcoin Index das Zünglein an der Waage.

Ruhe vor dem Musk-Sturm?eToro katapultiert Dogecoin auf Rekordhoch

2 Tagen

Über den Online-Broker eToro kann nun auch Dogecoin getradet werden. Wenige Stunden nach Ankündigung erreichte der DOGE-Kurs einen neuen Spitzenwert.

eToro hat seine Produktpalette ergänzt. Seit gestern, den 3. Mai, können Anleger über die Plattform Dogecoin kaufen und mit Derivaten handeln, die Dogecoin als Basiswert abbilden, heißt es in der Ankündigung von eToro. Die Aufnahme blieb nicht folgenlos. Innerhalb der letzten 24 Stunden ist Dogecoin um 35 Prozent auf das neue Rekordhoch von 0,537 US-Dollar gestiegen. Mit einer Marktkapitalisierung von über 68 Milliarden US-Dollar rangiert der Meme-Coin inzwischen auf Platz fünf der größten Kryptowährungen.

Dogecoin kommt in die Flimmerkiste

Die 50-Cent-Marke ist somit erstmals gefallen. Für Wirbel könnte zudem – mal wieder – Elon Musk sorgen. Der Tesla-Chef hatte in einem Tweet vor einer Woche einen Gastauftritt bei Saturday Night Live angekündigt und damit die Alarmglocken bei DOGE-Fans läuten lassen. Am 8. Mai wird Musk in einem Sketch unter dem bezeichnenden Titel “The Dogefather” mitwirken, der das mediale Interesse erneut auf den Meme-Coin lenken dürfte. Miley Cyrus soll sich in der Folge auch ein Stelldichein geben.

Bereits zuvor wurde in der Comedyshow der NFT-Hype mit einer Eminem-Parodie aufs Korn genommen. Der Rapper nahm es zum Anlass und hat kurz darauf eine NFT-Kollektion auf Nifty versteigert.