To the moon? Bitcoin-Kurs (BTC): 20.000 US-Dollar in Sicht?

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Ein Astronaut der auf dem Mond steht, im Hintergrund die Erde

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Laut einer Umfrage geht es für den Bitcoin-Kurs bald bergauf.

Der Bitcoin-Kurs, so könnte man meinen, verharrt seit Monaten in Lauerstellung. Festgefahren zwischen der 9.000 und der 10.000 US-Dollar-Marke gibt es bisher wenig Ausbruchsversuche. Die ersten Auswirkungen des Coronacrashs im Mai scheinen zwar zunächst überwunden, der Bitcoin-Kurs konnte seine Einbußen wieder aufholen. Doch etwaige Bullruns oder Anstürme Richtung Norden scheinen – zumindest auf Tagessicht – in weiter Ferne. Kein Grund, nicht bullish zu sein, denkt offenbar ein nicht geringer Teil an Tradern.


Bitcoin-Kurs laut Umfrage vor neuen Höhen

Laut einer Umfrage von Krypto-Analyst PlanB glauben knapp 70 Prozent seiner Follower daran, dass der Bitcoin-Kurs in den nächsten 12-18 Monaten über das letzte Allzeithoch von knapp 20.000 US-Dollar steigen wird.

Damit sind sie offenbar nicht allein. Laut einer Analyse von Krypto-Analyst Charles Edwardsm könnte der Bitcoin-Kurs bald sogar noch viel höher steigen. Wie seine Metrik, die Hash Ribbon, nahe legt, wurde jüngst eine Kapitulation der BTC-Miner abgewendet. Immer wenn das in der Vergangenheit passiert ist, so Edwards, sei der Bitcoin-Kurs um durchschnittlich über 5.000 Prozent gewachsen.

Dennoch: Die Umfragewerte, die PlanB veröffentlichte, sind mit Vorsicht zu genießen. Da PlanB für seine umstrittenen Mond-Prognosen im Lichte des Stock-to-Flow-Modells bekannt ist, dürfte auch seine Twitter-Followerschaft eher bullish eingestellt sein. Und: Nur weil diese auf einen steigenden Bitcoin-Kurs hoffen, heißt das noch lange nicht, dass er auch eintreten wird.

PlanB berechnete anhand seinem Modell die Seltenheit von Bitcoin. Dadurch kam er zu dem Ergebnis, dass die Kryptowährung nach dem Halving bald seltener als Gold sein müsse. Daraus folgerte er wiederum, dass ein Bitcoin-Kurs von bis zu 300.000 US-Dollar möglich sein könnte. Dafür geriet er jedoch zunehmend in die Kritik.

Das Problem mit der technischen Analyse

Davon abgesehen stolpern technische Analysen oder auch die Einschätzungen der Twitter-Gemeinde von PlanB allzuoft über einen gängigen Stolperstein. Sie nehmen Daten aus der Vergangeneheit zur Hand, gehen davon aus, dass sich die Vergangenheit wiederholt, und errechnen dadurch mögliche künftige Ereignisse. Das kann funktionieren, muss es aber nicht.

Abseits vom Bitcoin-Kurs: All eyes on DeFi

Aktuell ziehen abseits vom Bitcoin-Kurs-Geschehen immer mehr DeFi-Projekte die Aufmerksamkeit auf sich. So hat etwa Chainlink jüngst ein neues Allzeithoch erreicht. Auch das Compound-Projekt lockt aktuell vermehrt Anleger in den DeFi-Space. Was es damit auf sich hat und ob eine Investition aktuell lohnen kann, liest man in der aktuellen Ausgabe des Kryptokompass.


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Schöne neue Welt?WebFree: Wie eine Community das Internet dezentralisieren will

1 Tag

“Schneller, leistungsfähiger, besser” Free Ton will mit neuem Whitepaper die Evolution nach Bitcoin und Ethereum fortsetzen.


Die Entwickler:innen von Free Ton (The Open Network) melden sich zurück. Was sie verkünden, ist die Veröffentlichung ihres Whitepapers mit der Vision eines offenen und freien Internets: “WebFree”. Die grundlegende Idee der Entwickler:innen ist es, ein Blockchain-basiertes-System zu schaffen, in dem Fehler der Governance nicht zu fatalen Konsequenzen führen. Der Trick der Entwickelnden: Einfach niemandem die Entscheidungshoheit geben – sondern allen zugleich. Eine Revolution im Krypto-Space?

Free Internet?

