Edward Snowden: Bitcoin ist eine Gefahr für die Privatsphäre

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Christian Stede

von Christian Stede

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Edward Snowden

Quelle: Shutterstock

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Kryptowährungen haben in weiten Teilen der Gesellschaft immer noch einen dubiosen Ruf. Statt die Anonymität zu preisen, klagt Ex-Geheimagent Snowden jedoch den Mangel an Privatsphäre bei Bitcoin-Transaktionen an.

Es gibt ein neues Lebenszeichen des Whistleblowers Edward Snowden. Er gehört zu den illustren Gästen, die auf einem vom Blockchain-Projekt Orchid organisierten virtuellen Gipfeltreffen zum Thema “Digital Privacy” sprachen und ihre Meinung unter anderem zu Kryptowährungen und digitalen Assets preisgaben. Der ehemalige CIA-Spion nutzte die Gelegenheit, um Klartext zu sprechen. Er stellt der Kryptowährung Bitcoin kein gutes Zeugnis aus. Unter anderem der Mangel an Transaktionsdaten steht im Fokus seiner Kritik:

 

Wir haben ein Recht auf Privatsphäre, wenn die Leute, die die Regeln schreiben, eine Revolution durchgemacht haben. Sie waren vor kurzem noch eine Minderheit. Bitcoin ist in vielerlei Hinsicht Mist, zum Beispiel bei der finanziellen Privatsphäre. Technologie ist ein Vergrößerer der Macht. In den frühen Tagen war die Regierung schlecht darin, sie zu benutzen.

Snowden machte schon einmal gegen Bitcoin mobil

Snowdens Wortlaut ist einem Blogbeitrag des Risikokapitalgebers Steve Jurvetson zu entnehmen. Dies ist nicht das erste Mal, dass der ehemalige CIA-Agent Snowden die Pseudonymität von Bitcoin unter die Lupe nimmt. Allerdings stammt sein letzter Tweet zu der Thematik aus dem September 2017. Seinerzeit monierte Snowden fehlende Sicherheitsmechanismen. Für Zcash (ZEC) war er jedoch voll des Lobes. Aus seinem Exil in Moskau, für das Snowden mittlerweile die unbefristete Aufenthaltserlaubnis genießt, tönt er weiter gegen das Establishment:


Das Internet ist kaputt, weil es eine kaputte Gesellschaft widerspiegelt. Die Institutionen konkurrieren gegen das Individuum, während die Individuen untereinander konkurrieren.

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ThailandDieses Unternehmen startet Bitcoin-Mining-Offensive

46 Minuten

Der restriktive Kurs der chinesischen Regierung hinterließ am Minining-Markt ein Vakuum. Kein Zufall, dass ein thailändisches Unternehmen gerade jetzt ein ehrgeiziges Projekt aus der Taufe hebt.

Thailands Jasmine Telecom Systems (JTS) drängt ins Bitcoin-Mining. Mit 50.000 Mining-Geräten will das börsennotierte Unternehmen aus der Telekommunikationssparte bis 2024 zum größten BTC-Schürfer Südostasiens werden.

Die Bangkok Post berichtete am 26. Juni von den Plänen der Tochter des thailändischen Konzerns Jasmine International. Laut JTS-Präsident Dusit Srisangaoran hatte sein Unternehmen den Bitcoin-Space schon seit einiger Zeit im Auge hat. Dass der Einstieg jetzt erfolgt, ist folglich kein Zufall:

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für JTS, in das Bitcoin Mining zu investieren, da es weit verbreitet ist und der Zwischenfall in China dazu geführt hat, dass die Hash Rate auf ein Acht-Monats-Tief gefallen ist.

Die chinesische Regierung hatte dem Bitcoin Mining vor einigen Monaten den Kampf angesagt. Nach Mining-Verboten in mehreren Provinzen befindet sich die gesamte Branche im Umbruch.

Mit voller Kraft ins Bitcoin Mining

JTS gewährte der Bangkok Post Einblick in die eigenen Expansionspläne. Demnach wolle man verhältnismäßig klein anfangen, und im dritten Quartal diesen Jahres 500 Bitcoin-Miner in Betrieb nehmen. Für 2022 steht bereits die erste Verzehnfachung auf dem Programm. Gemeinsam mit Unternehmenspartnern plant JTS die Installation von fünf Tausend Mining-Maschinen. Der Telecom-Anbieter gibt dabei an, im Betrieb von Rechenzentren geübt zu sein.

Insgesamt möchte JTS bis zum voraussichtlich 2024 anstehenden Bitcoin-Halfing 50.000 Geräte in Betrieb nehmen. Die Thailänder hoffen, damit jährlich 16.000 BTC abzubauen und 5 Prozent der globalen Hash Rate zu besetzen.

Den Plänen von JTS kommt dabei ein regulatives Umfeld entgegen, das auf Einschränkungen setzt ohne Kryptowährungen gänzlich zu verbieten. Die örtliche Börsenaufsicht sprach derart zwar einen Bann für Meme Coins aus, der Status von König Bitcoin scheint fürs erste aber gesichert.

Perlen vor die HundeBurger King Brasil erlaubt Dogecoin-Zahlungen

2 Stunden

Burger King Brasil hat eine neue PR-Kampagne gestartet, die Dogecoin- und Hundebesitzer frohlocken lässt.

Der brasilianische Ableger der Fast-Food-Kette Burger King hat für Hodler des Memecoins Doge ein Leckerli aus dem Hut gezaubert – buchstäblich. Denn mit “Dogpper” hat Burger King Brasil einen Snack wieder aufgelegt, der nicht nur den Futterneid von Hunden beenden, sondern auch mit Dogecoin bezahlt werden kann. Das verkündete Burger King Brasil am 27. Juli via Twitter.

Du hast keine Reais? Bezahle mit DOGE! Wieder einmal ist es Burger King, der die Welt revolutioniert! Wir akzeptieren die beliebteste Kryptowährung, DOGECOIN, als Zahlungsmittel für DOGPPER®. 🐶🦴

Burger King Brasil trägt reichlich dick auf, wenn es sich als Krypto-Relovuzzer positioniert.

