Crypto Valley Bitcoin Suisse: Angebot wird um Tezos Custody und Staking ergänzt

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Die Bitcoin Suisse erweitert ihr Angebot für institutionelle Kunden um Dienstleistungen rund um die Kryptowährung Tezos.

Die Bitcoin Suisse und Tezos gehören zu den zwei bekanntesten und größten Akteuren im schweizerischen Zug, das auch als Crypto Valley bekannt ist. Während die Bitcoin Suisse als umfassender Krypto-Dienstleister zahlreiche institutionelle Kunden im Krypto-Bereich betreut, also zum Beispiel Custody und Brokerage anbietet, hat sich Tezos als Blockchain–Protokoll einen Namen gemacht. Insbesondere das Staking der Kryptowährung Tezos (TXZ) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mit knapp zwei Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung befindet sich Tezos auf Platz 10 aller Kryptowährungen gemäß Marktkapitalisierung.

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Auf ihrer Homepage hat die Bitcoin Suisse nun bekanntgegeben, dass sie ihren institutionellen Kunden die Möglichkeit bietet, Tezos zu verwahren. Damit können nun auch institutionelle Anleger in den Genuss von Staking kommen. Schließlich läuft alles hochreguliert über die den Custody Service von Bitcoin Suisse, die bereits schon über eine Milliarde US-Dollar an Assets verwaltet.

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Kopf-an-Kopf-RennenMarathon und Riot kämpfen um Vorherrschaft im Bitcoin Mining

3 Stunden

Erst vor Kurzem investierte die Marathon Patent Group in 10.000 Antminer S-19 und war somit auf dem besten Weg, das führende Bitcoin Mining-Unternehmen Nordamerikas zu werden. Konkurrent Riot Blockchain kündigte daraufhin ebenfalls eine Investition in neue Mining-Hardware an, mit der es wiederum Marathon überholen würde. Der Kampf um die Bitcoin-Mining-Krone bleibt spannend.

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Am 26. Oktober 2020 kündigte das Marathon den Kauf von weiteren 10.000 Antminer S-19 Pro an. Damit soll bis Juli 2021 eine operative Hash Rate von 2,56 Exahashes pro Sekunde (EH/s) erreicht werden. Das wären 1,9 Prozent der aktuellen Hashing-Leistung des kompletten Bitcoin-Netzwerks. Marathon verfolgt das Ziel, das größte Mining-Unternehmen Nordamerikas zu werden.

Zuvor hatte das Unternehmen 10.500 S19-Pro-Modelle gekauft, um den bereits vorhanden Bestand von 2.560 Einheiten auszubauen. Bis auf 500 Einheiten, die erst im November eintreffen, sollen alle Miner im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert werden.

Riot Blockchain kündigte indes den Kauf von 2.500 S-19 Pro an, die bereits im Dezember 2020 einsatzbereit sein sollen. 2020 hat das Unternehmen bislang 18.640 S-19 Pro gekauft. Ursprünglich zielte Riot bis Juli damit auf eine Hash Rate von 2,3 EH/s ab. Nach der Ankündigung von Marathon, beschloss Riot jedoch Anfang des Monats eine zweite Transformationsphase ins Leben zu rufen und in 2.500 weitere S-19 Pros zu investieren, die bereits im Dezember 2020 einsatzbereit seien.

Rennen um die Bitcoin-Mining-Krone bleibt spannend

Momentan liegt Riot mit Hash-Rate von 519 Pentahashes pro Sekunde (PH/s) im Konkurrenzkampf um die führende Bitcoin-Mining Position vorne. Marathon – mit um 300 PH/s geringeren Kapazität – plant die Konkurrenz bis spätestens April 2021 zu überholen.

Weit entfernt von der Bitcoin Spitze befindet sich dagegen das Unternehmen Layer 1, das ursprünglich 30 Prozent der globalen Hash-Rate für sich beanspruchen wollte. Ein Richter lehnte den Antrag des Unternehmens auf Abweisung einer Patentverletzungsklage des Technologieunternehmens Lancium ab. Lancium warf Layer vor, seine Technologie zur Anpassung des Stromverbrauchs in Mining-Anlagen verwendet und damit gegen das Patentrecht verstoßen zu haben.

Michael McNamara, CEO von Lancium, der die rasche Ablehnung des Richters sehr schätze, gibt sich indessen siegesgewiss:

Wir freuen uns auf die nächsten Phasen des Falles und letztendlich auf die Gelegenheit, unseren Fall der Jury zu präsentieren.

DeFi-BrückeBalancer kooperiert mit Ethereum-Konkurrent NEAR

20 Stunden

Das wichtige Decentralized Finance (DeFi)-Projekt Balancer, ist bald bei Ethereum-Konkurrent NEAR nutzbar. Was bedeutet das für DeFi?

NEAR ist eine Smart-Contract-Plattform, die erst letzte Woche ihr Mainnet gestartet hat und DeFi-Projekte unterstützen will. Zudem will das NEAR-Team kostengünstiger und schneller als das Ethereum-Netzwerk sein.

Dahingegen ist Balancer ein automatisierter Market-Maker, der ähnlich wie die dezentrale Exchange (DEX) Uniswap funktioniert. Balancer will es Anwendern überdies ermöglichen, eigene DeFi-Produkte und Dienstleistungen aufzubauen.

Was will NEAR für das DeFi-Protokoll erreichen?

