Some like it hot Bitcoin Mining sorgt in diesem Winter für geringere Heizkosten

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Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Bitcoin Mining in Russland.

Quelle: Shutterstock

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Die hohen Stromkosten fürs Mining sind bekannt. Allerdings können die Heizkosten im Gegenzug sinken, wie ein aktueller Artikel im Wall Street Journal aufdeckt. Neben Bitcoin gedeihen somit auch Tomaten.

Die Hitzeentwicklung bei Bitcoin-Mining-Rechnern ist bekanntlich sehr stark. Erst kürzlich berichteten wir über Mining-Farmen in Pakistan, die in den bergischen Regionen des Landes entstehen, weil diese besonders kühle – und dadurch günstige – Voraussetzungen für die Rechner bieten.

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In den hiesigen Gefilden dreht man den Spieß gewissermaßen um und setzt die Bitcoin-Mining-Rechner gezielt als Heizung ein. Dies geht aus einer aktuellen Recherche des Wall Street Journal hervor. Krypto-Miner in Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika berichten demnach, dass ihre gesamten Heizkosten gesunken seien. Dabei liegt die Temperatur in ihren Räumen trotzdem oft weit über dem Normalwert – einige Miner berichten sogar über ungemütlich hohe Temperaturen.

Offenbar hat die COVID-19-Pandemie mit zu dieser Entdeckung beigetragen, da sich nun auch in Mining-Szene mehr Leute zu Hause aufhalten, als früher. Vor der Pandemie durften sich viele US-Studenten noch auf dem Campus aufhalten und auch dort wohnen. Sie nutzten den von der Universität zur Verfügung gestellten “kostenlosen” Strom fürs Bitcoin Mining. Ein Betreuer eines Studentenwohnheims sagte damals, dass er im Winter gar keine Heizung bräuchte. Der Mining-Rechner heize den Raum genug.

Das Wall Street Journal zitiert den kalifornischen Fotografen Thomas Smith. Dieser wärmt mit seinen Rechnern sogar ein kleines Treibhaus mit Tomaten. In natürlich warmen Nächten müsse er sogar aufpassen, dass die Früchte nicht im Treibhaus „gegrillt“ würden. Diese Methode eignet sich gleichwohl nicht für jedermann. Schließlich will auch Bitcoin Mining gelernt sein und selbst wenn die Heizkosten im wahrsten Sinne des Wortes in den Keller gehen, bleiben die hohen Stromkosten natürlich bestehen. 


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++ NFT Newsticker ++Meebits – NFT-Dieb erbeutet 700.000-USD-Unikat

12 Stunden

War es zum Jahreswechsel noch der DeFi-Space, der die Nachrichtenlage des Kryptomarktes beherrschte, sind es seit geraumer Zeit nun Non-fungible Token (NFT), über die täglich neue News erscheinen. Im NFT-Newsticker widmen wir uns der Sparte und berichten immer aktuell über die Entwicklungen.


10.05.2021 – 17:02
Paol HergertPaol Hergert
NFT-Diebstahl auf Meebits

Das 85-Millionen-US-Dollar-schwere Krypto-Unternehmen Larva Labs wurde ausgebeutet. Berichten zufolge hat ein Dieb ein digitales Unikat der “Meebits”-Reihe im Wert von rund 700.000 US-Dollar erbeutet.

Larva Labs, die Entwickler hinter NFT-Urgestein CryptoPunks und dem Projekt Meebits haben sogleich den Handel auf der Handelsplattform Opensea ausgesetzt. Nun sei die Sicherheit jedoch wieder hergestellt.

Hacker 0xNietzsche zeigte sich indes stolz, betonte jedoch, dass er in der Angriffszeit eigentlich zwei Meebits hätte erbeuten sollen.

07.05.2021 – 12:52
Paol HergertPaol Hergert
Sotheby’s gibt zweite NFT-Auktion bekannt

Erst vor wenigen Wochen gab das renommierte Auktionshaus Sotheby’s die Versteigerung ihres ersten NFT bekannt – es handelte sich um “The Fungible” vom anonymen Künstler Pak. Die Auktion spielte knapp 17 Millionen US-Dollar ein.

Damit konnte Sotheby’s das Londoner Auktionshaus Christie’s und dessen NFT-Versteigerung des Beeple-Werkes “Everydays: The first 5.000 Days” und dessen 69-Millionen-US-Dollar nicht ganz das Wasser reichen.