Burger Kings Dogecoin-Volte: Reine PR

So beschränkt sich die Dogecoin-Akzeptanz einerseits auf Zahlungen für den Hundesnack “Dogpper”. Überdies ist das Angebot zeitlich und regional begrenzt. Auf der Website wird der Bestellvorgang so beschrieben:

  • 1. Prüfe die Verfügbarkeit der Lieferung in deiner Region
  • 2. Wähle die Menge von DOGPPER®;
  • 3. Fülle die Registrierung aus (verfügbar ab 26.7., von 11 bis 20 Uhr);
  • 4. Überweise den DOGE-Betrag auf unsere Krypto-Wallet;
  • 5. Warte auf den Kontakt, um die Lieferung zu bestätigen und zu planen!

Eine reibungslose Krypto-Integration sieht freilich anders aus. Immerhin verwaltet Burger King eine eigene Dogecoin Wallet und greift nicht auf einen Intermediär zurück, wie es sonst bei Meldungen der Marke “XY akzeptiert Kryptowährungen” die Regel ist. Auch Burger King konnte sich davon in der Vergangenheit nicht frei machen. Weil die Dogecoin-Akzeptanz außerdem nur auf ein Produkt beschränkt ist, von dem die Bestellmenge auf 5 Dogpper (Stückpreis: 3 DOGE) begrenzt ist, sollte die PR-Aktion nicht überbewertet werden.

Dass Großkonzerne damit beginnen, Kryptowährungen für Werbezwecke zu instrumentalisieren, ist unterm Strich dennoch als ein gutes Zeichen für die Massen-Adoption zu deuten. Schließlich würden sie den Schritt nicht wagen, wenn sie nicht von einer großen Zielgruppe für ihre PR-Kampagne ausgingen. Wie es um die rechtlichen Voraussetzungen für die Krypto-Akzeptanz hierzulande bestellt ist, erfahrt ihr im Gastbeitrag von Lutz Auffenberg.

++ NFT Newsticker ++Van Gogh, Monet, da Vinci: Eremitage und Binance tokenisieren Meisterwerke

4 Stunden

War es zum Jahreswechsel noch der DeFi-Space, der die Nachrichtenlage des Kryptomarktes beherrschte, sind es seit geraumer Zeit nun Non-fungible Token (NFT), über die täglich neue News erscheinen. Im NFT-Newsticker widmen wir uns der Sparte und berichten immer aktuell über die Entwicklungen.

28.07.2021 – 09:55
Paol HergertPaol Hergert
Binance und Eremitage tokenisieren Meisterwerke

Die ins Zentrum regulatorischer Bestrebungen geratene Krypto-Plattform Binance verfolgt mit einem eigenen Handelsplatz ebenfalls diesen jüngsten Trend im Krypto-Space: NFT. Nun berichtet das Unternehmen, dass es eine Partnerschaft mit dem russischen Museum Eremitage eingegangen sei. Die in Sankt Petersburg ansässige Eremitage gilt als eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, beherbergt Gemälde von Künstlern wie Rembrandt, Rubens, Matisse, Gauguin, Picasso, da Vinci und van Gogh.

Unter anderem einzelne Gemälde letzterer Künstler bringt Binance nun mit der Eremitage auf die Blockchain. So schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung, dass unter anderem NFT von Kunstwerken wie der Madonna Litta von Leonardo da Vinci, Judith von Giorgione, Fliederbusch von Vincent van Gogh und Stiller Winkel im Garten von Montgeron von Claude Monet unter den Hammer kommen.

Die Versteigerungen der Meisterwerke ist auf Anfang August dieses Jahres angesetzt. Von jedem Meisterwerk werden zwei NFT erstellt. Eines behält das Museum, eines geht an die Käufer:innen. Alle NFT werden überdies vom Eremitage-Direktor Mikhail Piotrovsky signiert.

21.07.2021 – 09:06
Paol HergertPaol Hergert
NFT-Marktplatz 4K sammelt drei Millionen USD ein

Das Prinzip von 4K, einem neuen NFT-Marktplatz, ist so simpel wie genial: User schicken Luxusgüter wie etwa ihre Rolex oder seltene Sneaker ein, 4K verwahrt diese sicher in einem Safe und sendet dann einen einzigartigen auf das jeweilige Luxusgut zugeschnittenen NFT zu.

Wer im Besitz des NFT ist, kann diesen dann entweder behalten oder veräußern. Möchte man das physische Gut (zurück-)erhalten, schickt man den NFT einfach an 4K zurück.

4K-CEO Richard Li ist überzeugt davon, mit seinem Marktplatz eine Revolution im Krypto-Space auszulösen. Denn erstmals würden so physische Güter auf der Blockchain handelbar: “Wenn du physische Aspekte in den Krypto-Space bringst, der derzeit ausschließlich digital ist, kreiert das eine komplett neue Assetklasse und bringt eine neue Dynamik in das Ökosystem.”

In einem Seed Funding konnte der Marktplatz nun drei Millionen US-Dollar einnehmen, unter anderem von Electric Capital, Crosscut Ventures, Collab+Currency, ConsenSys und IDEO CoLab Ventures.

 

20.07.2021 – 16:23
Paol HergertPaol Hergert
Polygon gründet NFT Game Studio

In einem sechsteiligen Twitter-Thread gibt Ethereums “Internet der Blockchains“, Polygon (MATIC), bekannt, mit den Polygon Studios ein Ökosystem für Blockchain-Gaming und NFT lanciert zu haben. Die Neugründung solle die Marktherrschaft Polygons als “de-facto Plattform für NFT und Gaming” zementieren, heißt es.

Die Plattform soll Gründern, Kreativen, Künstlern und Investoren als Zuhause dienen und eine Brücke zwischen Web-2.0- und Web-3.0-Anwendungen bauen.

