Krypto-Mekka USA? DAO: Bald in Wyoming offiziell als Unternehmen anerkannt?

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Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Der US-Bundesstaat Wyoming schickt sich an, zu einem wahren Mekka für Unternehmen aus dem Krypton-Sektor zu werden. Senatorin Cynthia Lummis kann dies nur recht sein.

Unter den US-Bundesstaaten genießt Wyoming aufgrund seiner überaus Krypto-freundlichen Gesetzgebung einen gewissen Sonderstatus. Maßgeblich dafür verantwortlich ist die Senatorin Cynthia Lummis, die neben Bitcoin & Co. auch dem Ex-Präsidenten Donald Trump die Treue hält. Im Repräsentantenhaus Wyomings steht nun eine folgenschwere Entscheidung an. Und zwar liegt dort ein Gesetzentwurf vor, der beantragt, die DAO (Dezentrale Autonome Organisation) als Unternehmensform anzuerkennen. 


DAO auf dem Weg zu mehr Legitimation

DAO sind Unternehmen, deren Hierarchie auf Smart Contracts aufbaut. Die Entscheidungsfindung innerhalb der Organisation wird geteilt, anstatt einem Chef oder einer Führungskraft alleine zu obliegen. Wyoming wäre der erste US-Bundesstaat, der ein solches Gesetz in Kraft setzt. Sollte der Gesetzentwurf das Repräsentantenhaus passieren, würde es jeder DAO ermöglichen, sich in Wyoming niederzulassen. Solche Krypto-Projekte erhielten als Unternehmen damit größere Legitimität. Der Ruf des Staates Wyoming als Blockchain-freundliche Jurisdiktion für neue Unternehmen wäre weiter gestärkt.

Neben seinen Bestrebungen zugunsten von DAOs führte der Staat im Februar ebenfalls einen Gesetzentwurf ein, um ein Blockchain-basiertes System für Unternehmen aufzubauen. Die Regelung soll es ermöglichen, Berichte, Daten und andere gesetzlich vorgeschriebene Informationen per Blockchain einzureichen. Ihren Ruf als große Krypto-Befürworterin hat Cynthia Lummis unlängst ein einem Interview mit Chainalysis noch einmal untermauern können. Sie ist der festen Überzeugung, dass Bitcoin auf dem Weg ist, ein “Mainstream-Produkt“ zu werden. 

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Nächstes IPO?Milliardenschwerer Investmentfonds stellt sich hinter Kraken

12 Stunden

Nach dem spektakulären Börsengang von Coinbase, nehmen auch andere Bitcoin-Börsen Anlauf für ein eigenes IPO. Darunter auch Kraken.

Der 5 Milliarden US-Dollar schwere Investmentfonds RIT Capital Partners hat sich bei der Bitcoin-Börse Kraken eingekauft. Die Höhe der Beteiligung des Londoner Finanzhauses ist bislang nicht bekannt.

Wie aus einer Mitteilung vom 12. April hervorgeht, erfuhren Anleger des von Jacob Rothschild gegründeten Fonds bereits im März von dem Investment. In der Mitteilung beschreibt der Broker James Glass Kraken als eine der größten Bitcoin-Börsen mit mehr als 6 Millionen Kunden. Er stellt eine Verbindung zu den IPO-Plänen des Umschlagsplatzes aus San Francisco her:

Medienberichten zufolge erwägt Kraken einen Börsengang mittels eines direkten Listings im Jahr 2022, nachdem das Handelsvolumen und die Zahl der Neukunden durch den Anstieg des Bitcoin-Preises einen Rekord erreicht haben.

Kraken tritt in Coinbase’ Fußstapfen

Die Pläne von Kraken stehen selbstverständlich im Zusammenhang mit dem Börsengang des Konkurrenten Coinbase. Naheliegend ist folglich, dass RIT Capital sich schon einmal in Stellung bringt, um von einem möglichen Kraken-Listing zu profitieren. Die Pläne von Coinbase bezeichnete Glass dabei als eine “Blockbuster-Direktlistung.” Beobachter gingen im Vorfeld davon aus, dass Coinbase auf 100 Milliarden US-Dollar eingeschätzt werden könnte. Im Zuge des Dircet-Public-Offering-Verfahrens verkaufen die Shareholder der Krypto-Börse gerade ihre Anteile.

Aus der Mitteilung von Glass geht weiterhin hervor, dass das 10 Milliarden US-Dollar schwere Kraken den eigenen Unternehmenswert verdoppeln will. Laut dem Kraken CEO Jesse Powell seien Gespräche für die neuerliche Finanzierungsrunde für den Moment jedoch aufs Eis gelegt. Man warte die Ergebnisse des Coinbase-Börsengangs ab. Für RIT Capital zeichnet sich hier indessen eine weitere Möglichkeit ab, um aus der Beteiligung Gewinn zu schlagen.

Hooks-UpgradeXRP Ledger soll mit Smart Contracts aufgerüstet werden

14 Stunden

XRPL Labs hat das Hooks Beta-Testnet gelauncht. Besteht das Testnet dem Stresstest, könnte die Ripple-Währung bald in Smart Contracts eingebunden werden.

Nach neun Monaten Entwicklungszeit geht das Hook-Testnet in die öffentliche Betaversion über. XRPL Labs zufolge handelt es sich bei Hooks um “effiziente Codestücke, die auf einem XRPL-Konto definiert werden”. Dadurch lassen sich Transaktionen, je nach Komplexitätsgrad, zwischen zwei oder mehreren Parteien auffächern.

