Nakamoto (NAKA) 

Aus 100.000 werden 600 US-Dollar: Diese Bitcoin-Aktie ist um 99 Prozent gefallen

Der spektakuläre Start der Bitcoin-Treasury-Firma Nakamoto endet in einem massiven Kursverfall. Milliarden an Marktwert sind vernichtet. Was ist passiert?

Dominic Döllel
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„Eine dramatische, rot beleuchtete Szene, die einen Krypto-Markteinbruch symbolisiert. Im Zentrum steht die bronzene Statue von Satoshi Nakamoto in einer Kapuze, die im Hintergrund leicht unscharf erscheint. Davor thront eine große, detaillierte Bitcoin-Münze auf einem dunklen, steinigen Untergrund. Das gesamte Bild ist von einem fallenden, roten Kerzenchart (Candlestick-Chart) und rötlichem Nebel überlagert, was eine Atmosphäre von Kursverfall und finanzieller Anspannung erzeugt.“

Beitragsbild: KI-generiert

| Das von Satoshi Nakamoto inspirierte Unternehmen leidet unter dem fallendem Bitcoin-Kurs

Die Bitcoin-Treasury-Firma Nakamoto (NAKA) – deren Name vom Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto inspiriert wurde – hat seit ihrem Höchststand rund 99,34 Prozent an Wert verloren. Das zeigen Daten von Tradingview. Eine Investition von 100.000 US-Dollar wäre heute nur etwa 600 US-Dollar wert. Die Entwicklung markiert einen der drastischsten Einbrüche im Umfeld börsennotierter Bitcoin-Strategien.

Bitcoin-Totalverlust in weniger als einem Jahr

Das Unternehmen war erst im Mai 2025 von David Bailey gestartet worden, einem gut vernetzten Unternehmer der Bitcoin-Szene. Über ein Private Investment in Public Equity sowie Wandelanleihen sammelte Nakamoto insgesamt rund 710 Millionen US-Dollar von mehr als 200 Investoren ein.

Für den Börsengang nutzte Nakamoto die bestehende Aktiengesellschaft KindlyMD. Die Aktie des kleinen Gesundheitsunternehmens reagierte zunächst mit starken Kursgewinnen auf die Ankündigung der Fusion. Mitte August wurde der Zusammenschluss abgeschlossen, wodurch das eingesammelte Kapital erstmals in Bitcoin investiert werden konnte.

Rechnung ohne Donald Trump

Kurz darauf kaufte Nakamoto 5.744 BTC für rund 679 Millionen US-Dollar zu einem durchschnittlichen Preis von mehr als 118.000 US-Dollar je Bitcoin. Damit positionierte sich das Unternehmen unter den zwanzig börsennotierten Firmen mit den größten Bitcoin-Beständen.

Bailey hatte aber die Rechnung ohne Donald Trump und seine Unberechenbarkeit gemacht. Im Rahmen vieler Entscheidungen des US-Präsidenten, durchlebt Bitcoin derzeit eine volatile Phase – die noch eine längere Zeit andauern könnte.

Auch Bitcoin-Strategie von Strategy strauchelt

Trotz der ambitionierten Strategie und weiterer Expansionspläne, darunter eine angekündigte Investition von 30 Millionen US-Dollar in das japanische Unternehmen Metaplanet, konnte der Markt die Erwartungen offenbar nicht erfüllen: Die Investoren haben das Vertrauen in die Firma verloren.

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Der drastische Kursverfall zeigt, wie volatil und gefährlich solche Bitcoin-Strategien sein können. Auch Strategy pausiert den wöchentlichen Bitcoin-Sparplan. Bislang schweigt Michael Saylor dazu.

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