Grundsätzlich will das NEAR-Protokoll Projekten wie Balancer bei der Skalierung helfen. Jeremy Musighi, Head of Growth bei Balancer Labs, erhofft sich durch die Verschmelzung Synergieeffekte:

Wir fokussieren uns weiterhin auf die Entwicklung von Balancer auf Ethereum. NEAR wollen wir dazu nutzen, um unsere DeFi-Produkte in einem kostengünstigen Umfeld zu testen.

Mit der Hilfe einer Ethereum-Near-Brücke, soll es Ethereum-Anwendungen möglich sein, die Vorteile des NEAR-Netzwerks zu nutzen, ohne ihre Code-Basis komplett neu aufbauen zu müssen. Dadurch muss Balancer kein neues Produkt aufsetzen, sondern kann sein bestehendes Produkt zu einer kostengünstigen und schnellen Blockchain transferieren.

Grayscale UmfrageBitcoin profitiert von COVID-19

22 Stunden

Eine Umfrage von Grayscale Investments zeigt, dass die COVID-19-Pandemie die Nachfrage für Bitcoin (BTC) erhöht hat. Dabei gibt es ein deutliches Gefälle zwischen den Generationen.

Das zweite Jahr in Folge hat Grayscale, der weltweit größte Vermögensverwalter für digitale Währungen, Investoren zu Bitcoin und Co. befragt. Da immer mehr Leute sich für digitale Assets interessieren, versucht Grayscale eine Vielzahl von Perspektiven und Forschungsergebnissen zu beleuchten. Dadurch will das Unternehmen herauszufinden, wie digitale Währungen in das globale Finanzsystem passen.

In ihrer Bitcoin Investor Study hat Grayscale 1.000 US-Bürger im Alter zwischen 25 und 64 Jahren befragt, die persönliche Investitionen von mehr als 10.000 US-Dollar abgeschlossen haben. Die Umfrage fand von Juni bis Juli dieses Jahres statt.

Mehrheit hat wegen COVID-19 in Bitcoin investiert

63 Prozent der Befragten, die in den letzten Monaten in Bitcoin investiert haben, gaben an, dass die Pandemie ihre Entscheidung beeinflusst hat. Darüber hinaus fanden 39 Prozent Bitcoin aufgrund der Pandemie interessanter. Lediglich 13 Prozent sagten, dass die Ereignisse im Zusammenhang mit COVID-19 ein BTC-Investment weniger attraktiv gemacht haben.

Großer Generationenunterschied – Chance für BTC?

Trotz vieler Anzeichen, dass Investoren zunehmend an digitalen Währungen interessiert sind, steht die Anlageklasse noch vor einigen Herausforderungen. Insbesondere in der Gruppe der 55- bis 64-jährigen dominiert bislang noch die Bitcoin-Skepsis.

Bitcoin Investor Study
Quelle: Grayscale

Danach schrecken die ältere Investorengeneration vor allem die vergleichsweise starken Kursschwankungen bei digitalen Assets ab.

Die BIZ will mehrCBDC Proof of Concept noch Ende 2020?

1 Tag

In der Schweiz forscht man weiter an digitalen Zentralbankwährungen (CBDC). Die Schweizer Notenbank und die „Bank der Banken“ gaben nun eine Kooperation bekannt.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) arbeiten gemeinsam einem Proof of Concept. Bis Ende des Jahres soll dieser digitale Zentralbankwährungen (CBDC) untersuchen. Benoît Cœuré, Leiter des Innovationsinstituts der BIZ, hat dies in einer Rede in Shanghai am 25. Oktober erklärt. Das chinesische The Paper hat seine Rede zitiert.

Die Kooperation der beiden Banken soll dabei helfen, den Einfluss von CBDC auf den Einzelhandel zu untersuchen. Bereiche wie Zahlungssysteme, Anwendungen, Datensicherheit und Regularien müsse man für eine erfolgreiche und sichere digitale Zentralbankwährung unter die Lupe nehmen. Die BIZ müsse dafür jedoch ihre eigene Blockchain aufrüsten, so Cœuré.

CBDC: Cœuré treibt Analyse voran

Benoît Cœuré ist seit Januar 2020 bei der BIZ, vorher war er bei der Europäischen Zentralbank (EZB). An einem am 9. Oktober erschienenen Report zu den Blockchain-basierten Fiatwährungen haben sich auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die SNB beteiligt. Am wichtigsten sieht dieser Bericht den Grundsatz, dass eine CBDC die finanzielle Stabilität des Markts nicht gefährden darf. Ein Jahr zuvor, am 8. Oktober 2019, verkündeten die BIZ und die SNB die Gründung eines CBDC-Innovations-Hubs.

Die 1930 gegründete BIZ hat das Ziel, die internationale Zusammenarbeit in Währungs- und Finanzfragen zu fördern. Sie dient Zentralbanken auch als Bank, weshalb man sie ebenfalls als „Bank der Zentralbanken“ bezeichnet. Sowohl die Österreichische Nationalbank als auch die Deutsche Bundesbank sind Mitglieder der Bank mit Sitz in Basel. Die Schweiz, vertreten durch den Präsidenten des Direktoriums der SNB, ist seit Gründung der BIZ Mitglied des Verwaltungsrats. Dort hat die Bundesrepublik mit Jens Weidmann (Präsident der Bundesbank) ebenfalls einen Sitz.

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