In dem am 16. September veröffentlichten Whitepaper erklärt Mitja Goroshevsky, heutiger Chief Technology Officer bei TON Labs, die Idee hinter Free Ton. Im Grunde bestünde die Plattform aus einer End-to-End-Architektur. Diese funktioniere mittels besonderer Konsensinnovationen schneller als alle bisherigen Blockchains. Als zweckgebundene öffentliche Blockchain für Unternehmen verfüge Free Ton über Multi-Threading und Sharding. Diese Innovationen ermöglichen, so Goroshevsky, die Verarbeitungen von mehr als zehn Millionen Smart Contracts pro Sekunde. Darüber hinaus können angeblich 45.00 Transaktionen pro Sekunde im offenen Internet geleistet werden. Zum Vergleich: Bitcoin schafft sieben Transaktionen, Etherum 15.

Jede:r kann Mitglied der Community werden. Und jede:r kann kostenlos die Token der Plattform erhalten – die sogenannten TON Crystals oder kurz TONS. Verteilt werden diese dem CTO zufolge nach einer “meritokratischen Token-Verteilung” (MTD). Das bedeutet, dass Token als Belohnung vergeben werden für Projekte, die von den anderen Mitgliedern als Gewinner:in in einem Wettbewerb bewertet werden. Dazu implementierten die Entwickler:innen, so eine Pressemitteilung, auch nochmals besondere Mechanismen, die eine faire und anonyme Abstimmung erlauben. Insgesamt besteht die Community mittlerweile aus “über 3.000 Entwicklern, Zehntausenden von Mitgliedern und Dutzenden von Partnern”, die am Ökosystem Free Tons beteiligt sind. Diese seien jedoch alle vollkommen anonym, nicht mal das Kernteam an Entwickler:innen kenne die Einzelnen.

Und woher jetzt die Dezentralität?

Der Vorwurf, der indirekt im Whitepaper mitzuschwingen scheint, ist, das niemand aufgrund seiner Größe oder Macht die Möglichkeit haben sollte, ein System so gut wie alleine zu bestimmen. Deshalb würde selbst das Kernteam Ton Labs, nur fünf Prozent aller Token halten (ähnlich Satoshi Nakamoto und Bitcoin). Und deshalb sollten die Mitglieder die Produkte und Ideen, die auf der Blockchain entwickelt werden sollen, in Wettbewerben mittels Mehrheitsentscheidungen unabhängig von der Tokenzahl anonym bestimmen. Somit könne dezentral, diskret und spontan ein Konsens gefunden werden, ohne dass die Mitglieder sich gegenseitig vertrauen müssen.

Top PerformerNeues Allzeithoch bei Avalanche nach 230 Millionen US-Dollar Investment

1 Tag

Avalanche verkündet am 16. September ein 230-Millionen-US-Dollar-Investment. Die Krypto-Investoren sind begeistert und schicken den AVAX-Kurs zu einem neuen Allzeithoch.

Für Avalanche (AVAX) läuft es derzeit richtig rund. Wie das Unternehmen am 16. September verkündet hat, führen Polychain und Three Arrows Capital bei dem Projekt eine Investmentrunde in Höhe von 230 Millionen US-Dollar an. Über die jüngste Nachricht zeigen sich auch die Investoren sichtbar entzückt. Und so verzeichnet Avalanche, keine 24 Stunden nach der Veröffentlichung, bei 68,8 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Zu den anderen Investoren gehören dabei R/Crypto Fund, Dragonfly, CMS Holdings, Collab+Currency, Lvna Capital, verschiedene Angel Investoren und ein Family Office.

Das Geld soll vor allem dazu genutzt werden, um schnell wachsende DeFi-Anwendungen basierend auf der Blockchain zu unterstützen. Emir Gün Sirer, Direktor der Avalanche Foundation äußert sich dazu folgendermaßen:

Obwohl Avalanche um einige Jahre jünger ist als seine Konkurrenten, hat das Unternehmen sein Versprechen und Potenzial schnell in reale Auswirkungen und Wertschöpfung für DeFi-Nutzer und -Entwickler umgesetzt. Die Gemeinschaft der Entwickler, die sich um das Netzwerk versammelt, ist ein Beweis für seinen Wettbewerbsvorteil. Und es gibt noch so viel Potenzial, das an der Schnittstelle von institutioneller und dezentraler Finanzanwendungen auf Avalanche erschlossen werden muss.

Emin Gün Sirer

Avalanche – Ein Projekt im Aufwind

Avalanche gibt an, eines der am schnellsten wachsenden Blockchain-Ökosysteme zu sein. Über 270 Projekte gibt es so mittlerweile, die die Blockchain nutzen. Prominente Namen darunter: Tether, SushiSwap, Chainlink, Circle und The Graph. Derweilen gehört AVAX zu einem der Top-Perfomer des letzten Krypto-Monats. Konnte man einen AVAX Coin vor einem Monat noch für rund 27 US-Dollar erwerben, so muss man heute schon 67,27 US-Dollar dafür bezahlen. Eine Kurssteigerung von stolzen 249,1 Prozent.

