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wBTC DeFi-Vorstoß: CoinList möchte dezentral werden

Die Token-Listingplattform CoinList möchte sich dezentralisieren und mit Hilfe eines Bitcoin-Derivates DeFi-Anwendungen ermöglichen.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Trading (Symbolbild) durch Roboter verkörpert

Beitragsbild: Shutterstock


Die Plattform CoinList ist unter anderem bekannt, da Twitter CEO Jack Dorsey in diese investiert ist. Bislang waren es in erster Linie institutionelle Kunden, die von dem CoinList-Service profitiert haben. Dies soll sich nun ändern, indem man sich für alle Nutzer öffnet. Konkret geht es um den Service, seine Bitcoin in wBTC umzuwandeln. Dabei handelt es sich um einen 1 zu 1 durch Bitcoin gedeckten ERC20 Token. Bislang mussten Privatpersonen ihre Bitcoin zunächst über einen Exchange in Ether umtauschen. Erst im Anschluss konnten diese dann damit wBTC erwerben.

Bitcoin und das DeFi-Ökosystem

Die Schaffung eines DeFi-Ökosystems auf der Bitcoin Blockchain ist weitgehend gescheitert. Schließlich mangelt es an einer Smart-Contract-Fähigkeit, die bei Ethereum und anderen Blockchains vorhanden ist. Der Großteil der bisherigen Bemühungen konzentrierte sich auf Interoperabilität und Atomic Swaps. Entsprechend liegt in dem wBTC Token die Möglichkeit, das Wertversprechen von Bitcoin mit der Funktionalität einer Smart-Contract-Plattform zu vereinen und für DeFi-Anwendungen nutzbar zu machen.

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