Doch das könnte sich jetzt ändern. Denn wie Sotheby’s nun bekannt gab, will das Auktionshaus bereits im Juni dieses Jahres den nächsten NFT-Verkauf abhalten. Bei den ausgewählten Kunstwerken handelt es sich um Werke von Kevin McCoy, Larva Labs und Anna Ridler.

Besondere Aufmerksamkeit dürfte Kevin McCoy zuteilwerden, denn dessen Kunstwerk “Quantum” stellt den ersten jemals geminteten NFT dar.

04.05.2021 – 11:15
Paol HergertPaol Hergert
Genies sammelt 65 Millionen US-Dollar ein

Die NFT-Schmiede Dapper Labs hat den Krypto-Space bereits mit NBA Top Shot, Cryptokitties und der Flow Blockchain bereichert. Nun scheint die kanadische Entwicklungsfirma jedoch ein neues Lieblingsprojekt zu haben: Genies, wie aus einem nun veröffentlichten SEC-Dokument hervorgeht.

Bei Genies handelt es sich um einen Entwickler von digitalen Avataren, der nun – vor allem dank dem Investment von Dapper Labs – in der jüngsten Finanzierungsrunde 65 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, um auf der Flow Blockchain die “einzige virtuelle, übertragbare Identität überall in der digitalen Welt” zu etablieren, wie Genies twittert.

 

 

29.04.2021 – 17:49
Paol HergertPaol Hergert
Hasbro macht jetzt auch in NFT

Hasbro ist den meisten von uns wohl als Herausgeber des Brettspiels Monopoly bekannt. Doch auch neben Brettspielen ist das Unternehmen aktiv, produziert etwa Filme und ist auch im Gaming-Bereich tätig. Insbesondere für letzteres Geschäftsfeld befindet sich das Unternehmen in der aktiven Entwicklungsphase von den Möglichkeiten von Non-fungible Token (NFT).

So sagte der Hasbro-CEO Brian Goldner nun während eines Calls zu den neuen Quartalszahlen, dass Hasbro “viele Möglichkeiten auf der NFT-Seite” sehe. Ob Hasbro demnächst einen NFT der Schlosstraße lanciert, bleibt dabei offen. Goldner und sein Unternehmen scheinen jedoch erkannt zu haben, dass im NFT-Space große Gewinne zu erzielen sind – nicht zuletzt unter Beweis gestellt vom überaus erfolgreichen Projekt NBA Top Shot.

28.04.2021 – 09:18
Paol HergertPaol Hergert
Beeples Rekord-NFT gefälscht

Er nennt sich “Monsieur Personne” und steht dem derzeitigen NFT Hype äußerst kritisch gegenüber. Die Rede ist von einem Hacker, der derzeit durch Fälschungen der wertvollsten Non-fungible Token auf sich aufmerksam macht. Nicht etwa, um diese dann weiterzuveräußern, sondern um der Szene aufzuzeigen, “wie verrückt die Situation mit dem NFT Hype” sei. Zu diesem Zweck hat er den NFT hinter der digitalen Collage “Everydays: The First 5.000 Days” des Künstlers Beeple so nah am Original wie möglich nachgebaut.

Denn der Wert dieser noch recht jungen digitalen Werke bemisst sich nicht in der Einzigartigkeit des Originals der Kunst selbst, denn dem Original gleichende Kopien können beliebig oft von beliebigen Personen heruntergeladen werden. Ihr Wert bemisst sich in den Non-fungible Token, die die Urheberrechte über das Original auf der Blockchain festhalten.

“Monsieur Personne” hat also nicht das Bild selbst hochgeladen, sondern einen eigenen NFT auf der Ethereum-Blockchain hinterlegt, der dem Original für ungeübte Augen zum Verwechseln ähnelt, denn er verfügt über dieselbe Token-ID (#40913). Das ist möglich, weil er einen anderen Smart Contract nutzt. Auch hat er das sogenannte “Seizure-Feature” ausgenutzt, um Beeple als Urheber des NFT erscheinen zu lassen, wie das Portal Coindesk berichtet.

Zwar hat die NFT-Handelsplattform Rarible die Fälschung mittlerweile gelöscht, “Monsieur Personne” hat dennoch aufzeigen können, wie leicht es ist, täuschend echte Fälschungen von NFT zu erzeugen.

