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Bitcoin unter Druck – Nur dieser Top-Coin trotzt dem Abverkauf

Bitcoin fällt auf den niedrigsten Stand seit Wochen. Auslöser sind unter anderem der erste öffentlich bekannte Bitcoin-Verkauf von Strategy sowie eine eingetrübte Stimmung an den Finanzmärkten.

Dominic Döllel
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Eine Bitcoin-Münze liegt auf einer reflektierenden Oberfläche, im Hintergrund zeichnet sich ein rotes, nach unten gerichtetes Liniendiagramm ab, das einen kürzlichen Rückgang des Wertes der Kryptowährung signalisiert.

Beitragsbild: Shutterstock

| Kann Bitcoin das Ruder herumreißen?

Der Bitcoin-Kurs hat seine jüngste Schwächephase ausgeweitet. In den frühen Handelsstunden am heutigen 02. Juni fiel die größte Kryptowährung zeitweise auf 70.120 US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit mehreren Wochen. Aktuell notiert Bitcoin bei rund 70.500 US-Dollar. Auf Sicht von 24 Stunden ergibt sich ein Minus von vier Prozent, innerhalb einer Woche belaufen sich die Verluste auf 8,5 Prozent.

Auch der Krypto-Markt zeigt sich schwach: Ethereum notiert knapp unter der Marke von 2.000 US-Dollar. XRP ist um drei Prozent auf 1,28 US-Dollar und Solana um 1,7 Prozent auf 80,47 US-Dollar gefallen.

Erster Bitcoin-Verkauf von Strategy sorgt für Druck

Belastet wird die Stimmung vor allem durch eine neue Offenlegung von Strategy. Das Unternehmen gilt als größter börsennotierter Bitcoin-Halter weltweit und hat nun erstmals seit Beginn seiner Bitcoin-Strategie vor fünf Jahren einen Verkauf öffentlich gemacht.

Wie aus einer aktuellen Pflichtmitteilung hervorgeht, veräußerte das Unternehmen 32 Bitcoin für insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 77.135 US-Dollar pro Bitcoin. Die Erlöse sollen zur Finanzierung von Ausschüttungen an Inhaber von Vorzugsaktien verwendet werden.

Der Verkauf fällt zwar gemessen an den gesamten Beständen gering aus. Dennoch sorgt die Nachricht für Aufmerksamkeit, da Strategy bislang ausschließlich als Käufer am Markt auftrat.

Schwächere Aktienmärkte und hoher Ölpreis belasten

Zusätzlicher Gegenwind kommt von den traditionellen Finanzmärkten. Nach den jüngsten Rekordständen nahmen Anleger an den Aktienmärkten Gewinne mit. Der MSCI Asia-Pacific Index hat 0,5 Prozent, der südkoreanische Kospi hat 1,8 Prozent verloren. Auch die Futures auf den Nasdaq 100 notieren im Minus.

Der Ölpreis bleibt unterdessen auf hohem Niveau. Brent-Rohöl kostete zuletzt rund 94,40 US-Dollar je Barrel. Hintergrund sind weiterhin festgefahrene Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Höhere Energiekosten nähren die Sorge, dass die US-Notenbank ihre Zinspolitik länger restriktiv halten könnte.

Eine Ausnahme im Krypto-Markt bleibt Hyperliquid. Der HYPE-Token legte innerhalb von sieben Tagen um 21 Prozent auf 72 US-Dollar zu und entwickelte sich damit deutlich besser als Bitcoin und Ethereum.

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