Krypto-Markt im Aufbruch Bitcoin 2020 bei 20.000 US-Dollar? Bloomberg bullish

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Dem jüngsten Bloomberg-Report zufolge könnte Bitcoin in diesem Jahr wieder sein Allzeithoch aus 2017 erreichen.

Wilde Kursspekulationen sind im BitcoinMarkt an der Tagesordnung. Dabei deckt sich das gesamte Spektrum von drastischen Einbrüchen bis zu Wertsteigerung bis 100.000 US-Dollar ab. Vergleichsweise fundiert sind hingegen die Prognosen der Bloomberg-Analysten. Im jüngsten Report zeigt Bloomberg diejenigen Indikatoren auf, die den BTC-Kurs noch in diesem Jahr zu seinem 2017er Allzeithoch von 20.000 US-Dollar führen könnten.


Wirtschaftskrise und institutionelle Investoren als Bitcoin-Kurstreiber

Im Kern stützt sich der Bericht auf zwei wesentliche makroökonomische Faktoren. Zum einen begünstigen die durch die Corona-Krise ausgelösten konjunkturellen Einbrüche und Verwerfungen an den klassischen Finanzmärkten positive Rahmenbedingungen für BTC. Bei anhaltender Krisenstimmung an den Märkten stehen die Chancen demnach gut, dass sich das Asset von den Aktienmärkten abkoppelt und immer mehr Investoren auf Bitcoin ausweichen.

Dies zeigt sich zum anderen bereits an der steigenden Nachfrage von institutionellen Investoren an BTC-Anlageprodukten. Insbesondere der von Grayscale verwaltete Bitcoin Trust (GBTC) verleibt sich aktuell große BTC-Mengen ein. Etwa 25 Prozent der neu geminten Bitcoin am Markt wurden von Grayscale aufgekauft.

In diesem Jahr hat das steigende AUM (Assets under management) bisher etwa 25 Prozent der neu generierten Bitcoin-Münzen verbraucht, gegenüber weniger als 10 Prozent im Jahr 2019. Unsere Grafik zeigt den rasch ansteigenden 30-Tage-Durchschnitt von GBTC AUM nahe 340.000 in BTC-Äquivalenten, etwa 2 Prozent des gesamten Angebots. Vor etwa zwei Jahren machte dieser noch 1 Prozent aus.

Dem Bericht nach stehen die Zeichen also auf Wachstum. Die Bloomberg-Analysten gehen folglich von einer Kurssteigerung zwischen 20.000 und 28.000 US-Dollar aus. .

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Know-Your-CustomerAuftragskiller in Bitcoin über Coinbase bezahlt

6 Stunden

Im US-Bundesstaat Tennessee soll ein Mann einen Auftragsmörder über Coinbase in Bitcoin bezahlt haben, um seine Frau umbringen zu lassen.


Viele schätzen Bitcoin nicht nur für seine wertspeichernden Eigenschaften, sondern auch für die Transparenz des Netzwerks. Wie Decrypt nun berichtet, half diese Transparenz der Polizei im US-Bundesstaat Tennessee, einen Mann zu fassen, der einen Attentäter für den Mord an seiner Frau angeheuert haben soll. Bezahlt wurde dabei in Bitcoin. Den Behörden gelang es, die Transaktion zu einer Coinbase Wallet zurückzuverfolgen. Nach Aufforderung der Strafverfolgungsbehörden rückte die Krypto-Börse nicht nur den Namen, sondern auch die Bankverbindung, die Wohn- und E-Mail-Adresse sowie ein Foto des Tatverdächtigen heraus. Der Internetanbieter verifizierte, dass die Transaktion tatsächlich aus dem Haus des Nelson R. kam. Auch die Bank bestätigte, dass der vermeintliche Täter sein persönliches Konto verwendete, um Einzahlungen auf seine Coinbase Wallet vorzunehmen.