Im Zuge der Bekanntgabe verlinkt Polygon Studios auf die Homepage des Projektes, mit dem Hinweis an Spiele- und NFT-Entwickler, dass diese sich bewerben mögen.

19.07.2021 – 16:22
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
Schweizer Bank releast NFT-Anteile an Picasso-Gemälde

Wer schon immer einmal einen echten Picasso besitzen wollte, hat nun die Chance dazu. Denn wie Reuters berichtet, releast die Schweizer Sygnum Bank in Kooperation mit der Kunstinvestmentfirma Artemundi das Gemälde “Fillette au béret” des spanischen Ausnahmekünstlers als NFT. Das Bild wird jedoch nicht als ganzes verkauft, der Gesamtwert wird auf knapp 3,7 Millionen US-Dollar geschätzt, sondern als Anteile, die sich jeder professionelle oder institutionelle Investor ab 6.000 US-Dollar sichern kann.

Die Trades werden in Schweizer Franken (CHF) unter Verwendung von Sygnums nativem Stablecoin DCHF abgewickelt. Das fraktionierte Eigentum an dem NFT-Gemälde wird nach Schweizer Recht anerkannt. Der Handelsstart ist für Ende Juli festgelegt.

 

15.07.2021 – 10:29
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
NFT-Plattform Sorare erhält 532 Millionen US-Dollar aus einer Finanzierungsrunde

Sorare freut sich über einen massiven Geldsegen. Wie Business Insider berichtet, soll die NFT-Plattform für Fußballsammelkarten 532 Millionen US-Dollar aus einer Finanzierungsrunde erhalten haben. Damit liegt der Wert des Unternehmens nun bei 3,8 Milliarden US-Dollar. Anonymen Quellen zufolge soll die japanische SoftBank das Funding angeführt haben, mit Unterstützung der europäischen Risikokapitalgesellschaft Atomico.

CEO Nicolas Julia dementierte jedoch den Abschluss der Finanzierungsrunde. Details könnten sich also noch ändern.

Mit ihrer NFT-Plattform vertreibt das in Paris ansässige Unternehmen digitale Fußballsammelkarten, die Nutzer traden können. Der Marktwert errechnet sich dabei aus verschiedenen Parameter wie: den Leistungen der Spieler auf dem Platz oder dem Seltenheitsgrad der Karte. Mit dem Konzept konnte die NFT-Firma bisher weite Teile der Fußballwelt überzeugen. So finden sich auf der Plattform echte Hochkaräter wie: Bayern München, Paris Saint Germain, Liverpool, Real Madrid, Inter Mailand oder auch renommierte Nationalmannschaften wie die des aktuellen Weltmeisters Frankreich.

13.07.2021 – 15:17
Christopher KleeChristopher Klee
Der Mainstream kommt: Warner Bros. schließt sich NFT-Plattform an

Nachdem die NFT-Plattform Nifty’s erst Ende April durch eine Kooperation mit dem Rap-Superstar Eminem die Schnittmenge aus Hip-Hop-und Krypto-Fans beglückt hatte, ist der Plattform nun ein weiterer schwergewichtiger Kooperationspartner ins Netz gegangen. Wie aus einer Pressemitteilung vom 12. Juli hervorgeht, hat nun auch die US-amerikanische Filmgesellschaft Warner Bros. Entertainment Krypto-Luft geschnuppert. Konkret geht es bei der Kooperation um Non-fungible Token, die Figuren aus dem Warner Bros Film “Space Jam: The New Legacy” zu digitalen Sammelobjekten machen. Der Film kommt am 16. Juli in die Kinos – am selben Tag feiern auch die Warner Bros. NFT Premiere. Die Digital Collectibles sollen nach Filmstart für 30 Tage erhältlich sein.

Wir freuen uns, mit Nifty’s zusammenzuarbeiten, um unseren Zuschauern eine neue Möglichkeit zu bieten, sich mit ihren Lieblingscharakteren zu beschäftigen, sich mit anderen Fans zu vernetzen und unsere Filme auf und neben der Leinwand zu genießen,

lässt sich Pam Lifford, Brandmanagerin von Warner Bros. Global in der Pressemitteilung von Nifty’s zitieren.

08.07.2021 – 15:30
Paol HergertPaol Hergert
Neuer Anthony Hopkins Film wird als NFT verkauft

Zwei Oscars, vier BAFTAs und zwei Emmys: Anthony Hopkins beherrscht seit Jahrzehnten weltweit die Kinoleinwände. Erst vor wenigen Monaten wurde ihm bei den 93. Academy Awards die Ehre des “besten Hauptdarstellers” zuteil – für seine Darstellung eines an Demenz Erkrankten in “The Father”. Auch mit 83 Jahren steht Hopkins also noch auf dem Zenit seines Schaffens – und wird auch der Innovationen im Filmgeschäft nicht müde.

So gab die neugegründete NFT-Plattform Vuele nun bekannt, dass der neueste Film mit Anthony Hopkins – “Zero Contact” – exklusiv als NFT Premiere feiern wird. Das genaue Erscheinungsdatum steht noch nicht fest, soll aber noch in diesem Sommer liegen.

07.07.2021 – 17:32
Paol HergertPaol Hergert
Wilde Möhre und Mintbase mit Festival-NFT-Neuheit

Die Wilde Möhre gehört zu den angesagtesten Festivals Deutschlands. Im Jahr 2021 lautet die Besonderheit: NFT. Gemeinsam mit Mintbase haben die Veranstalter das digitale Festival Wildeverse ins Leben gerufen und damit ein Novum geschaffen. In einer nun veröffentlichten Pressemitteilung gibt Mintbase die Pläne bekannt: Im Zuge der diesjährigen Wilden Möhre führt Mintbase “erstmalig den weltweit größten Festival-Token-Airdrop durch, bei dem Anfang Juli 45.000 NEAR-Token an 5.000 Festivalgäste verschickt werden”, heißt es. Das Ziel des amerikanisch-portugiesischen Start-ups: “Beim Wildeverse Festival wird das bislang größte virtuelle und physische NFT-Experiment der Menschheitsgeschichte” einzuläuten.

