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To the moon? Bitcoin-Kurs (BTC): 20.000 US-Dollar in Sicht?

Laut einer Umfrage geht es für den Bitcoin-Kurs bald bergauf.

Redaktion
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Ein Astronaut der auf dem Mond steht, im Hintergrund die Erde

Beitragsbild: Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs, so könnte man meinen, verharrt seit Monaten in Lauerstellung. Festgefahren zwischen der 9.000 und der 10.000 US-Dollar-Marke gibt es bisher wenig Ausbruchsversuche. Die ersten Auswirkungen des Coronacrashs im Mai scheinen zwar zunächst überwunden, der Bitcoin-Kurs konnte seine Einbußen wieder aufholen. Doch etwaige Bullruns oder Anstürme Richtung Norden scheinen – zumindest auf Tagessicht – in weiter Ferne. Kein Grund, nicht bullish zu sein, denkt offenbar ein nicht geringer Teil an Tradern.

Bitcoin-Kurs laut Umfrage vor neuen Höhen

Laut einer Umfrage von Krypto-Analyst PlanB glauben knapp 70 Prozent seiner Follower daran, dass der Bitcoin-Kurs in den nächsten 12-18 Monaten über das letzte Allzeithoch von knapp 20.000 US-Dollar steigen wird.

Damit sind sie offenbar nicht allein. Laut einer Analyse von Krypto-Analyst Charles Edwardsm könnte der Bitcoin-Kurs bald sogar noch viel höher steigen. Wie seine Metrik, die Hash Ribbon, nahe legt, wurde jüngst eine Kapitulation der BTC-Miner abgewendet. Immer wenn das in der Vergangenheit passiert ist, so Edwards, sei der Bitcoin-Kurs um durchschnittlich über 5.000 Prozent gewachsen.

Dennoch: Die Umfragewerte, die PlanB veröffentlichte, sind mit Vorsicht zu genießen. Da PlanB für seine umstrittenen Mond-Prognosen im Lichte des Stock-to-Flow-Modells bekannt ist, dürfte auch seine Twitter-Followerschaft eher bullish eingestellt sein. Und: Nur weil diese auf einen steigenden Bitcoin-Kurs hoffen, heißt das noch lange nicht, dass er auch eintreten wird.

PlanB berechnete anhand seinem Modell die Seltenheit von Bitcoin. Dadurch kam er zu dem Ergebnis, dass die Kryptowährung nach dem Halving bald seltener als Gold sein müsse. Daraus folgerte er wiederum, dass ein Bitcoin-Kurs von bis zu 300.000 US-Dollar möglich sein könnte. Dafür geriet er jedoch zunehmend in die Kritik.

Das Problem mit der technischen Analyse

Davon abgesehen stolpern technische Analysen oder auch die Einschätzungen der Twitter-Gemeinde von PlanB allzuoft über einen gängigen Stolperstein. Sie nehmen Daten aus der Vergangeneheit zur Hand, gehen davon aus, dass sich die Vergangenheit wiederholt, und errechnen dadurch mögliche künftige Ereignisse. Das kann funktionieren, muss es aber nicht.

Abseits vom Bitcoin-Kurs: All eyes on DeFi

Aktuell ziehen abseits vom Bitcoin-Kurs-Geschehen immer mehr DeFi-Projekte die Aufmerksamkeit auf sich. So hat etwa Chainlink jüngst ein neues Allzeithoch erreicht. Auch das Compound-Projekt lockt aktuell vermehrt Anleger in den DeFi-Space. Was es damit auf sich hat und ob eine Investition aktuell lohnen kann, liest man in der aktuellen Ausgabe des Kryptokompass.

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