27.04.2021 – 16:55
Paol HergertPaol Hergert
Binance will im Juni eine eigene NFT-Plattform einführen

Wie das Kryptoportal “Blockworks” berichtet, will die weltgrößte Krypto-Handelsplattform Binance im Juni dieses Jahres eine eigene NFT-Plattform einführen. Demnach werde Binance zehn Prozent der über die Plattform erzielten Gewinne aus NFT-Verkäufen im “Premium”-Bereich einbehalten und wolle den Nutzern gleichzeitig im “Standard”-Bereich “niedrige Gebühren und größere Liquidität” bieten: hier geben die Nutzer lediglich ein Prozent der erzielten Erlöse an Binance ab.

26.04.2021 – 14:51
Moritz DrahtMoritz Draht
US-Rapper Eminem verkauft NFT-Serie

Der US-Rapper Eminem hat am 25. April die NFT-Serie “Shady Con” auf dem Marktplatz Nifty zur Auktion gestellt. Neben Sammelobjekten wie Actionfiguren beinhaltet die Kollektion auch Beats, die von “Slim Shady” persönlich komponiert wurden. Als Motivation führt der meistverkaufte Musiker der 2000er Jahre seine eigene Sammelwut an. “Ich sammle seit meiner Kindheit alles, von Comics über Baseballkarten bis hin zu Spielzeug, sowie jedes Rap-Album auf Kassette, das ich in die Finger bekommen konnte”, erklärt der Künstler. Mit der NFT-Reihe wolle er seinen Fans die Möglichkeit geben, einmalige Sammelgegenstände der Rap-Ikone als Wertanlage zu erwerben. Die Token stoßen bereits auf eine hohe Nachfrage und gehen für mehrere tausend US-Dollar über die digitale Ladentheke.

23.04.2021 – 12:19
Paol HergertPaol Hergert
Ausgewählte Filmstars erhalten anlässlich der Oscars NFT

Das Krypto-Projekt Nomine(eth) wird anlässlich der anstehenden 93. Oscarverleihung (Sonntag, 25. April) Non-fungible Token an eine Auswahl der nominierten Filmstars verschenken. Von den insgesamt 115 Nominierten erhalten demnach 25 jeweils drei NFT, wie das Portal Cointelegraph schreibt. Zu den 25 Personen, die so ihren (unfreiwilligen) Einstand in den Krypto-Space feiern, gehören alle Schauspieler, die für ihre (Neben-)Rollen nominiert sind sowie die Regisseure, die für die beste Regie nominiert sind. Die Gewinner ihrer jeweiligen Kategorie erhalten zusätzlich einen weiteren NFT, der anschließend an die Oscarnacht auf der Plattform Rarible versteigert wird. Ein Anteil der Erlöse werde danach an einen wohltätigen Zweck der Wahl des jeweiligen Preisträgers gespendet, heißt es.

21.04.2021 – 09:32
Paol HergertPaol Hergert
Snoop Dogg NFT wird verkauft

Basecap, Sonnenbrille und Goldkettchen: Snoop Doggs Kollaboration mit Nyan-Cat-Künstler Christopher Torres sieht genau so aus, wie man sie sich vorstellt. Passenderweise wurde das NFT der GIF nun für den Startpreis von 14,2069 ETH (4/20 und 69) auf dem NFT-Handelsplatz Opensea angeboten. Das entspricht einem Fiat-Gegenwert von rund 33.000 US-Dollar. Das höchste Gebot liegt derzeit bei 16,4207 ETH (37.530 USD). In die Riege eines Beeple steigt der US-Rapper damit zwar nicht auf, die Auktion reiht sich dennoch in eine derzeit erfolgreiche Kombination von NFT und Memes ein. Erst vergangenen Monat wurde ein NFT der “Overly Attached Girlfriend” für 200 ETH (411.000 USD) versteigert.

19.04.2021 – 17:31
Paol HergertPaol Hergert
Edward Snowden verkauft NFT

2.244 ETH brachte der Verkauf des ersten NFT vom NSA-Whistleblower Edward Snowden ein. Der versteigerte “Stay Free”, ein vom Digital-Künstler Platon geschaffenes NFT-Kunstwerk basierend auf einem Foto von Snowden. Den Gewinn wolle der ehemalige CIA-Mitarbeiter vollständig an die Freedom of the Press Foundation spenden, dessen Aufsichtsrat er angehört, wie das Krypto-Portal “Coindesk” berichtet. Snowden gilt als strenger Verfechter der Privatsphäre und Pressefreiheit. In der Vergangenheit erklärte er mehrmals seine positive Haltung zu digitalen Währungen. Zuletzt bemängelte Snowden jedoch den Mangel an Transaktionsdaten.