Mehr zu dem Thema könnt ihr im aktuellen Kryptokompass lesen, in dem wir dem Festival drei Seiten widmen.

02.07.2021 – 15:35
Paol HergertPaol Hergert
MunichNFT: TU München lanciert weltweit ersten “City NFT”

Die Technische Universität München hat während eines Hackathons unter Leitung der Professorin Isabell Welpe eine Weltneuheit geschaffen: einen “City NFT”. Das Projekt, das auf den Namen MunichNFT hört, ist  “auf Web3 aufgebaut”, kommt ohne Backend, Speicherungen von Nutzer:innendaten oder Cookies aus und stellt digitale Werke von Münchner Künstler:innen aus, die über die Plattform ConsenSys gekauft werden können. Eine Beteiligung an den Erlösen seitens des Uni-Projektes gibt es nicht.

01.07.2021 – 10:18
Paol HergertPaol Hergert
Katy Perry lanciert erste NFT

Die Popsängerin Katy Perry springt auf den NFT Hypetrain auf und veröffentlicht ihre ersten NFT. Das gab die Kalifornierin via Twitter bekannt. Demnach werden die digitalen Unikate im vierten Quartal dieses Jahres veröffentlicht – und zwar auf dem Theta Netzwerk.

Fans könnten sich auf einer speziell für den NFT Drop erstellten Webseite registrieren um zu den ersten zu gehören, die sich ein digitales Sammlerstück nebst einem “realen Erlebnis” sichern können.

28.06.2021 – 17:44
Paol HergertPaol Hergert
Jay-Z verkauft “Reasonable Doubt” NFT bei Sotheby’s

Erst vor wenigen Tagen musste der Roc-A-Fella Records Mitgründer Damon Dash seine Pläne, Jay-Zs Album “Reasonable Doubt” als NFT zu veräußern, auf Eis legen. Der Grund: Das Plattenlabel hatte gegen sein Vorhaben geklagt, weil der nicht über einen genügend großen Anteil an den Rechten verfügte, wie BTC-ECHO berichtete.

Ganz aus dem NFT-Space verdrängen lässt sich Rapper Jay-Z jedoch nicht. Denn wie nun bekannt wurde, will er ein NFT des Covers seines Debütalbums aus dem Jahr 1996 als NFT verkaufen – und zwar bei Sotheby’s. Das tweetete unter anderem das Auktionshaus – nebst dem animierten Cover des Albums:

23.06.2021 – 08:20
David ScheiderDavid Scheider
“Reasonable Doubt” kommt nicht als NFT

Damon Dash, einer der drei Mitgründer von Roc-A-Fella Records, wollte wohl auf Jay-Zs Namen richtig Kasse machen. Doch anders als geplant, darf der Lable-Gründer “Reasonable Doubt”, das erste Album des Erfolgsrappers, nicht als NFT verkaufen. Bis zu einer Anhörung vor einem New Yorker Bezirksgericht am 1. Juli muss Damon Dash also die Füße still halten. Hintergrund ist eine von Roc-A-Fella Records eingereichte Beschwerde gegen den NFT-Verkauf, der nun stattgegeben wurde. Grund: Die Urheberrechte an “Reasonable Doubt” hält das Label als Ganzes, nicht Damon Dash alleine.

17.06.2021 – 13:14
Paol HergertPaol Hergert
CNN verkauft historische Momente als NFT

Der US-amerikanische Nachrichtensender CNN verkauft historische Momente aus seiner Sendungshistorie als NFT. Das gab das Unternehmen auf seiner Webseite bekannt. Bei den NFT werde es sich demnach um Aufnahmen besonderer Momente aus der 41-jährigen Firmengeschichte handeln, etwa einer US-Präsidentschaftswahl, historischen Ereignissen wie den Fall der Berliner Mauer oder die Landung des Rovers auf dem Planeten Mars.

Beginnen wird die Aktion Ende Juni und dann werden vorerst an sechs aufeinanderfolgenden Wochen jeweils eine begrenzte Anzahl der tokenisierten Momente versteigert. Austragungsort wird die Flow-Blockchain sein, die bereits erfolgreichen NFT-Projekten wie NBA Top Shot als Basis dient.

16.06.2021 – 12:09
Paol HergertPaol Hergert
Fox TV deckt NFT-Pojekt mit 100 Millionen USD

Der US-amerikanische Fernsehsender Fox TV (nicht zu verwechseln mit dem erzkonservativen Nachrichtensender Fox News) will mit einem NFT-Projekt den Mainstream erobern. Um dieses Ziel zu erreichen, bündelt das Unternehmen zwei kräftige Zutaten: sehr viel Geld und eine der beliebtesten aktuellen TV-Serien, “Rick and Morty“.

Das Studio gab nun bekannt, die neue Zeichentrickserie “Krapopolis” aus den Händen des Erschaffers von “Rick and Morty”, Dan Harmon, mit 100 Millionen US-Dollar zu deckeln. Ziel des Vorhabens: “Die erste animierte Serie, die komplett auf der Blockchain kuratiert wird”.

Genauer werde die Entstehung der Serie, “von der Charakterentwicklung bis zur Premiere 2022” mit Blockchain-verbundenen Inhalten begleitet, so Fox Entertainment. Das könnten demnach animierte Charaktermodelle, Hintergrundbilder und Gifs als auch exklusive Inhalte und “soziale Erfahrungen” für “super Fans” sein.

