Turbulente Woche voraus 

Bitcoins Volatilität erreicht vor US-Wahl ein Drei-Monats-Hoch

US-Wahl, vielleicht Zinssenkungen: Für Bitcoins Kurs dürfte der November eine Bewährungsprobe werden. Es wird wahrscheinlich sehr volatil.

Giacomo Maihofer
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Ein Kerzenchart, das abgestürzt ist.

Beitragsbild: Shutterstock

| Wie gefährlich könnte es jetzt werden?
  • Bitcoin steht vielleicht der turbulenteste Monat der letzten Zeit bevor.
  • Das lässt ein Blick auf den Bitcoin-Implied-Volatility-Index von Deribit vermuten.
  • Er gilt als genauer Maßstab für die Preisschwankungen in den nächsten 30 Tagen.
  • Der Index stiegt auf 63 Prozent. Ein Höchststand seit Ende Juli 2024.
  • Diese Volatilität hat vor allem mit der US-Wahl zu tun, glauben Experten.
  • Der Markt spekuliert auf einen Gewinn von Trump, doch seine Führung – zum Beispiel auf Polymarket – schwindet.
  • Hier liegen die Chancen nur noch bei 57 Prozent. Vorherige Woche waren es 66 Prozent.
  • Außerdem wird auf neue Zinssenkungen der Federal Reserve spekuliert. Diese sorgen meist für steigende Kurse.
  • Das Open Interest auf den Futures-Märkten bleibt fast unverändert bei rund 40 Milliarden US-Dollar.
  • Es indiziert das allgemeine Interesse an Bitcoin, vor allem von institutionellen Investoren.
  • Die Funding Rate ist leicht negativ. Das heißt, das Sentiment ist eher bearish.
  • Mehr darüber, wie man aus dem Verhalten am Futures-Markt Zukunftsprognosen ableitet, erfahrt ihr in diesem Artikel: Bitcoin-Futures-Markt: Eine Goldgrube für Kurs-Prognosen
  • Bitcoin notiert aktuell bei 68.000 US-Dollar. Die Woche zuvor erklomm es fast ein neues Allzeithoch, prallte aber bei 73.500 US-Dollar ab.
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