Ihr wollt mehr zum Thema NFT erfahren? Dann sei euch die aktuelle Ausgabe des Kryptokompass ans Herz gelegt, in der wir uns ausführlich mit dem Thema beschäftigen.

Das sind die teuersten NFT aller Zeiten
19.04.2021 – 08:12
Paol HergertPaol Hergert
Paris Hilton, eine neue NFT-Influencerin?

“Ich bin besessen, es ist alles, worüber ich noch nachdenke”, sagt Paris Hilton, Erbin der Hotel-Milliardäre und Influencerin über NFT. Sogar nachts träume sie von Non-fungible Token, berichtete sie jüngst in einem Interview. Das mag zwar für viele eine Überraschung sein, die die 40-Jährige eher aus dem Reality-Trash-Fernsehen und diversen zweifelhaften Auftritten in Film und Fernsehen kennen, an Krypto sei sie jedoch schon lange interessiert – seit einem Abendessen mit einigen der Gründungsmitglieder von Ethereum. Und sie kennt sich aus, überrascht in Interviews jüngst immer wieder mit Fachwissen, statt bloße Floskeln zu wiederholen. Als sie jüngst ihr Twitter-Profilbild mit Laseraugen ausstattete, erntete sie dafür gar ein Lob vom MicroStrategy-CEO Michael Saylor höchstpersönlich.

18.04.2021 – 20:27
Paol HergertPaol Hergert
Mark Cuban investiert in CryptoSlam

Der Multimilliardär und Krypto-Befürworter ist bereits seit einiger Zeit auch im NFT-Space aktiv. Nun berichtet das Kryptoportal “The Block“, dass der Besitzer des NBA-Teams Dallas Mavericks in das NFT-Start-up CryptoSlam investiert habe. Die Investition tätigte der Unternehmer via seiner Risikokapitalgesellschaft Radical Investment. Gegenüber dem Portal sagte CryptoSlam-CEO Randy Wasinger, dass er das Unternehmen bis dato selbst finanziert hätte. Zwar schweigt Cuban bezüglich der Summe seines Investments. Die Geldsorgen, die Wasinger und dessen NFT-Transaktionsdaten-Unternehmen bislang geplagt haben, dürften mit dem Einstieg des Promi-Investors jedoch Geschichte sein.

Not your keys…Binance sperrt vorübergehend Abhebungen aller Kryptowährungen

13 Stunden

Wegen zu großem Andrang hatte die weltgrößte Bitcoin-Börse zunächst Auszahlungen in Ether (ETH) und Stellar Lumens (XLM) ausgesetzt – dann für alle anderen.

Die Bitcoin-Börse Binance hatte ihre User zunächst in einem knappen Tweet darüber informiert, dass zwischenzeitlich keine Abhebungen der Kryptowährungen ETH und XLM getätigt werden können. Offenbar wurde die Exchange von einer unerwartet großen Nachfrage überrumpelt.

$ETH und $XLM Abhebungen sind vorübergehend aufgrund eines großen Volumenanstiegs ausgesetzt, der einen Rückstau bei den Abhebungen verursacht. Seid versichert, dass unser Team daran arbeitet. Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten und danken euch für eure Geduld,

erklärte Binance am Vormittag des 10. Mai, nur um wenig später mit einer weiteren Hiobsbotschaft nachzulegen: Die Exchange hatte die Auszahlungssperre auf alle bei ihr gehandelten Kryptowährungen ausgeweitet.

Um 13:34 MEZ gab Binance schließlich Entwarnung. Alle Abhebungen seien wieder möglich, man bedanke sich für die Geduld der Kunden, heißt es in einem Tweet. Zu Redaktionschluss beschweren sich indes noch einige Nutzer über fehlgeschlagene Transaktionen.

Binance und der Single Point of Failure

Der Vorfall gehört zur traurigen Routine bei zentralisierten Krypto-Börsen. Gerade in Zeiten mit besonders hoher Marktaktivität ist es bei Binance, Kraken, Coinbase und Co. immer wieder vorgekommen, dass Nutzer nicht auf die Einlagen zurückgreifen konnten, die sie der Exchange anvertraut hatten. Genau diese Aussetzer der vermeintlich massenkompatiblen Coin-Wechselstuben sind es, die dem Sektor der dezentralen Finanzwelt (DeFi) immer mehr Nutzer in die Arme treibt. Zwar lauern hier mindestens ebenso große Gefahren auf arglose Investoren. Doch ein gesperrter Zugriff auf das eigene Kapital gehört nicht dazu.