04.06.2021 – 15:04
Paol HergertPaol Hergert
NFT-Verkäufe 90 Prozent im Minus

Vor wenigen Monaten noch als das Trendthema im Krypto-Space bejubelt, werden Non-fungible Token seit einigen Wochen im Mainstream totgeschwiegen. Der Grund mag der Flash Crash des gesamten Kryptomarktes aus der Mitte des vergangenen Mai gewesen sein. Woran es auch liegt: Daten von Protos belegen, dass noch am 3. Mai NFT für einen Gegenwert von 102 Millionen US-Dollar über die virtuelle Ladentheke gingen. In der gesamten vergangenen Woche lagen die Erlöse gerade einmal bei 19 Millionen USD. Eine starke Woche zur Höhe des NFT-Booms hätte dagegen rund 170 Millionen eingespielt.

Summa summarum ergibt sich daraus ein Rückgang von 90 Prozent. Ebenfalls dramatisch gen Süden tendiert auch die Anzahl der Krypto-Wallets, die Anzeichen auf Aktivitäten jedweder Art vorweisen – 70 Prozent weniger sind es heute, als noch vor einem Monat.

Ob sich die recht junge Sparte im Krypto-Space wieder fangen kann, bleibt abzuwarten. Zunächst jedoch scheinen sich Bit- und Altcoiner auf das Wesentliche zu konzentrieren.

03.06.2021 – 09:57
Paol HergertPaol Hergert
1 Prozent von mexikanischem Fußballteam als NFT kaufen?

Der mexikanische Erstligist Club Necaxa möchte einen einprozentigen Anteil seines Clubs als Non-fungible Token (NFT) veräußern. Der größte NFT-Marktplatz OpenSea soll als Austragungsort dienen, wie unter anderem Bloomberg berichtet. Demnach sei der Startpreis der Auktion auf 1,3 Millionen US-Dollar gesetzt.

Eine Besonderheit des Verkaufs: Die einprozentige Eigentümerschaft sei verbunden mit allen Vorzügen einer Anteilseignerschaft, wie die Tylis Group, die neuerdings 50 Prozent des Teams besitzt, bekräftigt. Mit dazu gehören also auch Anteile an den Einnahmen der Fußballmannschaft. Gleichzeitig müsste der neue Shareholder jedoch nicht, wie sonst üblich, über Investitionen des Clubs abstimmen oder sonstigen Pflichten nachkommen.

Ob die Auktion schlussendlich tatsächlich über die Bühne gehen kann, wird sich jedoch erst zeigen. Noch herrscht Unsicherheit, vor allem bezüglich des mexikanischen Fußballbundes Mexican Football Federation (FMF), der alle Verkäufe innerhalb der Liga absegnen muss. Eine NFT-Auktion würde diesem Anspruch nicht gerecht werden.

31.05.2021 – 09:43
Paol HergertPaol Hergert
Sotheby’s versteigert 10-Millionen-USD-CryptoPunk-NFT

Das renommierte Auktionshaus Sotheby’s tut es schon wieder: Am 10. Juni hält das bereits 1744 gegründete Traditionshaus eine Auktion zu einem NFT ab. Diesmal handelt es sich um ein Unikat der CryptoPunk-Serie, #7523, besser bekannt als “Covid Alien”.

Mittels eines Tweets teilte Sotheby’s mit, dass es sich bei der Versteigerung um ein eigenständiges Event handeln werde, bei dem einzig der obengenannte CryptoPunk versteigert würde.

Die letzte Versteigerung eines der CryptoPunk Aliens (#3100) brachte 4.200 ETH ein (etwa 10 Millionen US-Dollar beim gegenwärtigen Kurs). Gut möglich also, dass auch #7523 eine ähnlich hohe Summe erzielt.

Dem Auktionshaus würde das gut stehen, war es doch Konkurrent Christie’s, der mit der 69-Millionen-USD-Auktion von “Everydays: The first 5.000 Days” des Digitalkünstlers Beeple die Schlagzeilen beherrschte.

25.05.2021 – 15:26
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
“Charlie bit my finger – again!”: YouTube-Hit für über 760.000 US-Dollar versteigert

“Charlie bit my finger – again!” gehörte zu den ersten Videos, die auf YouTube viral gingen. Mit über 880 Millionen Aufrufen war es zeitweise sogar das meistgesehene Video der Plattform. Nun bringt es der Familie Davies-Carr einen echten Geldsegen, denn das Video wurde vor Kurzem als NFT für 760.999 US-Dollar versteigert. Neuer Eigentümer ist 3F Music, ein Musiklabel aus Dubai.

Gleichzeitig verschwindet der Beitrag von der Videoplattform, wie die Familie Davies-Carr gegenüber CNBC mitteilte. Zur Begründung warum man das Video nun auch von YouTube entferne, sagte Charlie Davies-Carr, dass es nun an der Zeit sei, mit der Technologie zu gehen.

Zuvor fanden auch andere YouTube-Klassiker bereits als NFT einen neuen Besitzer, so wie zum Beispiel “Disaster Girl” (500.000 US-Dollar) oder “David after Dentist” (11.000 US-Dollar).

20.05.2021 – 16:50
Paol HergertPaol Hergert
Red Bull Racing will Tezos für ersten NFT nutzen

Red Bull Racing, das Formel-1-Team um den niederländischen Fahrer Max Verstappen und den aus Mexiko stammenden Sergio Pérez will Tezos nutzen, um einen ersten NFT zu lancieren. Das gab der Chef des Teams, Christian Horner, nun bekannt, wie das Portal Crypto Briefing berichtet: “Tezos’ Fähigkeit auf dem neuesten Stand der Blockchain-Technologie zu bleiben, machen es zu einem perfekten Partner für Red Bull Racing Honda.”

Gleichzeitig sei die Energie-Effizienz von Tezos on par mit den Plänen des Teams und der Formel 1 als solcher, CO2-neutral zu werden.

Zum genauen Erscheinungsdatum ist indes nichts näheres bekannt.

14.05.2021 – 16:49
Paol HergertPaol Hergert
Stars werben für erstes Bitcoin-NFT-Projekt “This is Number One”

International gefeierte Stars wie Cara Delevigne und Fatboy Slim werben für das neue NFT-Projekt “This is Number One”, an dem sie auch beteiligt sind. Es handelt sich um einen neuen NFT-Marktplatz, der die Funktionalitäten von Bitcoin einbinden möchte.