Während Nelson R. bereits in Gewahrsam ist, fehlt von dem Attentäter jede Spur. Der Grund dafür dürfte mit ziemlicher Sicherheit der Umstand sein, dass der Killer für die Bitcoin-Transaktionen keinen kommerziellen Dienst wie Coinbase nutzte, sondern sich auf seine eigene persönliche Wallet verließ, die nicht auf seine Identität zurückzuführen und an keine Know-Your-Customer-Regeln gebunden ist.

Bericht schätzt kriminelle Transaktionen von Bitcoin und Co. auf unter 1 Prozent

Die Anonymität des Bitcoin-Netzwerks ist Segen und Fluch zugleich. Einerseits gewährt sie den Nutzern ein hohes Maß an Privatsphäre, andererseits erschwert es Strafverfolgungsbehörden kriminelle Handlungen nachzuvollziehen. Denn anders als Nelson R. verwenden viele Kriminelle natürlich keine öffentlichen Dienstleister wie Coinbase oder Binance, um Transaktionen durchzuführen. Dies kritisieren auch viele Bitcoin-Gegner. Trotzdem sagt der Crypto-Crime-Bericht des Analyse-Unternehmen Chainalysis, dass in 2020 nur 0,34 Prozent aller Kryptotransaktionen tatsächlich kriminellen Ursprungs waren. Wie genau diese Zahlen zustande kommen und was alles in dem Bericht untersucht wurde, könnt ihr hier nachlesen.

MähximalismusZuckerbergs Bitcoin-Ziege: Kompliment oder Kampfansage?

7 Stunden

Mark Zuckerberg nennt seine Ziege Bitcoin. Ein bullishes Zeichen – solange man ausblendet, dass der Mann Ziegen schlachtet.

Im Gegensatz zu Tesla, Twitter und Square hat Facebook noch keine Bitcoin-Reserve verkündet. Das Krypto-Engagement des Social-Media-Riesen beschränkt sich bislang auf die Entwicklung seines eigenen Stablecoins: Diem. Doch offenbar hegt Facebook CEO Mark Zuckerberg auch zur Kryptowährung Nr 1. eine gewisse Zuneigung. Das legt zumindest ein Post nahe, den Zuckerberg heute auf seiner Heimatplattform abgesetzt hat. Demnach hat der Social-Media-Mogul eine seiner Ziegen auf den Namen Bitcoin getauft.

Quelle: facebook.com/zuck (Screenshot)

Zuckerbergs Bitcoin-Ziege: Kompliment oder Kampfansage?

Ende April kursierten noch Gerüchte, dass Facebook bei der Präsentation seiner Quartalszahlen eine Bitcoin-Reserve offenbaren werde. Die Spekulationen hab sich als falsch erwiesen. Freilich hält Zuckerbergs Ziegenpost Krypto-Twitter nicht davon ab, erneut über einen Einstieg Facebooks oder zumindest Zuckerbergs in Bitcoin zu spekulieren. Manche User sehen in der Aktion ein Bekenntnis zum Bitcoin-Maximalismus. Zum einen, weil die andere Ziege “Max” heißt. Zum anderen, weil das englische “Goat” auch häufig als Akronym für “Greatest of all time”, den größten aller Zeiten, Verwendung findet.

Es gibt unterdessen auch weniger bullishe Interpretationsansätze für Zuckerbergs Bitcoin-Ziege. Denn Zuckerberg zieht Ziegen auch zum Verzehr groß. So hat Zuckerberg dem Twitter-Chef und bekennenden Bitcoin-Unterstützer Jack Dorsey laut einem CNBC-Bericht schon einmal eine eigenhändig geschlachtete Ziege serviert. Vor diesem Hintergrund ist Zuckerbergs Ziege möglicherweise doch nicht so bullish, wie ihn weite Teile der Community interpretieren. Die Vorstellung, dass Zuckerberg Bitcoin zum Schafott führen möchte, ist angesichts der Ambitionen, die Facebook mit Diem verfolgt, nicht allzu abwegig.