AVAX-Kurs seit Juli

Und geht es nach Emin Gün Sirer, könnte die Reise von Avalanche gerade erst begonnen haben. Denn auf Twitter äußerte er sich optimistisch über die weitere Zukunft seines Projektes:

Nur ein Jahr nach dem Start des Mainnets im September 2020 steht Avalanche immer noch in den Startlöchern. Denn zahllose Live-Projekte florieren gerade und Avalanche Rush ist auch noch auf dem Weg. Dabei gibt es bei AVAX keine Anzeichen, die auf eine Verlangsamung des Fortschritts, hin zu kostengünstiger und einfach zu bedienender DeFi-Anwendungen, schließen lassen.

Emin Gün Sirer auf Twitter

Satoshi NakamotoBudapest ehrt Bitcoin-Erfinder mit Statue

1 Tag

Bitcoin-Fans aus Ungarn stiften Satoshi Nakamoto seine weltweit erste Statue.

In Ungarns Hauptstadt Budapest haben Krypto-Enthusiasten am 16. September die weltweit erste Statue des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto enthüllt (nicht im Bild). Initiator des Projekts ist der Krypto-Journalist András Györfi.

Laut zugehöriger Webseite begann die Planung für die Statue im April dieses Jahres. Sie zeigt dabei ein vergoldetes, konturloses Gesicht in einem Kapuzenpulli mit Bitcoin-Logo. Zur Motivation hinter der Statue heißt es auf der Seite:

Bitcoin ist viel mehr als eine Kryptowährung. Wir glauben, dass er etwas viel Wichtigeres in unsere Welt gebracht hat als ein dezentrales Peer-to-Peer-Zahlungsnetzwerk. Die zugrunde liegende Technologie, die Blockchain, die Satoshi Nakamoto in die Welt gebracht hat, kann unser Leben wirklich verbessern. Transparenz, Fairness und viele andere Werte in zahlreichen Bereichen – das ist es, was Blockchain wirklich bedeutet.

Doch wie ehrt man überhaupt jemanden, dessen Identität niemand kennt?

Wir alle sind der Bitcoin-Gründer

Anhaltenden Spekulationen zum Trotz, weiß niemand wer Satoshi ist. Es steht nicht einmal fest, ob es sich bei dem Verfasser des Bitcoin Whitepapers überhaupt um eine einzelne Person handelt. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, versahen die beiden Bildhauer Gergely Réka und Tamás Gilly Skulpor Satoshis Gesicht mit einer reflektierenden Oberfläche. Getreu dem Motto “Wir alle sind Satoshi” steht somit nicht die Person Satoshi im Vordergrund, sondern sein Vermächtnis.

Die Satoshi-Statue befindet sich im Übrigen im Graphisoft Park. Der Ort beheimatet Firmensitze von Tech-Konzernen wie Microsoft, Canon und SAP. Eine Statue des Apple-Gründers und Tech-Pioniers Steve Jobs lässt sich ebenfalls auf dem Gelände finden. Der Bitcoin-Erfinder befindet sich derart in bester Gesellschaft.

Geld aus BrüsselEU: Milliardenschwere Blockchain-Investitionen stehen ins Haus

2 Tagen

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, neue Technologien wie die Blockchain in erheblichem Umfang direkt zu finanzieren. 150 Milliarden Euro sollen fließen.

Die Europäische Union unternimmt einen milliardenschweren Vorstoß zur Förderung der technologischen Entwicklung. Dazu wird sie in der gesamten EU in Blockchain, Dateninfrastruktur und Hochleistungscomputer investieren. Das geht aus einem aktuellen Bloomberg-Bericht hervor. Die Investition ist Teil eines größeren Projektes, mit dem die EU etwas gegen den weltweiten Mangel an Halbleitern unternimmt. Dieser hat die Automobilhersteller zur Verlangsamung der Produktionslinien gezwungen. 

Die Europäische Kommission machte indes keine genauen Angaben darüber, wie viel in die einzelnen Technologiebereiche investiert werden soll. Nur so viel, dass etwa ein Fünftel des 750 Milliarden Euro schweren EU-Fonds zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in die digitale Technologie fließen werde. Diese sei für die Region “entscheidend”, so zitiert Bloomberg EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Experten sehen Blockchain-Technologie als wegweisend für EU

Schon vorher hatten mehrere Experten die Blockchain als eine der wichtigsten aufkommenden Technologien identifiziert, die Europas Zukunft prägen könnten. Aus diesem Grund drängen EU-Beamte auch auf länderübergreifende Rechtsstandards, um eine regulatorische Fragmentierung zu verhindern. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage hat jedoch ergeben, dass die Mehrheit der Europäer nationale Regelungen für Krypto und Blockchain einem europäischen Regulierungsstandard für die aufstrebende Branche vorzieht.

Im April 2019 rief die EU bereits die International Association of Trusted Blockchain Applications ins Leben, die die Aufgabe hat, die Einführung von DLT in der Region zu unterstützen und zu fördern.