Erdacht wurde das Projekt vom Bitcoin-Unternehmer Muneeb Ali, der bereits das Smart-Contract-Projekt Stacks (STX) erdachte, auf dem auch das neue NFT-Projekt aufbauen soll.

Die Kunstwerke für das Projekt soll einem Tweet des Gründers zufolge der digitale Künstler Chemical X anfertigen.

Fatboy Slim twitterte bereits ein Video des NFT, das er gemeinsam mit Chemical X erschaffen hat. Am 19. Mai soll es versteigert werden.

13.05.2021 – 11:31
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
Kinguin launcht NFT-Plattform für Gaming

Übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge, wird Kinguin eine eigene NFT-Plattform für Gaming launchen. Dabei kooperiert der Online-Spielemarktplatz mit Immutable X zusammen, einer Layer-2-Lösung für NFT auf Basis der Ethereum-Blockchain. Auf der Plattform sollen Nutzer in der Lage sein, eigene NFT zu erstellen und zu vertreiben. Laut Gründer und CEO Viktor Romaniuk Wanli sei der Schritt eine natürliche Weiterentwicklung des Online-Marktplatzes. Kinguin wird dadurch in der Lage sein, das Angebot entsprechend den Bedürfnissen seiner Kunden zu erweitern, “und sie mit neuen Prämien und speziellen Angeboten, die mit NFT-Tokens gebaut werden, motivieren”, sagte Wanli.

Kinguin zählt mit über 10 Millionen aktiven Nutzern zu den größten Spielehändlern der Welt. Nebenbei betreibt es die Kinguin Esports Launch und tritt als Sponsor für Esports-Ligen von bekannten Spielen wie Counterstrike auf.

12.05.2021 – 15:29
Paol HergertPaol Hergert
eBay steigt in den NFT-Handel ein

Wie das Nachrichtenportal Reuters berichtet, ist die Handelsplattform eBay am gestrigen Dienstag, dem 11. Mai, in den NFT-Handel eingestiegen. Ab sofort können auf dem Portal digitale Unikate wie Sammelkarten, Bilder oder Videos gehandelt werden. Doch eBay springt nicht nur als erste herkömmliche Handelsplattform auf den NFT-Hypetrain auf, das US-Unternehmen zeigt sich auch offen für die künftige Akzeptanz von Kryptowährungen als Zahlungsmittel, wie BTC-ECHO berichtete.

Zum NFT-Handel sagte Jordan Sweetnam, eBays Senior Vizepräsident: “In den kommenden Monaten wird eBay neue Möglichkeiten mit einbringen, die Blockchain-getriebene Sammelstücke in unsere Plattform integrieren.”

10.05.2021 – 17:02
Paol HergertPaol Hergert
NFT-Diebstahl auf Meebits

Das 85-Millionen-US-Dollar-schwere Krypto-Unternehmen Larva Labs wurde ausgebeutet. Berichten zufolge hat ein Dieb ein digitales Unikat der “Meebits”-Reihe im Wert von rund 700.000 US-Dollar erbeutet.

Larva Labs, die Entwickler hinter NFT-Urgestein CryptoPunks und dem Projekt Meebits haben sogleich den Handel auf der Handelsplattform Opensea ausgesetzt. Nun sei die Sicherheit jedoch wieder hergestellt.

Hacker 0xNietzsche zeigte sich indes stolz, betonte jedoch, dass er in der Angriffszeit eigentlich zwei Meebits hätte erbeuten sollen.

07.05.2021 – 12:52
Paol HergertPaol Hergert
Sotheby’s gibt zweite NFT-Auktion bekannt

Erst vor wenigen Wochen gab das renommierte Auktionshaus Sotheby’s die Versteigerung ihres ersten NFT bekannt – es handelte sich um “The Fungible” vom anonymen Künstler Pak. Die Auktion spielte knapp 17 Millionen US-Dollar ein.

Damit konnte Sotheby’s das Londoner Auktionshaus Christie’s und dessen NFT-Versteigerung des Beeple-Werkes “Everydays: The first 5.000 Days” und dessen 69-Millionen-US-Dollar nicht ganz das Wasser reichen.

Doch das könnte sich jetzt ändern. Denn wie Sotheby’s nun bekannt gab, will das Auktionshaus bereits im Juni dieses Jahres den nächsten NFT-Verkauf abhalten. Bei den ausgewählten Kunstwerken handelt es sich um Werke von Kevin McCoy, Larva Labs und Anna Ridler.

Besondere Aufmerksamkeit dürfte Kevin McCoy zuteilwerden, denn dessen Kunstwerk “Quantum” stellt den ersten jemals geminteten NFT dar.

04.05.2021 – 11:15
Paol HergertPaol Hergert
Genies sammelt 65 Millionen US-Dollar ein

Die NFT-Schmiede Dapper Labs hat den Krypto-Space bereits mit NBA Top Shot, Cryptokitties und der Flow Blockchain bereichert. Nun scheint die kanadische Entwicklungsfirma jedoch ein neues Lieblingsprojekt zu haben: Genies, wie aus einem nun veröffentlichten SEC-Dokument hervorgeht.

Bei Genies handelt es sich um einen Entwickler von digitalen Avataren, der nun – vor allem dank dem Investment von Dapper Labs – in der jüngsten Finanzierungsrunde 65 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, um auf der Flow Blockchain die “einzige virtuelle, übertragbare Identität überall in der digitalen Welt” zu etablieren, wie Genies twittert.

29.04.2021 – 17:49
Paol HergertPaol Hergert
Hasbro macht jetzt auch in NFT

Hasbro ist den meisten von uns wohl als Herausgeber des Brettspiels Monopoly bekannt. Doch auch neben Brettspielen ist das Unternehmen aktiv, produziert etwa Filme und ist auch im Gaming-Bereich tätig. Insbesondere für letzteres Geschäftsfeld befindet sich das Unternehmen in der aktiven Entwicklungsphase von den Möglichkeiten von Non-fungible Token (NFT).