1.400 Prozent in 3 TagenDer nächste Meme-Coin? SHIBA INU (SHIB) stiehlt Dogecoin (DOGE) die Show

15 Stunden

Es scheint ein neuer Stern am Firmament des Altcoin-Himmels: SHIBA INU (SHIB) performt traumhaft und tritt in Blasenterritorium ein. Wieso bei Hype-Coins Vorsicht geboten ist.

Die Wege der Altseason sind unergründlich. Nachdem Dogecoin (DOGE) bereits seit geraumer Zeit Trader und Hodler verblüfft, tritt nun ein neuer Meme-Coin auf den Plan. Die Rede ist von SHIBA INU (SHIB). Der Coin, der – wohl nicht rein zufällig – dasselbe Maskottchen wie DOGE trägt, zeichnet einen Chart, der in jedem Ökonomie-Lehrbuch als beispielhafte Blase ausgewiesen sein könnte.

Aktuell notiert SHIB bei 0,000015 US-Dollar. Das klingt zwar nicht nach viel. Betrachtet man aber die Kursperformance innerhalb der letzten drei Tage, wird einem schwindelig. Sage und schreibe 1.400 Prozent legte der Newcomer auf dem Pump-and-Dump-Markt innerhalb von nur drei Tagen zu. Noch am 7. Mai notierte SHIB bei 0,000001 US-Dollar. Zur Orientierung: Seit Freitag hätte sich ein SHIB-Investment bereits verfünfzehnfacht.

Pumpt sich SHIB in Blasenterritorium?

Auch die Marktkapitalisierung bewegt sich in Richtung eines eindeutigen Blasenterritoriums. Mit 5,7 Milliarden US-Dollar ist SHIB größer als so manches mittelständisches Unternehmen – und das, ohne irgendeine Art von Anwendungsfall. Einziger Grund für die Kursexplosion dürfte der Hype um Dogecoin sein. Getrieben durch Liebeserklärungen von Elon Musk befindet sich DOGE seit Anfang des Jahres im Auftrieb. Alleine innerhalb der letzten 30 Tage hat DOGE 770 Prozent gutgemacht.

Ob der Hype um Coins mit Hunden als Logo ein gutes Licht auf den Krypto-Markt wirft, darf bezweifelt werden. Schließlich lenkt das schnelle Geld von wirklich soliden Projekten wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder Binance Coin (BNB) ab. Will man indes Lehren aus dem vergangenen Bullenmarkt ziehen, bleibt nur dies: Je schneller sich die Blase aufbläht, desto schneller platzt sie auch.

Populäres MiningBitfarms: Miner feiert Börsendebüt an kanadischer Nasdaq

16 Stunden

Der Kursanstieg von Bitcoin beschert auch den Minern erhebliche Gewinne. Bitfarms nutzt die Gunst der Stunde, um seine Aktien an der kanadischen Nasdaq zu platzieren.

Der in Toronto ansässige Bitcoin-Miner Bitfarms wird bald an die Nasdaq-Börse kommen. Die Nasdaq hat die Notierung der Stammaktien von Bitfarms unter dem Ticker BITF am Global Market genehmigt. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor. Der Markt der Nasdaq hat drei Stufen, die jeweils unterschiedliche Kapital- und Finanzanforderungen aufweisen. Global Select ist die Stufe, die größere Finanzdaten und einen größeren Cashflow erfordert. Danach folgen die Stufen Global Markets und Capital Market.

Bitfarms erweitert seine Mining-Kapazitäten

Zuvor gab es bereits Bitfarms-Aktie an der TSX Venture Exchange. Sie firmierte bislang als BFARF und fortan als BITF geführt. Sobald die Aktien für die elektronische Abwicklung freigegeben sind (worin der letzte Schritt des Zulassungsprozesses besteht), gehen die Aktien live in den Handel. Die Notierung an der Nasdaq ist sinnbildlich für die zunehmende Popularität und Legitimität, die die Bitcoin-Mining-Branche in letzter Zeit neben der Kryptowährung selbst erfahren hat. 

Erst kürzlich gab Bitfarms bekannt, neue Mining-Farmen in Argentinien aufzuziehen. Bis Ende 2022 soll so die Marke von acht Etahash pro Sekunde fallen.