Fest steht: Dem Bitcoin-Kurs hat Zuckerbergs Ziegentaufe nicht geholfen, im Gegenteil. Die Kryptowährung Nr. 1 handelt zu Redaktionsschluss knapp unterhalb der Marke von 55.000 USD und damit 5 Prozent unter dem Vortagesniveau.

GruppendruckUBS: Weitere Großbank prüft Einstieg in Krypto-Investments

8 Stunden

Das nennt man Gruppendruck: nun macht sich mit der UBS eine weitere wichtige Bank Gedanken um Anlagemöglichkeiten für Kryptowerte.

Offenbar prüft nun auch die Großbank UBS verschiedene Möglichkeiten, um Investments in digitale Vermögenswerte zu entwickeln. Anonyme Quellen berichten dies, wie es in einem neuen Bericht von Bloomberg heißt. Demnach sollen Investitionsmöglichkeiten in Kryptowerte auf “einen sehr kleinen Teil des Gesamtvermögens der Kunden” beschränkt bleiben. Zu groß sind offenbar die Bedenken aufgrund der Volatilität der Kryptowährungen.

 

Wir beobachten die Entwicklungen im Bereich der digitalen Assets genau. Vor allem sind wir an der Technologie interessiert, die den digitalen Vermögenswerten zugrunde liegt, nämlich der Distributed-Ledger-Technologie

, so UBS in einer Stellungnahme.

UBS-CEO Hamers gilt als Experte für Digitalisierung

Quellen, die mit den Plänen der UBS vertraut sind, behaupten, dass Investitionen in digitale Vermögenswerte über Anlageprodukte von Drittanbietern eine der Optionen sein könnten, die die Schweizer Bank ihren Kunden offerieren möchte. Chef der UBS ist seit 2020 Ralph Hamers. Er hat durchaus den Ruf, sich stark für Digitalisierung und Automatisierung einzusetzen. Laut Bloomberg möchte er künstliche Intelligenz nutzen, um gezielt mehr Produkte an die Wohlhabenden der Welt zu verkaufen. Demgemäß soll die Bank mehr Ausgaben für Technologieprojekte tätigen.

Abgesehen davon kommt die Meldung zu einer Zeit, in der immer mehr bedeutende Banken wie Morgan Stanley & Co. ebenfalls Krypto-Produkte anbieten. Womöglich fürchtet die UBS nun, bei dieser Entwicklung ins Hintertreffen zu geraten.

Doppelt hält besserVanEck: Nach Bitcoin ETF jetzt auch Antrag auf einen Ether ETF

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Während die SEC derzeit den Antrag von VanEck für einen Bitcoin ETF prüft, stellt das Start-up auch einen Antrag auf einen Ethereum ETF.

Abwarten und Tee trinken scheint für VanEck nicht das Motto zu sein. So hat das Start-up bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag auf einen Ethereum-basierten ETF gestellt. Dies ist einer öffentlichen Ankündigung zu entnehmen. Das Unternehmen wartet ebenfalls auf die Zulassung eines Bitcoin ETFs.  Nun möchte man also auch privaten wie institutionellen Händlern die Möglichkeit eröffnen, von der Entwicklung der aktuell zweitgrößten Kryptowährung zu profitieren.

VanEck plant Kooperation mit Cboe BZX

VanEck plant, das Angebot gemeinsam mit der Börse Cboe BZX an den Start zu bringen. Die gleiche Börse möchte auch Unterstützung für VanEcks beantragten Bitcoin ETF bieten. Die SEC hat ihre Entscheidung über die Zulassung um weitere 45 Tage verschoben. In vergleichbaren Fällen hat sich die SEC so viel Zeit genommen, wie sie rechtlich kann, um ETF-Vorschläge zu bewerten, sprich: abzulehnen.

Mittlerweile gibt es schon mehrere Ethereum ETFs in Kanada, nachdem die dortigen Aufsichtsbehörden die Zulassung erteilt haben. Sogar ein Bitcoin ETF ist dort mittlerweile zugelassen. Eine Entscheidung darüber, ob VanEck diese Ehre noch zuteilwird, kann sich schlimmstenfalls noch bis November hinziehen.