So sagte der Hasbro-CEO Brian Goldner nun während eines Calls zu den neuen Quartalszahlen, dass Hasbro “viele Möglichkeiten auf der NFT-Seite” sehe. Ob Hasbro demnächst einen NFT der Schlosstraße lanciert, bleibt dabei offen. Goldner und sein Unternehmen scheinen jedoch erkannt zu haben, dass im NFT-Space große Gewinne zu erzielen sind – nicht zuletzt unter Beweis gestellt vom überaus erfolgreichen Projekt NBA Top Shot.

28.04.2021 – 09:18
Paol HergertPaol Hergert
Beeples Rekord-NFT gefälscht

Er nennt sich “Monsieur Personne” und steht dem derzeitigen NFT Hype äußerst kritisch gegenüber. Die Rede ist von einem Hacker, der derzeit durch Fälschungen der wertvollsten Non-fungible Token auf sich aufmerksam macht. Nicht etwa, um diese dann weiterzuveräußern, sondern um der Szene aufzuzeigen, “wie verrückt die Situation mit dem NFT Hype” sei. Zu diesem Zweck hat er den NFT hinter der digitalen Collage “Everydays: The First 5.000 Days” des Künstlers Beeple so nah am Original wie möglich nachgebaut.

Denn der Wert dieser noch recht jungen digitalen Werke bemisst sich nicht in der Einzigartigkeit des Originals der Kunst selbst, denn dem Original gleichende Kopien können beliebig oft von beliebigen Personen heruntergeladen werden. Ihr Wert bemisst sich in den Non-fungible Token, die die Urheberrechte über das Original auf der Blockchain festhalten.

“Monsieur Personne” hat also nicht das Bild selbst hochgeladen, sondern einen eigenen NFT auf der Ethereum-Blockchain hinterlegt, der dem Original für ungeübte Augen zum Verwechseln ähnelt, denn er verfügt über dieselbe Token-ID (#40913). Das ist möglich, weil er einen anderen Smart Contract nutzt. Auch hat er das sogenannte “Seizure-Feature” ausgenutzt, um Beeple als Urheber des NFT erscheinen zu lassen, wie das Portal Coindesk berichtet.

Zwar hat die NFT-Handelsplattform Rarible die Fälschung mittlerweile gelöscht, “Monsieur Personne” hat dennoch aufzeigen können, wie leicht es ist, täuschend echte Fälschungen von NFT zu erzeugen.

27.04.2021 – 16:55
Paol HergertPaol Hergert
Binance will im Juni eine eigene NFT-Plattform einführen

Wie das Kryptoportal “Blockworks” berichtet, will die weltgrößte Krypto-Handelsplattform Binance im Juni dieses Jahres eine eigene NFT-Plattform einführen. Demnach werde Binance zehn Prozent der über die Plattform erzielten Gewinne aus NFT-Verkäufen im “Premium”-Bereich einbehalten und wolle den Nutzern gleichzeitig im “Standard”-Bereich “niedrige Gebühren und größere Liquidität” bieten: hier geben die Nutzer lediglich ein Prozent der erzielten Erlöse an Binance ab.

26.04.2021 – 14:51
Moritz DrahtMoritz Draht
US-Rapper Eminem verkauft NFT-Serie

Der US-Rapper Eminem hat am 25. April die NFT-Serie “Shady Con” auf dem Marktplatz Nifty zur Auktion gestellt. Neben Sammelobjekten wie Actionfiguren beinhaltet die Kollektion auch Beats, die von “Slim Shady” persönlich komponiert wurden. Als Motivation führt der meistverkaufte Musiker der 2000er Jahre seine eigene Sammelwut an. “Ich sammle seit meiner Kindheit alles, von Comics über Baseballkarten bis hin zu Spielzeug, sowie jedes Rap-Album auf Kassette, das ich in die Finger bekommen konnte”, erklärt der Künstler. Mit der NFT-Reihe wolle er seinen Fans die Möglichkeit geben, einmalige Sammelgegenstände der Rap-Ikone als Wertanlage zu erwerben. Die Token stoßen bereits auf eine hohe Nachfrage und gehen für mehrere tausend US-Dollar über die digitale Ladentheke.

23.04.2021 – 12:19
Paol HergertPaol Hergert
Ausgewählte Filmstars erhalten anlässlich der Oscars NFT

Das Krypto-Projekt Nomine(eth) wird anlässlich der anstehenden 93. Oscarverleihung (Sonntag, 25. April) Non-fungible Token an eine Auswahl der nominierten Filmstars verschenken. Von den insgesamt 115 Nominierten erhalten demnach 25 jeweils drei NFT, wie das Portal Cointelegraph schreibt. Zu den 25 Personen, die so ihren (unfreiwilligen) Einstand in den Krypto-Space feiern, gehören alle Schauspieler, die für ihre (Neben-)Rollen nominiert sind sowie die Regisseure, die für die beste Regie nominiert sind. Die Gewinner ihrer jeweiligen Kategorie erhalten zusätzlich einen weiteren NFT, der anschließend an die Oscarnacht auf der Plattform Rarible versteigert wird. Ein Anteil der Erlöse werde danach an einen wohltätigen Zweck der Wahl des jeweiligen Preisträgers gespendet, heißt es.