Quelle: XRPL Labs

Durch Hooks lässt sich somit “das Verhalten und der Ablauf von Transaktionen beeinflussen”. Dabei können sie ganz simple Befehlsstrukturen abbilden, wie etwa.: “lehne Zahlungen unter 10 XRP ab”, oder “für alle ausgehenden Zahlungen, sende 10 % auf mein Sparkonto”. Je mehr Parteien und Transaktionen, umso komplexer werden diese Vorgänge.

Das Hooks Testnet geht jetzt in die heiße Phase über. XRPL Labs plant mit einer achtmonatigen Entwicklungszeit, bis sich Hooks in das XRP Ledger integrieren lassen.

Die Hooks sind derzeit in einem öffentlichen Testnetz live. Es ist Zeit zum Testen, Codieren, Spaß haben und Dinge kaputtzumachen, sodass eine zukünftige Änderung zum Hinzufügen von Hooks zum XRP Ledger Livenet mit Zuversicht entworfen werden kann, hoffentlich Ende 2021.

Am Ende entscheiden jedoch die Validator Nodes über das Hooks-Schicksal im XRP Ledger. Für eine Integration braucht es eine 80-prozentige Zustimmung.

AdaptionWeWork: Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen

19 Stunden

Laut einer Ankündigung hat die Coworking-Plattform WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen und akzeptiert nun auch Kryptowährungen. Die ersten Zahlungen sollen von Coinbase fließen.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, zieht immer weitere Kreise. Nach der Meldung, wonach Time-Leser ab Juli ihr Abonnement auch in BTC zahlen können, ist ein weiteres Beispiel der absolute Gigant unter den Coworking-Plattformen WeWork. Laut einer Ankündigung hat WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen. Fortan ist es möglich, Zahlungen in digitaler Währung für die virtuellen Arbeitsräume zu entrichten.

Dazu zählen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USD Coin (USDC), Paxos (PAX) und mehrere andere Kryptowährungen. WeWork wird die Währungen auch in seiner Bilanz halten und dort entsprechend ausweisen. Das Unternehmen wird seinerseits Vermieter und Drittpartner in Kryptowährungen bezahlen, wo dies möglich ist. Dafür möchte WeWork die größte US-Kryptobörse Coinbase nutzen. 

Viele Kunden von WeWork sind Fintechs

Überdies wird Coinbase das erste Mitglied sein, das Kryptowährung für die Bezahlung seiner WeWork-Mitgliedschaft verwendet. Als führendes Unternehmen im Fintech-Sektor möchte Coinbase offenbar mit gutem Beispiel vorangehen und nebenher auch in eigener Sache die Werbetrommel rühren. Für CEO Sandeep Mathrani ist die Entscheidung, Krypto-Zahlungen einzuführen, nur konsequent. Schließlich zählen viele Fintech-Startups bereits zur Klientel. 

Es ergibt nur Sinn für uns, die Möglichkeiten, die wir bieten, zu erweitern, indem wir Kryptowährung als akzeptierte Zahlungsform für unsere Mitglieder hinzufügen

, fügte Mathrani hinzu.

Rosige Zukunft?BlackRock-CEO: “Kryptowährungen können tolle Anlageklasse werden”

1 Tag

BlackRock-CEO Larry Fink glaubt, dass Kryptowährungen in Zukunft eine “tolle Asset-Klasse” sein werden. Für langfristige Großinvestoren spielten sie jedoch nur ein untergeordnetes Thema

Der Krypto-Space prosperiert. Egal ob Bitcoin, Ethereum, BNB oder auch Dogecoin, so gut wie jede Kryptowährung konnte seit Ende letzten Jahres enorme Kurszugewinne verzeichnen. Die digitalen Assets werden sowohl bei institutionellen als auch bei Privatanlegern immer beliebter. Nun erhält die aufkeimende Asset-Klasse ein großes Lob von niemand geringerem als Larry Fink, dem CEO des größten Vermögensverwalters der Welt: BlackRock.

In einer Sendung von CNBC zeigte sich der BlackRock-Gründer optimistisch gegenüber Kryptowährungen. Er sagte dem US-Sender:

Es wird wahrscheinlich eine tolle Asset-Klasse werden, ich glaube daran. […] Gleichzeitig glaube ich jedoch nicht, dass sie ein Ersatz für richtige Währungen sind. Ich denke, wir werden Kryptowährungen von Dollars und Kryptowährungen von anderen Währungen erleben. Aber ich glaube nicht, dass wir über Kryptos als Ersatz für eine Währung nachdenken sollten. Dennoch bin ich von ihr als Anlageklasse fasziniert.

BlackRock CEO Larry Fink gegenüber CNBC

Gleichzeitig mahnte der BlackRock-CEO jedoch davor, das Narrativ der institutionellen Krypto-Investoren zu überzeichnen. Es sei zwar durchaus zu beobachten, dass ein erhöhtes Interesse von professioneller Seite gegenüber Krypto-Assets bestehe, jedoch wäre aktuell für einen Großteil der langfristigen Investoren – wie beispielsweise Pensions- oder Staatsfonds – das Thema Kryptowährungen eher nebensächlich.

Bereits in der Vergangenheit war Larry Fink wiederholt mit Äußerungen gegenüber Bitcoin oder anderen Kryptowährungen aufgefallen. Das Wort des Chefs des größten Vermögensverwalters der Welt hat dabei Gewicht. Erst im Januar sorgte der BlackRock-CEO mit Aussagen über Bitcoin für mediale Aufmerksamkeit, als er der Kryptowährung das Potenzial eines digitalen Wertspeichers zusprach. Zudem ist BlackRock durch seine Beteiligung an MicroStrategy bereits indirekt in Bitcoin investiert. Ob sich jedoch das indirekte Investment in ein direktes Investment umwandeln wird, wird die Zukunft zeigen.

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