21.04.2021 – 09:32
Paol HergertPaol Hergert
Snoop Dogg NFT wird verkauft

Basecap, Sonnenbrille und Goldkettchen: Snoop Doggs Kollaboration mit Nyan-Cat-Künstler Christopher Torres sieht genau so aus, wie man sie sich vorstellt. Passenderweise wurde das NFT der GIF nun für den Startpreis von 14,2069 ETH (4/20 und 69) auf dem NFT-Handelsplatz Opensea angeboten. Das entspricht einem Fiat-Gegenwert von rund 33.000 US-Dollar. Das höchste Gebot liegt derzeit bei 16,4207 ETH (37.530 USD). In die Riege eines Beeple steigt der US-Rapper damit zwar nicht auf, die Auktion reiht sich dennoch in eine derzeit erfolgreiche Kombination von NFT und Memes ein. Erst vergangenen Monat wurde ein NFT der “Overly Attached Girlfriend” für 200 ETH (411.000 USD) versteigert.

19.04.2021 – 17:31
Paol HergertPaol Hergert
Edward Snowden verkauft NFT

2.244 ETH brachte der Verkauf des ersten NFT vom NSA-Whistleblower Edward Snowden ein. Der versteigerte “Stay Free”, ein vom Digital-Künstler Platon geschaffenes NFT-Kunstwerk basierend auf einem Foto von Snowden. Den Gewinn wolle der ehemalige CIA-Mitarbeiter vollständig an die Freedom of the Press Foundation spenden, dessen Aufsichtsrat er angehört, wie das Krypto-Portal “Coindesk” berichtet. Snowden gilt als strenger Verfechter der Privatsphäre und Pressefreiheit. In der Vergangenheit erklärte er mehrmals seine positive Haltung zu digitalen Währungen. Zuletzt bemängelte Snowden jedoch den Mangel an Transaktionsdaten.

Ihr wollt mehr zum Thema NFT erfahren? Dann sei euch die aktuelle Ausgabe des Kryptokompass ans Herz gelegt, in der wir uns ausführlich mit dem Thema beschäftigen.

Das sind die teuersten NFT aller Zeiten
19.04.2021 – 08:12
Paol HergertPaol Hergert
Paris Hilton, eine neue NFT-Influencerin?

“Ich bin besessen, es ist alles, worüber ich noch nachdenke”, sagt Paris Hilton, Erbin der Hotel-Milliardäre und Influencerin über NFT. Sogar nachts träume sie von Non-fungible Token, berichtete sie jüngst in einem Interview. Das mag zwar für viele eine Überraschung sein, die die 40-Jährige eher aus dem Reality-Trash-Fernsehen und diversen zweifelhaften Auftritten in Film und Fernsehen kennen, an Krypto sei sie jedoch schon lange interessiert – seit einem Abendessen mit einigen der Gründungsmitglieder von Ethereum. Und sie kennt sich aus, überrascht in Interviews jüngst immer wieder mit Fachwissen, statt bloße Floskeln zu wiederholen. Als sie jüngst ihr Twitter-Profilbild mit Laseraugen ausstattete, erntete sie dafür gar ein Lob vom MicroStrategy-CEO Michael Saylor höchstpersönlich.

18.04.2021 – 20:27
Paol HergertPaol Hergert
Mark Cuban investiert in CryptoSlam

Der Multimilliardär und Krypto-Befürworter ist bereits seit einiger Zeit auch im NFT-Space aktiv. Nun berichtet das Kryptoportal “The Block“, dass der Besitzer des NBA-Teams Dallas Mavericks in das NFT-Start-up CryptoSlam investiert habe. Die Investition tätigte der Unternehmer via seiner Risikokapitalgesellschaft Radical Investment. Gegenüber dem Portal sagte CryptoSlam-CEO Randy Wasinger, dass er das Unternehmen bis dato selbst finanziert hätte. Zwar schweigt Cuban bezüglich der Summe seines Investments. Die Geldsorgen, die Wasinger und dessen NFT-Transaktionsdaten-Unternehmen bislang geplagt haben, dürften mit dem Einstieg des Promi-Investors jedoch Geschichte sein.

SekundärhandelYahoo! Japan öffnet Plattform für NFT-Geschäfte

5 Stunden

Oftmals sind es Sammelgegenstände, die auf NFT abgebildet sind. Diese will man bekanntlich tauschen und verkaufen. In Japan gibt es dazu bald eine neue Option.

Japanischen Sammler:innen von tokeniserten Gegenständen steht bald ein weiterer Umschlagplatz für Non-fungible Token (NFT) zur Verfügung. Dafür sorgt eine Kooperation zwischen dem Internetkonzern Yahoo! Japan und dem heimischen Messaging-Anbieter Line Corporation.

Die beiden Unternehmen gaben am heutigen 27. Juli ihre Zusammenarbeit bekannt, um Sekundärverkäufe von NFT zu ermöglichen, die auf einer Blockchain von Line herausgegeben wurden. Bei Yahoo! Japan handelt es sich dabei um ein Joint-Venture des US-Amerikanischen Yahoo!-Konzerns und des japanischen Tech-Unternehmens Softbank. In der Pressemitteilung heißt es weiterhin:

Yahoo! Japan und Line werden ihre Zusammenarbeit bei verschiedenen Diensten unter der Prämisse verstärken, verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Sicherheit der Nutzer und der Datenverwaltung zu verbessern. Wir werden den Synergieeffekt der Zusammenarbeit verstärken, das beste Nutzererlebnis bieten und uns um die Lösung sozialer Probleme bemühen.

NFT auf Auktionsplattform

Konkret arbeitet Yahoo! Japan bei dem Projekt mit der Krypto-fokussierten Line-Tochter LVC Corporation zusammen. Die NFT sollen dabei auf der Auktionsplattform Yahoo! Auctions zum Weiterverkauf angeboten werden. Die Plattform wird hierzu mit der Line Bitmax Wallet verbunden, die auch die Verwaltung von NFT erlaubt. Die Pressemitteilung merkt ferner an, dass ein Auktionsmechanismus den NFT-Preis automatisch an den Marktwert anpassen soll.

Dass NFT in Japan auf Interesse stoßen, beweist ferner auch der Enjin Token. Das Projekt ist auf die Gaming-Branche ausgerichtet und ging im Januar an den Start. Mit ihm lassen sich Spielgegenstände oder gar virtuelle Grundstücke in Token-Form überführen.